B-Junioren des SV Falkensee-Finkenkrug in der Brandenburgliga nach der Hinrunde auf Rang acht

FALKENSEE – Vor einer schwierigen Saison standen die B-Juniorenkicker des SV Falkensee-Finkenkrug im vergangenen Sommer. Vor dem Start in die Brandenburgliga mussten sie sich mit einem sehr kompakten Spielerkader zufrieden geben und hatten auch keine zweite Mannschaft mehr im Verein, auf die sie zurückgreifen konnten. „Unser Ziel war es, die Spieler des Jahrgangs 1996 auf jeden Fall zu halten, ohne sie bei den A-Junioren zu früh zu verheizen und bisher klappt das ganz gut“, sagte Jugendleiter und Trainer Harald Wedemeyer. Er machte auch deutlich, dass der Abgang vieler Spieler im heutigen B-Junioren-Alter vor einigen Jahren nicht kompensiert werden konnte.

Dennoch befindet sich die Mannschaft in der Brandenburgliga in diesem Übergangsjahr, wie es Wedemeyer bezeichnet, auf einem guten Weg. Mit 16 Punkten nimmt das Team bei einem Spiel weniger den achten Rang ein. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Schlusslicht ESV Lok Elstal am 18. Februar (12 Uhr/Sportpark Rosenstraße könnte das Polster auf die abstiegsgefährdeten Ränge weiter vergrößert werden.

Die Saison startete gleich mit einer echten Bewährungsprobe, dem Auswärtsspiel bei Babelsberg 03. Man verlor zwar 0:2, konnte aber dennoch Moral und Teamgeist erkennen. „Die beiden Gegentore fielen nach Standards. Mehr als das und viel Arroganz hatte Babelsberg uns nicht entgegenzusetzen“, sagte Wedemeyer. Das erste Heimspiel gewann die FF-Elf mit 8:2 gegen Blankenfelde/Mahlow, und dabei zeigte sich schon das durchaus vorhandene Potenzial der Truppe.

Nach einer Klatsche gegen die Sportschüler aus Frankfurt/Oder kassierten die Falkenseer zwei vermeidbare Niederlagen gegen Fürstenwalde und Oranienburg. Gleichwertig waren die Havelländer allemal, das erkannten auch die Gegner an. Das bringt zwar keine Punkte, aber Motivation für die Rückrunde.

Trotzdem sah es schlecht aus für die FF-Jungs – nur ein Sieg aus fünf Spielen. Doch diesem Auftakt folgten Siege gegen Luckenwalde und Strausberg. Vor allem das Heimspiel gegen Strausberg zeigte, dass sich die Mannschaft in der Saison entwickelt hat. „Trotzdem müssen wir in so einem Spiel mehr Tore schießen und dürfen uns nicht aufs Schönspielen einlassen, das kann Frankfurt machen“, so Wedemeyer. Diesen zwei Siegen folgte ein weiterer gegen den Kreisrivalen aus Teltow. Danach war man sich im FF-Lager sicher, dass man in dieser Liga mithalten konnte.

Der Aufschwung der Falkenseer Mitte der ersten Halbserie bestätigte sich auch im Landespokal-Achtelfinale gegen den SV Babelsberg 03. Zwar konnte der Außenseiter nicht für eine Überraschung sorgen, hinterließ aber dennoch einen guten Eindruck. „Ich verliere lieber und kann danach noch in den Spiegel schauen, als dass ich gegnerische Spieler, Trainer, Eltern und den Schiedsrichter beleidige und das Spiel von außen aufheize, so wie es der Babelsberger Trainer gemacht hatte. Da haben mir echt die Worte gefehlt“, sagte Coach Wedemeyer, der an der Seitenlinie auch nicht immer als ruhiger Zeitgenosse zu erleben war.

Danach konnte die FF-Elf in der Liga wieder punkten. 3:2 hieß es zu Hause gegen Neuruppin. Dass diese Liga sehr ausgeglichen ist, zeigte dieses Spiel erneut. „Wie ein Tabellenletzter hat Neuruppin nicht gespielt. Aber Oranienburg und Fürstenwalde können wir auch schlagen, und die stehen oben dran und sind nicht außer Reichweite.“

Eigentlich hätte es dann zum Derby gegen Elstal kommen sollen, doch die Eisenbahner bekamen zum zweiten Mal keine Mannschaft voll. So blieb zum Jahresabschluss das Nachholspiel gegen Aufsteiger Elster-Röder. Wedemeyer: „Wir haben verloren, mehr will ich dazu nicht sagen. Es war einfach nur schlecht und so muss sich die Mannschaft nicht präsentieren.“

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