Pokaltränen unserer F III in Werder

Fußballspiele werden auch durch unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichters beeinflusst und man sollte im Bewusstsein um die Schwere der Aufgabe sparsam und wohlüberlegt mit Schiedsrichterkritik umgehen. Was allerdings unseren F III-Jungs an diesem Samstag während des Zweitrundenpokalspiels beim Werderaner FC durch verschiedene Entscheidungen des „Unparteiischen“ widerfahren ist, verursachte bei unseren Spielern nachvollziehbare Tränen und unter den Beobachtern aus Falkensee (und auch aus Werder) mitleidiges Unverständnis für den Schiedsrichter, denn bei allem sportlichen Ehrgeiz ging es heute um fußballerischen Spaß 7-jähriger Jungs.

Aber der Reihe nach:

Unsere Spieler fanden gegen die körperlich klar überlegenen und teilweise älteren Gegenspieler aus Werder gut ins Spiel, obwohl die Enge des Platzes und die kalte Witterung schlechte Voraussetzungen für ein gutes Fußballspiel boten. Die technische Überlegenheit unserer Mannschaft sorgte für sichtbar höhere Spielanteile unserer FF-Jungs. Nach zwei schönen Treffern von Tim führte unser Team zur Pause dann auch verdient mit 2:0. Während dieser ersten Hälfte war das Werderaner Spiel aber schon sehr körperbetont, viele klare Fouls durch Einsatz  ausgestreckter Arme wurden nicht bestraft und einige unserer Spieler waren so stark beeindruckt, dass sie mit Beginn der 2. Hälfte nur noch „zuschauten“. Dieses muss sich unsere Mannschaft durchaus selbstkritisch ankreiden lassen, ebenso die Tatsache, nicht bereits das ein- oder andere Tor mehr geschossen zu haben.

Werder spielte nun aber auch besser als vor dem Wechsel, so dass das zwischenzeitliche 2:2-Unentschieden kurz vor dem Ende durchaus verdient war. Auch ein reguläres Siegtor der Gastgeber wäre möglich gewesen, aber unser Torhüter Oskar entwickelte sich mit wachsendem Druck zu unserem besten Spieler. Leider schaffte es Werder in dieser entscheidenden Spielphase nicht, Spielerwechsel korrekt auszuführen. Im Ergebnis sahen sich unsere Spieler einer Mannschaft gegenüber, die temporär auch noch mit einem Spieler mehr auf dem Platz stand, vom Schiedsrichter „unbemerkt“ und nicht sanktioniert. Kurz vor Ende der Partie, eine Verlängerung wurde von allen Beteiligten erwartet, überquerte der Ball bei einem Werderaner Angriff um fast einen halben Meter und für jeden der etwa 40 Zuschauer am Spielfeldrand sichtbar, die Torauslinie (siehe auch Artikelbild: Der Ball ist vor der Linie…!). Unsere Spieler brachen gedanklich bereits alle Verteidigungsaktivitäten ab, Werder spielte den Ball dennoch vor unser Tor und schob ihn ein. Nach kurzem Zögern entschied der Schiedsrichter trotz der überwältigenden Klarheit der Situation auf Tor. Natürlich wissen auch unsere Jungs: „Erst wenn der Schiri pfeift, ist die Situation beendet.“ Da der Ball jedoch mehr als klar im Toraus war, war die Reaktion unserer Jungs nachvollziehbar.

Die Überraschung unter ALLEN Spielern und Zuschauern war groß.

Kurz darauf beendete der Schlusspfiff diesen unschönen Fußballvormittag. Bis auf den Schiedsrichter bestätigten auch alle Werderaner Beteiligten die haarsträubendste der heutigen Fehlentscheidungen. Schade, dass dieses Eingeständnis nicht einige Minuten früher am Spielfeldrand zu einer würdigen Fortführung des Spiels führte.

So mussten leider alle beteiligten Spieler lernen, dass Fairness, wenn es um den Sieg geht, manchmal doch nachrangig ist. „Danke“ für diesen frühen Erkenntnisgewinn!

Unser Glückwunsch geht dennoch an die Werderaner Spieler. Wir wünschen Ihnen für die nächste Runde ein faires und erfolgreiches Spiel.

Nun begrüßen wir Werder zum Punktspiel auf unserem Platz. Wir freuen uns auf einen fairen Wettstreit um Tore und Punkte. Die Kür wurde verpatzt – jetzt geht es um die Pflicht!

Traurige „Verlierer“ waren Oskar, Basti, Jonatan, Paul, Tim, Lasse, Theodor, Jeldrick, Alex, Maurice und Tristan.

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Ein Kommentar zu Pokaltränen unserer F III in Werder

  1. Webmaster Webmaster sagt:

    Wir haben das Gleiche in Werder mit unserer D3 erlebt. Warum sollte man vorsichtig sein, mit den Äußerungen über den Schiedsrichter. Ein parteiergreifender Schiri hat auf einem Spielfeld nichts zu suchen. Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass das in Werder anders ist. Aber auch in Potsdam und Ferch/Caputh erleben wir immer wieder diese Situation! Ohne Schiri oder mit einem Unparteiischen hätten wir die letzten 3 Spiele gewonnen!
    http://www.svff.de/category/jugend/d-jugend/d3-junioren

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