1. Herren: Starke Leistung beim Ligaprimus aus Potsdam

Den 11. Spieltag der Landesliga Nord eröffneten am vergangenen Freitagabend unsere Kicker aus der schönen Gartenstadt. Wir reisten gemeinsam zum Ligaprimus Viktoria Potsdam. Die Rollen waren schnell verteilt. Potsdam ging als klarer Favorit in das Match, trotzdem wollte FF-Coach Buschke wissen: Wo stehen wir, wie ist der Stand der Mannschaft gegen die zusammengekaufte Truppe aus der Landeshauptstadt? Das Topspiel ging dann pünktlich im Potsdamer Nieselregen los. Der Gastgeber übernahm sofort das Kommando, doch es waren noch nicht einmal alle Kapuzen aufgesetzt, da hielt Abwehrrecke Ostach sein rechtes Schienbein in den Eckball und FF führte 0:1. Wahnsinn!

Potsdam übernahm nun das Geschehen, kam immer wieder mit gefährlichen Bällen über die Außen in den Strafraum, doch die Kette der Gartenstädter hielt aus dem Spiel heraus sicher dagegen. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erzielten die Legionäre jedoch noch 2 Buden und so ging es mit einem 2:1 Rückstand zum Pausengespräch.

Erneut fanden Buschke/Geisler die richtigen Worte und FF kam deutlich mutiger aus der Kabine, hatte in der zweiten Hälfte mehr Spielanteile und ließ Ball und Gegner besser laufen. Die Hoffnung keimte langsam, ob hier noch doch 1-3 Pünktchen drin sind, denn Comeback-Qualitäten hat die Mannschaft allemal. Grüße nach Zehdenick. In der 70. Minute kam dann wie aus dem Nichts ein Standard, 3:1. Kagge!

Wenige Minuten später fand ein getretener Freistoß von halblinks nach Umwegen den Fuß von Ceddi, der zum 3:2 verkürzte. FF warf in der Schlussphase alles, was zwei Beine hatte, nach vorn, Torwart Bittner parierte ebenfalls nochmals stark, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. FF verlor zwar das Spiel, doch die Mannschaft wirkte sehr erwachsen, weiß das Spiel einzuordnen, und man sah, dass man an Sahnetagen mehr als nur mithalten kann.

Nach dem Spiel kam es ebenfalls noch zu einer schönen Aktion: Hier versammelten sich sämtliche Unterstützer, Familien, Fans und der Vorstand aus Falkensee auf dem Platz und machten ein gemeinsames Foto.

Das ist Vereinsleben, Zusammenhalt, und war nebenbei auch ohne Millionäre möglich. Nächste Woche geht’s dann zu Hause gegen Schwedt. Bleibt dabei!

Text: Marcus Weber
Bilder: FJ’13, Facebook SV Falkensee-Finkenkrug e.V.