Ein Irgendwas aus Trebbin

Schade, unnötig oder geht’s nicht besser? Was war los beim vorletzten Auswärtsspiel in Trebbin? Am Samstag spielte unser Team gegen den Gastgeber aus dem Teltow-Fläming. Nach einem erkämpften und verdienten Punkt aus der Vorwoche rechneten sich die Gartenstädter nun endlich mal wieder einen „Dreier“ aus. Bereits nach 4 Minuten und mit der ersten richtigen Chance war der Weg für den Sieg eigentlich bereitet. Hassan Oumari traf und Erinnerungen an den 7:0-Hinspielerfolg wurden wach. In der Folge versagte nicht nur der Sonnenschein und der Himmel öffnete die Schleusen, sondern auch das Selbstbewusstsein und Selbstverständnis unserer Mannschaft ging zur Neige. Nach einer halben Stunde gab es dann die Quittung und die Gastgeber glichen aus. Mit dem Remis ging es dann in die Pause.

Wieder einmal erwachten wieder nach der Halbzeit zu spät und Trebbin war aufmerksamer und wacher. In der 49. Minute setzte es das zweite Gegentor. Kurze Zeit später reagierte Coach Buschke mit einem Dreifachwechsel. Ein wirklicher Mehrgewinn war nicht zu erkennen; es kam Pfostenpech hinzu und das Leder wollte nicht mehr den Weg in die Maschen finden. Somit blieb die Schlussoffensive erfolglos und wir fuhren mit leeren Händen und langen Gesichtern nach Hause.

Bleibt nur auf Besserung zu hoffen und dass unsere Elf am letzten Heimspieltag dieser Saison gegen Schwedt noch einen raushaut. Also Männer, strafft euch, sichert euch die Stadtmeisterschaft und geht mit einem positiven Ende in die Sommerpause.

 

Text und Bild: Marcus Weber

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