Bittere Heimniederlage gegen Fortuna Glienicke

Ein wahrhaftes Wechselbad der Gefühlte erlebten unsere Kicker der 1. Männer am Samstag gegen ein weiteres Spitzenteam der Landesliga Nord. Am 18. Spieltag gastierte die Fortuna aus Glienicke auf dem Sportgelände der Leistikowstraße.

Nachdem Sportkamerad „Schmusi“ und Trainer Buschke das Warmmachen auf dem Platz koordinierten, gab es am Einlass neben dem freien Eintritt auch Blumen als Form der Aufmerksamkeit für unsere weiblichen Fans zum Anlass des Weltfrauentags. Wie wir finden eine feine Idee, die sicher gut ankam. Nachdem die Rosen wieder den Weg ins Wasser gefunden hatten, pfiff der Schiri nach einer kurzen Schweigeminute die Partie pünktlich an. In den Anfangsminuten zeigten sich die Gäste etwas aktiver und FF ließ den Gegner zunächst anlaufen. Quasi mit der ersten Offensivaktion verwandelte „Bene“ Bundschuh mit einem Traumtor aus gut 17 Metern die Pille links oben im Netz und der erste Jubelschrei war zu vernehmen. Endlich trauten wir uns mal, die Abschlüsse zu suchen und einfach mal draufzuhalten. In der Folge waren die Gartenstädter die bessere Mannschaft, wurden selbstbewusster und spielten sich weiterhin gute Chancen heraus. In der 24. Minute wuchtete Winterneuzugang Adrian Ostach nach einer „Buchardi-Ecke“ das Leder per Kopf in die Maschen.

So weit, so gut dachte man sich auf der FF-Bank. Unser Team blieb weiter dran und ließ nur wenige Chancen zu, welche auch der gut aufgelegte Schlussmann Bittner zu vereiteln wusste. Das 3:0 lag noch vor der Pause in der Luft und die Zuschauer sahen wozu unsere Elf in der Lage war.

Doch leider kam es anders, als wir es uns ausgemalt hatten und Glienicke stellte vor Pause innerhalb von 3 Minuten die Partie wieder auf null… Auch nach Wiederanpfiff führten individuelle Fehler und unglückliche Verkettungen zum schnellen 2:4 Rückstand. Durchatmen. Im weiteren Verlauf rannte FF die Zeit davon und der 3:4 Anschluss durch Hassan kam zu spät. Die beiden hochkarätigen Chancen von Tundé gingen knapp neben das Gehäuse.

Insgesamt ärgerlich, aber jetzt richtet sich der Fokus auf das bevorstehende Derby gegen Blau-Gelb.

 

Text: Marcus Weber

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