1. Herren: Sieg in der Nachspielzeit – die Leistikow bebte!

Drama, Baby! Und das nicht zu knapp. Der 27. Spieltag war an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten. Die ergrauten Gartenstädter empfingen am Freitag die Gäste aus der Oderstadt Schwedt. Die Rechnung war aus dem Hinspiel noch offen, denn hier setzte es die letzte Niederlage unserer Elf. So, nun aber genug gesabbelt: Rin ins Spiel. Um 19:30 Uhr ertönte die Pfeife vom Schiri und FF wirkte zunächst etwas strukturlos und kam ungewohnt schlecht ins Spiel. Dass es nach 5 Minuten zur Freude aller dennoch 1:0 für unseren Sportverein stand, verdanken wir Sportskamerad Ullmann, der sich über rechts außen durchsetzte und das Spielgerät im zweiten Versuch reindrückte.

Die Gäste ließen sich allerdings von der frühen Führung von FF nicht verunsichern und blieben eklig in den Zweikämpfen und brachten den Ball immer wieder gefährlich in die Zwischenräume der Kette. Nach einem Missverständnis glichen die Schwedter dann aus und es passierte anschließend lange nichts. FF fehlte irgendwie der Zugriff, spielte sich nur selten in gefährliche Situationen. In der Pause packte sich FF selbst bei der Ehre und wusste, was zu tun ist. Mit deutlich mehr Ambitionen und Wille, auch hier den Dreier holen zu wollen, ging es in Hälfte 2. Falkensee war deutlich dominanter, war nun spielbestimmend, und ab der 80. Minute begann das Drama. 2:1 Benny nach feiner Vorbereitung von Linus. Wer dachte, jetzt ist der Sack zu, weit gefehlt. 7 Minuten später wieder der Ausgleich, und die Gesichter wurden wieder länger. Coach Buschke zauberte dann für die letzten Minuten IV Lasse als Stürmer aus dem Hut und naja, was soll man sagen: langer Abschlag Bittner, Lasse läuft durch und mit dem ersten Kontakt hob er das Spielgerät eiskalt über den Torwart.

Die Leistikow bebte, für Trainer Buschke war es der erste Sprint seit Jahren auf der Leistikow und die Emotionen kannten keine Grenzen. Der Lange mit der ganz feinen Klinge, so wichtig und ein Sahneding. Insgesamt wieder eine mannschaftliche Geschlossenheit, die ihresgleichen sucht. Jeder ist einfach für jeden da und zeigt es auch auf dem Platz. Weiter geht die Reise nächsten Freitag in Hennigsdorf.

Text: Marcus Weber
Bild: FJ’13, Facebook SV Falkensee-Finkenkrug e.V.