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C2: FC Stahl Brandenburg – SVFF 2:5 | SV Falkensee-Finkenkrug e.V. Mitglied im DFB (Deutscher Fußballbund)

C2: FC Stahl Brandenburg – SVFF 2:5

Am vergangenen Sonntag machte sich unsere C2 auf zum Tabellenletzten nach Brandenburg um wichtige Punkte im Kampf um den Landesklasseverbleib zu sammeln. Dabei bot das altehrwürdige „Stadion am Quenz“, mit Platz für 15500 Besucher und Heimspielstätte des FC Stahl Brandenburg, unseren „Neuankömmlingen im Großfeldbereich“ eine tolle Kulisse für dieses wichtige 6-Punkte-Spiel.

Die Vorzeichen für die Partie waren aus FF-Sicht mit der Genesung von Manuel und Magnus unter der Woche und der Tatsache, dass die Havelstädter nur mit einen Wechsler antraten und ihnen ihr Toptorjäger Fabian Ostendorf nicht zur Verfügung stand viel besser als in den vorausgegangenen Ligaspielen gegen Blau-Gelb und Neustadt.
Das Ziel war klar: „Auf jeden Fall Punkten“ und mit einem Sieg sogar die Abstiegszone verlassen sowie mit Platz 8 die bisher beste Saisonplatzung erreichen.
Bei für die Jahreszeit milden Temperaturen pfiff die Schiedsrichterin, welche vom Stadtrivalen BSC Süd kam, pünktlich die Partie an.
Schnell wurde klar, dass hier die Gäste aus Falkensee das Spiel machen wollten, denn die Garterstädter erspielten sich schnell das Plus an Ballbesitz. Der FC Stahl stand mit seiner 5er-Kette sehr tief, lauerte auf Konter und hielt – im wahrsten Sinne des Wortes – mit vollem „Körpereinsatz“ dagegen, um unserer C2 möglichst wenig Chancen zu ermöglichen. Die FFler mussten dagegen halten und taten dies mit zunehmender Spieldauer auch. Halbzeit eins war in hohem Maße von Zweikämpfen geprägt, wobei gelegentlich eben auch irregulär mit den Armen gearbeitet wurde. Die Schiedsrichterin übersah im ersten Durchgang doch einiges Ahndungswürdiges auf beiden Seiten und begünstigte so unbewusst die harte Gangart der Akteure auf dem Platz. Vor allem aber die Trainerkollegen des FC Stahl erzürnte die dargebotene Schiedsrichterleistung sehr, so dass beide Kollegen unentwegt von außen auf die Schiedsrichtern verbal einwirken – aber dazu später mehr in meinem Kommentar*.
So wurde das Spiel zusehends ruppiger und geahndet wurden lediglich die klassischen Fouls gegen Spielerbeine. Demzufolge gab es den ein oder anderen Freistoß, welchen die meist ballführenden Falkenseer in der Regel für sich verbuchen konnten. Einen Freistoss aus aussichtsreicher Position trat Timma. Den Ball hielt der stets sehr sicher wirkende Stahlschlussmann souverän fest. Und einen weiteren Freistoss setzte Nicolas aus ähnlicher Entfernung nur knapp über den Kasten.
Neben Freistößen gab es in Hz eins aber auch ein paar gute Vorstöße der FF-Spitzen, welche es schafften die Gastgeber ein ums andere Mal mehr in die Bredouille zu bringen. Eine dieser Möglichkeiten hatte Magnus, welcher auf links freigespielt wurde und im 1gegen1 in den Gastgeberstrafraum eindrang, wo er aus acht Metern den Ball leider über den rechten Dreiangel statt ins Tor schlenzte. Die wohl beste Möglichkeit in Hz eins hatte  Nicolas, welcher nach Steilpass den Ball aus zentraler Position frei Richtung Tor erlaufen konnte. Jedoch wurde er vom letzten Mann der Brandenburger absichtlich festhalten und so am davoneilen aktiv gehindert. Es gab zwar den berechtigten Freistoss, jedoch wurde diese offensichtliche Notbremse nur mit Gelb statt Rot geahndet.
So kam es  wie es im Fußball so häufig vorkommt, dass die C2-Akteure durch liegengelassene Möglichkeiten und zu langsamen Umschaltspiel die Gastgeber dazu einluden nun auch einmal etwas noch vorne zu riskieren. Denn Stahl Brandenburg fand bis auf eine Einzelaktion über rechts an drei FFlern vorbei ohne nennenswerten Abschluss bis dato offensiv kaum statt. Gefährlich wurde es dann über links, als sich ein Brandenburger Flügelspieler im Zweikampf durchsetzte und erst vom FF-Innenverteidiger durch Inkaufnahme einer Ecke gestoppt wurde. Nach einer halben Stunde verwandelte den gut getretenen Eckball  (der nach Notbremse eigentlich schon des Feldes verwiesen gehörte) Scott Baumann freistehend im 5-Meter-Raum per Kopf in den Dreiangel. Die FF-Defensive muss die Zuordnung bei Standards ernster nehmen und im Kopf wacher sein, wenn man zukünftig solche Gegentreffer verhindern möchte! Auch an der Strafraumbeherrschung müssen unsere FF-Torhüter weiterhin arbeiten! Aber auch früher als halb eins ins Bett gehen, hilft dabei konzentrierter und agiler ins Spiel gehen zu können – nicht wahr Marvin 😉
So wurde der Spielverlauf per Standardsituation komplett auf den Kopf gestellt und die Falkenseer mussten mit dem 1:0-Rückstand in die Pause.
Zur Hz-Pause stellten wir Trainer im Mittelfeld um und brachten mit Manuel und Johannes zwei frische Spieler in die Partie.
Der Rückstand musste schnell egalisiert werden und so schworen wir die Jungs darauf ein die z.T. ineffiziente „Schönspielerei“ im Mittelfeld einfach sein zu lassen, sondern zielstrebiger in Aktionen Richtung Tor zu agieren und sich auf einen wesentliche Aspekt im Fußball zu konzentrieren: „Tore schiessen!“
Gesagt, getan! Kaum auf dem Platz drang Manuel mit schnellem Antritt – an der wohl noch geistig in der Pause verweilten Brandenburger Hintermannschaft – über links in den Strafraum ein und legte vor dem herauslaufenden Stahlschlussmann mustergültig auf Nicolas quer, welcher wenig Mühe hatte den Ball im 5-Meter-Raum ins leere Tor zu drücken.‎ Zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer wurde Nicholas an der Straf‎raumgrenze frei gespielt, welcher sein Plus an Antrittsschnelligkeit im 1gegen1 nutzte, in den Strafraum eindrang und den Ball mit einem satten Schuss aus elf Metern hoch ins kurze Eck zum 1:2- Führungstreffer versenkte.
Drittes Tor im dritten Spiel – herzlichen Glückwunsch Nicholas. Gerne zukünftig mehr davon, falls es der B2 – Spielplan zulässt 🙂
Kurz darauf wieder Nicholas mit ähnlichem Aktionablauf, doch diesmal rettete Brandenburgs Schlussmann zur Ecke. Manuel brachte unglaublich viel Offensivschwung in die Partie und Nicholas spielte sich nach seiner Positionsumstellung zur Pause und beflügelt vom Treffer in einen „Offensivrausch“ und zog die Mannschaft mit.‎
Nun wurde es jedoch kurios‎.
Nach einem normalen Zweikampf – insbesondere wenn man berücksichtigt, was in der ersten Hz alles nicht gepfiffen bzw. nicht als Foul angesehen wurden – im linken Halbfeld brachte einen Freistoß für die Stahl-Akteure, die in Hz zwei bis dato noch nicht einmal in die Nähe des Falkenseer Strafraums kamen. Der Ball wurde hoch auf den Falkenseer Kasten getreten und zwei FFler verpassen den Ball aufgrund fehlender Absprache per Kopf, so dass der Ball unkontrolliert vom FF-Verteidiger dem Stahlkapitän Marcus Herbeck vor die Füße fällt, welcher den Ball kurz zur Seite legte und im Anschluss den Ball unhaltbar zum 2:2-Ausgleich im Tor unterbrachte. Wieder brachten die Falkenseer durch inkonsequentes Defensivverhalten nach einem Standard den Gegner unnötig zurück ins Spiel.
Beflügelt vom Ausgleichstreffer und mit nun aus unserer Sicht eher einseitigem und z.T. sehr fragwürdigen Freistoßentscheidungen für die Gastgeber spielten die Brandenburger nun mit, so dass die Zuschauer ab jetzt ein ‎offenes Spiel sahen.
Die Stahl-Akteure riskierten nach vorne mehr und so taten sich immer mehr Räume für die Falkenseer auf. So gelang erneut Nicholas nach 54 Minuten der entscheidene Durchbruch über rechts in den Brandenburger Strafraum, wo er aus kurzer Entfernung und spitzem Winkel den Ball unter dem Torwart hindurch zur 2:3-Führung ins Tor schob.
Nun machte FF mit viel Zug zum Tor den Sack zu indem der Ball zweimal in Folge im Stahlstrafraum von links quergelegt wurde – ähnlich wie beim 1:1- Ausgleichstreffer – wobei einmal Johannes und das andere Mal Manuel den Ball aus kurzer Distanz ins leere Tor schob. Vorlagengeber waren Manuel und Nicholas. Im Anschluss gab es noch weitere Möglichkeiten für FF, welche leider nicht zu weiteren Toren genutzt wurde. Brandenburg versuchte mit Offensivaktionen, welche vorrangig über links liefen, für Entlastung zu sorgen. Der eingewechselte Merlin brachte aber Stabilität in die Falkenseer Hintermannschaft, so dass von der Brandenburger Offensive keine ernsthafte Gefahr mehr ausging.
Fazit:
Wenn wir auch schon die erste Hz mit der selben Zielstrebigkeit gen Stahl-Tor angegangen ‎hätte, wäre die Entscheidung sicherlich schon früher gefallen.
Leider zeigte unsere Defensive, mit Ausnahme von Merlin und Timma, gegen den FC Stahl Brandenburg im Vergleich zum vorangegangenen Spiel gegen Neustadt zu viele  Nachlässigkeiten (fehlende Absprachen, Bälle springen lassen, innere Linie aufgemacht …), welche es den Gastgebern insbesondere nach dem 2:2 leicht gemacht haben, wieder in die Partie zu kommen.
Es bleibt aber zu konstatieren, dass die läuferisch bessere und mutiger nach vorne spielende Mannschaft dieses Spiel verdient gewonnen hat. Glückwunsch!
Ich wünsche den ersatzgeschwächt angetretenen Brandenburgern viel Erfolg für die anstehende Rückrunde im März. Es wäre sehr schade, wenn die Landesklasse auf einen solchen Traditionsverein und eine solche Kulisse verzichten müsste.
Es siegten:
Marvin Kluck – Merlin Alex Timma Tim Marvin‎ – Nicolai Nicholas Max Chris Johannes – Nicolas Magnus Manuel Niklas
Vielen Dank nochmal für die‎ erneute Aushilfe an Tim (C1) und Nicholas (B2)!
Weiterhin gute Besserung an Yanick, Artur, Paul und Lars! Ich hoffe ihr seid zur Weihnachtsfeier am 28.12. wieder dabei!
Kommentar*:
Ich hatte mich nach dem Spiel persönlich noch mit der Schiedsrichterin unterhalten. Denn ich wollte erfragen, warum die zweite Hz im Vergleich zur ersten Hz so unterschiedlich aus Spielleitungssicht geführt wurde.
Sie räumte ein, dass sie sich insbesondere durch die Unmutsäußerungen der Stahl-Trainer bedrängt gefühlt hatte. Sie hatte schon häufiger Juniorenheimspiele des FC Stahl geleitet und war diese Art und Weise von den Sportsmännern so nicht‎ gewohnt.
‎Meines Erachtens müssen auch wir Trainer Tatsachenentscheidungen der Spielleitung akzeptieren und sollten uns an dieser Stelle eben auch im Sinne der Vorbildfunktion mehr zurücknehmen.
Man kann und darf sicherlich Spielsituationen für sich selbst anders bewerten, jedoch darf die Einflussnahme von Außen nicht überhand nehmen und so Spielgeschehnisse bewusst falsch oder zu gunsten einer Mannschaft kommentieren, um die Spielleitung dadurch unter Druck zu setzen.
Ich bin dafür, dass die Schiedsrichter zur Wahrung der eigenen Neutralität zur Not auch einmal vom Recht des Verweises von Trainern/Betreuern auf die Tribüne Gebrauch machen, wenn es der Situation angemessen ist.
Vielleicht müssen Schiedsrichterausbilder ihre Kollegen auch einmal deutlicher auf dieses Recht hinweisen? Denn in meiner bisher achtjährigen Jugendtrainertätigkeit wurde diese Regelung nie angewandt, obwohl es sicherlich schonmal angebracht gewesen wäre.
Aber wie dem auch sei, Schiedsrichter machen Fehler, genauso wie Spieler auf dem Platz oder wir Trainer am Seitenrand. Dies ist nur menschlich und es sind Tatsachenentscheidungen mit denen wir auf oder neben dem Platz umzugehen haben ohne dabei das eigentliche Fußballspiel aus dem Fokus zu verlieren.
S.Sch

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