1. Herren: Großartige mannschaftliche Geschlossenheit
Jelli, Louis, Geisi, der Sieg und die 3 Punkte waren für euch und wir wünschen weiterhin gute Besserung und eine schnelle Genesung. Nach munteren 2 Stunden Fahrt durch die wunderschönen Gefilde des nordöstlichen Brandenburgs, fernab von Handyempfang, Tankstellen oder Supermärkten, erreichten wir Schönow. Die zu Hause bis dato noch ungeschlagenen Gastgeber luden zum Topspiel der Liga und FF hatte hier noch was gutzumachen.
Los ging’s bei frischwindigem Wetter und überschaubarem Geläuf. FF stellte auf einigen Positionen notgedrungen um. Es wurde vom Trainerteam „höschste“ Disziplin gefordert, damit die taktischen Gedankenspiele aufgehen. Gesagt, getan, die Jungs haben aber mal so ein Brett abgeliefert. Jeder rannte einen Schritt mehr, hielt sich zu 100 % an die Vorgaben und der Plan ging komplett auf. Die Schönower versuchten zunächst, das Spiel flach über die Mitte aufzubauen, doch Bälle flogen meist wild durch den Saal, Robbe, Yannic und Finley sagten im Mittelfeld Danke. Die Abwehr um Cpt. Kracht, war heute immer auf der Höhe, ließ wenig zu und konnte sich außerdem auf Schlussmann Bittner verlassen, welcher aus dem Jungbrunnen auferstanden schien. FF war in der ersten Hälfte die deutlich bessere Mannschaft, nur die Belohnung blieb aus. Geduld war nun die Tugend der Stunde und sie zahlte sich aus. Nach einem Freistoß von Robin ging auch der zweite Ball an uns. Aus dem anschließenden Wirrwarr reagierte Finley am schnellsten und klinkte das Ding unten links ein. In der zweiten Hälfte feierten noch die Sportskameraden Lade, Eyke und Ole ihr Comeback. Großartig, solch eine mannschaftliche Geschlossenheit zu erleben, die letzten Wochen, mit den Verletzungen und Rückschlägen, dann zwei Spiele zu null gegen ordentliche Mannschaften zu gewinnen, das machen nur Topteams. Glückwunsch, Männer! Nächste Woche geht die Reise dann am Ostersamstag nach Alt Ruppin, der nunmehr 4. Anlauf, das Heimspiel dort durchzubekommen. Bleibt gesund, wir sehen uns auf dem Platz!
p.s. Einen Dank geht zum Ende hin noch an Viki, da sie ab und an die Kette für Coach Buschke etwas länger lässt und ihm trotz Nachwuchs den Rücken freihält.
Text: Marcus Weber
Bild: FJ’13, Facebook SV Falkensee-Finkenkrug e.V.