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Auf dem Weg zur physischen Topform: Doppelpokal der D2 | SV Falkensee-Finkenkrug e.V. Mitglied im DFB (Deutscher Fußballbund)

Auf dem Weg zur physischen Topform: Doppelpokal der D2

Der Titel ist Programm: Durch die kurze Vorbereitungsphase von 2 Wochen vor dem Doppelpokal an diesem Wochenende, haben wir die beiden Spiele zu eben dieser Vorbereitung gezählt. Wir sind körperlich noch nicht auf dem Niveau, welches uns Woche für Woche die Möglichkeit gibt, eine dynamische, spielfreudige und intensive Spielweise an den Tag zu legen. Diesbezüglich sind wir aber auf einem sehr guten Weg und rechnen zum Spiel gegen Blau-Gelb Falkensee mit einer sehr guten körperlichen Verfassung. Deshalb wurde viel rotiert in diesen beiden Spielen im Kreis- und Landespokal, um auch die Belastung der Spieler entsprechend zu steuern (ein Außenspieler hat längere Sprintwege und seine Richtungswechsel sind intensiv, jedoch strategisch nicht so tragend, wie von einem zentralen Spieler bspw. – körperliche und mentale Erschöpfung wurden bei allen Spielern gut dosiert, sodass wir mit einem hervorragenden Trainingseffekt in die neue Woche starten), damit wir weder Gefahr von muskulären Verletzungen laufen, noch unsere mannschaftliche Leistung absackt. Mit dem Ergebnis dieser Spiele können wir durchaus zufrieden sein:

Mit 12 Spielern reisten wir nach Potsdam, zur Zweitbesetzung der Kickers – ebenfalls 04er Jahrgang – mit dem Anspruch an uns selbst, die zweite Runde erreichen zu wollen und uns entsprechend zu präsentieren. Eric sollte hier das Tor hüten und Patrik am nächsten Tag, um beiden die Chance zu geben sich für die ersten beiden Ligaspiele zu präsentieren, Meris sollte seine ersten Spielminuten dieser neuen Saison sammeln und Felix B. und Lenny ihre Pflichtspieldebüts für FF geben. Soweit zur Personallage. Nach dem 9:2 Testspielsieg gegen Grün-Weiß Brieselang II und den daraus resultierenden Erkenntnissen, starteten wir mit folgenden 8 Spielern, die Captain Micha aufs Feld führte: Eric, Pascal Junior, Micha, Pascal W., Dominic, Julian, Basti und Felix K.. Entgegen der Meinung der Potsdamer und meiner ansonsten gelebten (vlt. auch nur eingebildeten) Objektivität, bin ich nicht der Meinung, dass diese erste Hälfte ausgeglichen war, sondern wir GANZ KLAR dominiert haben. Wie der fußballbegeisterte Brite oder Angloamerikaner sagen würde, war die Transition zum 2. Drittel des Feldes eine einzige Augenweide. JEDER Abstoß, JEDER öffnende Pass der Verteidiger, JEDE vertikale Aktion eines abkippenden zentralen Mittelfeldspielers entzog sich komplett dem Pressingzugriff der Kickers – trotz schwer zu bespielenden Untergrund.
Gerade Basti und Pascal W. gehen in dieser noch sehr sehr jungen Saison völlig durch die Decke, ballsicher, lauffreudig, oft gut positioniert und mit viel Ruhe im Spiel. Basti und Dome spielten sich im Zentrum sehr sehr zuverlässig und souverän Überzahlen heraus, um die Angriffe zu inszenieren. Pascal steuerte die nicht gerade großen Lücken in der gegnerischen ersten Linie auch gerne mal direkt an, mit einem vertikalen Pass, oder einem kurzen Dribbling durch 2-3 Gegner. Leute die meine Vorträge über das biologische Alter kennen, können meine Begeisterung nachempfinden, die ich bei den Entwicklungssprüngen der beiden angesprochenen Jungs empfinde – jeder Geist braucht Zeit um sich zu Entwickeln und sich zu entfalten. Wir wussten, dass sich unser (ohnehin schon verhältnismäßig kleines) Leistungsgefälle mit unserer Philosophie und unserer Idee früher oder später egalisieren würde. Das Team wirkt bisher noch homogener als in der letzten Saison.

Zurück zur eigentlichen Begegnung: Unsere 5 primären Aufbauspieler verzeichneten so gut wie gar keine Ballverluste in der eigenen Hälfte, Eric positionierte sich vor seinem Strafraum und bildete mit Pascal und Micha oft eine 3er Reihe und erzielte allein dadurch schon nummerische Überzahl gegen die 2 unangenehmen Spitzen der Kickers. Dome und Basti boten sich immer wieder hinter den Schnittstellen der beiden Angreifer an, Potsdams alleiniger zentraler Mittelfeldmann bekam einfach keinen Zugriff, da einer der beiden immer Frei war. Seine Außenspieler und die beiden Verteidiger hinter ihm konnten nie auf unser Doppelzentrum rücken, da Junior und später Felix B. (also unser jeweils einziger Stürmer) stets zwischen beiden Verteidigern standen und so eine mannorientierte Übergabe unmöglich machte. Julian und Felix K. standen im rechten und linken Mittelfeld so breit, dass die mannorientierten Flügel des Gegners nie auch nur Ansatzweise ins Zentrum rücke konnten. Unser Aufbau war einfach von vorne bis hinten Tip-Top. Als der rechte Flügel des Gegners doch mal seine Manndeckung verließ, brach das Konstrukt des Gegners aber zusammen und Felix setzte sich entscheidend auf links durch, brachte den flachen Crossball auf Julian, der am langen Pfosten einschob. Trotz der weiteren Treffer von Felix K. und Felix B. waren wir nicht ganz zufrieden mit unserer ersten Halbzeit, da wir zwar sehr gut ins 2. aber zu selten ins letzte Drittel kamen, um abzuschließen. Junior hing dort leider etwas in der Luft und Julian suchte zu wenig den Weg ins Zentrum, weshalb wir uns nicht bleibend in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnten. Trotzdem war das 3:0 zur Halbzeit mehr als verdient.

Von HZ 2 können wir nicht allzu begeistert sein, die Kraft zum intensivkompakten Verschieben Richtung Ball fehlte jetzt ein wenig und man merkte, dass die Kickers eine längere Vorbereitungszeit hatten – 2 Wochen sind eigentlich viel zu wenig um sich ordentlich vorzubereiten, wurde aber durch die Urlaubssituation leider alternativlos. Durch die zu oft ausbleibenden Ballgewinne ging uns die Kontrolle verloren und die dauerhaft gespielten langen Schläge der Kickers wurden zu selten unterbunden (weil keine Kompaktheit in Ballnähe) – Sprintduelle mit schnellen und fitten Angreifern waren nicht angenehm zu spielen. Wirklich zwingende Chancen der Gegner gab es nur 2-3, die Eric alle entschärfte, wir selbst konnten nicht mehr kontrollieren und setzten deshalb nur eine Konter, die auch allesamt gefährlich wurden. Meris und Felix K. kamen beide jeweils 2x zu gefährlichen Abschlüssen, ehe Felix K. uns dann mit dem 4:0 endgültig erlöste.

Fazit von Pokalspiel 1: 1. HZ absolut geil, aber zu wenig zwingend, Pascal W., Basti, Dome, Felix K. und Micha besonders hervorzuheben. Junior, Felix B., Patrik, Julian, Meris und Lenny noch mit Anlaufschwierigkeiten (unsere neuen müssen sich auch erst an einen dominanten Spielstil gewöhnen), aber trotzdem starken Zwischenphasen und Eric mit einer soliden und sicheren Leistung. HZ 2 stellt uns nicht zufrieden, unsere Leistung muss konstant über das ganze Spiel stimmen, um uns in unserer Liga so zu präsentieren, wie wir es uns wünschen.

Am Sonntag dann in der absoluten Underdog Rolle im Landespokal gegen Hennigsdorf. Der Gegner von der Körpergröße eher auf dem Niveau des Trainers der D2, was die Favoritenrolle klar verteilte. Wenn wir gegen einen Gegner spielen, wo fast alle Spieler auf einem Tempo-Level mit Julian sind (längere Beine legen bei guter Athletik eben eine größere Distanz in der gleichen Zeit zurück..) kann es nur ein Mittel geben, um das Spiel in irgendeiner Art und Weise erfolgreich zu gestalten: den Ball schnappen und dominieren. Wir waren auf einem ganz guten Weg, waren leicht feldüberlegen, hatten 2 kleine Chancen und auch die Körpersprache hat gepasst. Nach dem 0:1 Gegentreffer brach unser Spielansatz allerdings völlig weg und wir waren komplett von der Rolle und hatten etwas Glück, dass Hennigsdorf nicht noch mehr Tore schoss. Die Startformation sah ganz anders aus, als am Vortag (Stichwort Belastungssteuerung):

Patrik im Tor, davor Dominic und Micha, Basti und Junior in der Zentrale, flankiert wurde das ganze von Felix K. und Pascal W. und Eric fand sich gegensätzlich zum Vortag am anderen Ende des Platzes in der Sturmspitze wieder. Leider stand Patrik ungewohnter Weise völlig neben sich und die Tore 2 und 3 der Gäste waren alles andere als qualitativ hochwertige Chancen und Abschlüsse. Trotz des sicherer werdenden Auftritts des Teams, wurde das Selbstbewusstsein des Gegners unnötig gepusht, weshalb die hohe Halbzeitführung völlig verdient war. In HZ 2 kamen wir der Kontrolle etwas näher, Felix B. durfte sich nun Außen versuchen, Pascal nun weiter hinten, Meris besetzte die Zentrale, Julian rechts außen und Junior vorne drin waren zunächst die Änderungen. Lenny kam dann kurz darauf ebenfalls ins Spiel. Wären unsere Jungs nicht wieder so extrem Nervös und zaghaft wegen der Größe des Gegners, wäre unsere Leistung auch belohnt worden und hätte über weite Strecken so ausgesehen wie in den letzten 10 Minuten. Auch hier waren wir nicht wirklich kontrolliert, aber auf der Leistung kann man in jedem Fall aufbauen, denn wir waren recht durchbruchssicher. Leider vergaben Felix zum Quadrat, Dome und Eric recht gute Chancen vor dem Tor, ehe Pascal W. dann doch nach einem riesigen Antritt staubtrocken ins lange Eck abschloss und uns den Ehrentreffer bescherte. Wäre diese Phase früher im Spiel vorgekommen und wir kollektiv heraus gerückt wären, um dieses Chancenplus in Dominanz umzuwandeln (in den direkten Duellen waren wir vom Tempo und der Kraft ohnehin unterlegen), hätte sich Hennigsdorf nicht wie viele Teams Ende des letzten Jahrtausends vom letzten bis zum ersten Spieler über das gesamte Feld strecken können. Die langen Zuspiele gepaart mit der sehr starken Athletik waren einfach für uns eine Nummer zu groß, mit lokaler Kompaktheit und attackieren des Aufbauspiels hätte man alldem aus dem Weg gehen können.So kamen sie immer weiter zu Chancen (wenn auch lange nicht mehr so leicht wie in HZ1) und wir belohnten uns nicht für unseren Mut in der Offensive (2-3 weitere Tore wären mehr als drin gewesen). Mit mehr Übersicht, Ruhe und intensivem Verschieben, hätte man sich in der ersten HZ nicht so vorführen lassen müssen.

Beharren wir auf unseren Qualitäten und schrauben unsere Fitnesswerte weiter nach oben, brauchen wir absolut 0 Angst vor älteren Gegnern haben, denn selbst gegen eine starke Auswahl aus Hennigsdorf war es absolut im Rahmen unserer Möglichkeiten zu dominieren. Es war eine wichtige Erfahrung in unserer Vorbereitungsphase der Saison, die uns hoffentlich dabei hilft uns gegen Empor Brandenburg zu belohnen und unser Spiel zu spielen. Wir gehen trotz des Altersunterschieds recht ambitioniert in die Kreisligasaison und wollen uns gut präsentieren und die nächsten Schritte unserer Entwicklung vollziehen.

Wir werden die Saison über noch viel Freude an und mit den Jungs haben, sofern sie aus der Vorbereitungsphase die richtigen Lehren für die kommenden Spiele ziehen, ich bin sehr zuversichtlich!

Gespielt haben: Eric, Patrik, Micha, Pascal W., Meris, Dominic, Julian, Pascal Junior, Felix K., Basti, Felix B. und Lenny

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