Die Jugendabteilung hat sich entschlossen, die alte Web-Seite wieder zu aktivieren, um so jedem Trainer einen Zugang gewährleisten zu können.
Diese lautet: www.svff-jugend.de - der Verantwortliche Admin ist C.Tzech.
Diese Anweisung ging bei der letzten Abteilungssitzung (18.8.) von A.Johl aus und ist mit der Abteilungsleitung (S.Steller, G.Raunest, D.Stuck,
A.Henseleit) so abgesprochen.
Diese ist unter dem Menüpunkt SVFF - Jugend zu erreichen.
Der SV Falkensee-Finkenkrug ließ beim Auftakt in der Brandenburgliga beim TuS Sachsenhausen beste Torchancen aus Dass es für die Kicker vom Oberliga-Absteiger SV Falkensee-Finkenkrug eine Etage tiefer in der Brandenburgliga schwer werden würde, zeigte sich schon am ersten Spieltag. Die knappe 0:1 (0:0)-Niederlage der Mannschaft von Trainer Frank Rohde war aber unnötig, denn die Gäste ließen im Auftaktspiel am Freitagabend vor 409 Zuschauern eine Reihe bester Torchancen aus. Die meisten Beobachter waren sich darin einig, dass die Falkenseer mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten. Ein individueller Fehler in der Hintermannschaft auf FF-Seite gestattete aber Paul Roller in der 49. Minute das einzige Tor des Tages für die Sachsenhausener.
Nach zehn Minuten übernahm FF das Zepter

In den ersten Minuten wirkten die Sachsenhausener wacher. In der Falkenseer Defensive waren Unsicherheiten zu verzeichnen, die sich wie ein roter Faden durch das gesamt Spiel zogen. Eine Ablage von Paul Roller in Richtung David Nerger grätschte FF-Verteidiger Torsten Staude im letzten Moment weg (3.). Dann war Roller zu eigensinnig, als Nerger in der Mitte freistand (6.). Nach zehn Minuten fanden die Gäste aus Falkensee besser ins Spiel. Aber wirklich interessant wurde es nur selten. Ein Freistoß-Knaller von Andor Müller hier (21.) und einer von FF-Kapitän Jens Eckl dort (28.), bei dem TuS-Keeper Nick Schrobback stark hielt, waren noch am sehenswertesten. Roller bestätigte dann, dass Stürmer im eigenen Strafraum nichts zu suchen haben. Nach einem Eckball der Falkenseer von Ümit Meseci lenkte er den Ball gegen den Innenpfosten des eigenen Tores, doch Fomin klärte noch auf der Linie (30.). Von größerem Unterhaltungswert war dann lediglich noch ein Disput von FF-Trainer Frank Rohde mit Schiri-Assistent Marc Retzlaff. Kurz nach der Pause taten sich beide Teams erneut schwer, ehe sich Müller links gut durchsetzte, Roller die Hereingabe mit dem Rücken zum Tor annahm und aus der Drehung in typischer Torjägermanier einnetzte – 1:0 (49.). Dem Tor vorausgegangen war ein Ballverlust der Falkenseer auf der rechten Abwehrseite in der Vorwärtsbewegung noch in der eigenen Spielhälfte. Der insgesamt sehr gute FF-Keeper Stefan Demuth besaß keine Abwehrchance. In der Folge nahm die Dominanz der Falkenseer aber spürbar zu. Und der junge TuS-Keeper Nick Schrobback rückte zunehmend in den Mittelpunkt. Nach einem Kopfball von Mohamed Franck war er ebenso zur Stelle (63.) wie wenig später, als Daniel Scheinig Pascal Wolter ausgespielt hatte (67.). Die größte Tat vollbrachte Schrobback aber zweifellos in der 81. Minute. Nachdem FF-Angreifer Ümit Meseci drei Sachsenhausener ausgetanzt hatte, zog er aus acht Metern ab. Und Schrobback bekam noch irgendwie den Fuß an den Ball, um ihn über die Latte zu lenken.
Tor der Gastgeber war wie vernagelt
Es häuften sich die turbulenten Szenen im Strafraum der Sachsenhausener. Die Falkenseer hatten längst alles nach vorne geworfen. FF-Coach Frank Rohde wechselte mit Fabian Fritsch, Kevin Capolei und Oldie Andreas Schiemann weitere Offensivkräfte ein. Doch das Gehäuse Tor der Gastgeber schien wie zugenagelt. Auf der anderen Seite spielten die Sachsenhausener ihre Konter nicht ordentlich zu Ende. Dennis Klawitter (70.) und Müller (89.) scheiterten mit ihren Abschlüssen. Weitere Gelegenheiten in der fünfminütigen Nachspielzeit wurden von den Gastgebern leichtfertig vertendelt. Und so mussten die Hausherren noch eine kleine Ewigkeit zittern, ehe sie der Schlusspfiff von Schiedsrichter Daniel Harting erlöste.
Frank Rohde (Trainer SV Falkensee-Finkenkrug)
Ich war vom Auftritt meiner Mannschaft angenehm überrascht, denn wir haben bis auf die ersten zehn Minuten das Spiel diktiert und hatten die besseren Chancen. Nur einmal haben wir gepennt und uns damit um den verdienten Punktgewinn gebracht. Für unsere zusammengewürfelte Truppe war das ein starker Auftritt, denn meine Spieler sind längst nicht alle auf dem gleichen Trainingsstand. Meien Mannschaft hat aber Charakter gezeigt. Mein Glückwunsch an die Sachsenhausener für ihren Kampfgeist.
André Beutler (Trainer TuS Sachsenhausen)
Ich habe den Jungs vor dem Spiel nur gesagt, dass sie den Kopf freibekommen und wieder Spaß am Fußball haben sollen. Jeder muss für den anderen kämpfen, dann kommt auch der Erfolg, wie man heute gesehen hat. Wir haben es aber versäumt, das 2:0 zu machen. Da waren die Falkenseer ganz schön drückend und wir mussten zittern. Aber Nick hat wunderbar gehalten.