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C1: 25 Jahre 9.11 = 25 – (11-9) = 2:3 Auswärtssieg bei Babelsberg 03 | SV Falkensee-Finkenkrug e.V. Mitglied im DFB (Deutscher Fußballbund)

C1: 25 Jahre 9.11 = 25 – (11-9) = 2:3 Auswärtssieg bei Babelsberg 03

Am 25. Jahrestag des Mauerfalls kam es im Potsdamer Karl-Liebknecht Stadion zu einer Partie, die sich niemand ein Vierteljahrhundert zuvor hätte denken können. Kinder von Eltern aus der ehemaligen DDR, der alten Bundesrepublik sowie der ehemaligen unabhängigen politischen Einheit Westberlin trafen sich zu einem Meisterschaftsspiel der Brandenburgliga, einem Bundesland, dass es vor 25 Jahren auch noch nicht gab. Am Ende gingen die 3 Punkte für einen Sieg, die vor 25 Jahren auch nur zwei waren, an die Gäste aus Falkensee, die mit dem 2:3 Auswärtssieg nunmehr den 4.Tabellenplatz erobern konnten. Die Tore für die Falkenseer schossen Paul Richter (0:1) und Gregor Henning (0:2 sowie 2:3).

Nach dem Pokal-Aus am letzten Wochenende stellte Ralf Wagner die Mannschaft diesmal um in der Hoffnung, bei den favorisierten Babelsbergern vielleicht den einen oder anderen Punkt zu ergattern. Doch unsere Mannschaft hatte in den ersten Minuten etwas Mühe, in die Partie zu kommen. Der rutschige Platz bereitete einigen Spielern Probleme mit der Standsicherheit, denn die Gastgeber aus Babelsberg machten von Beginn an nicht nur Druck, sondern auch das Spiel schnell. Fast wären sie auch nach 10 Minuten in Führung gegangen, doch die Latte verhinderte Schlimmeres auf Seiten von FF. Unsere Mannschaft stand defensiv sicher und verlegte sich aufs Konterspiel als Mittel der Wahl. Spannend wurde es dann nach 15 Minuten als Robert Kress an der eigenen rechten Strafraumseite den Ball die Linie lang nach vorne klärte. Paul Wehner konnte diesen Pass erlaufen, wurde dann aber mit Hilfe eines Fouls an der linken Strafraumgrenze der Gastgeber unsanft gestoppt. Eigentlich eine schöne Distanz für einen direkt zu verwandelnden Freistoß dachte sich Paul Richter und mit einem sehenswerter Schuss in das Dreiangel der Gastgeber verwandelte er treffsicher zur 1:0 Führung für FF. Was für ein schönes Tor und das mit dem quasi ersten Angriff von FF nach 15 Minuten.

Die Gastgeber waren überrascht, denn eigentlich bestimmten sie das Spiel, doch die Führung fiel überrraschend für die angereisten Gäste. Das Tor gab unserer Mannschaft das notwendige Selbstvertrauen, plötzlich waren sie im Spiel, der Ball lief besser und es gelangen mehr erfolgreiche Aktionen. Beinahe hätte Paul Wehner nach einer schönen Vorlage von Maurice Kopka in der 23. Minute das 0:2 über den herauslaufenden Torwart erzielt, doch sein Heber landete an der Latte des Gehäuses. 4 Minuten vor dem Halbzeitpfiff glaubten dann die mitgereisten FF Fans ihren eigenen Augen nicht: Gregor Henning hatte in der eigenen Hälfte den Ball erobert und schlug einen langen Pass in die Spitze, den Paul Richter erlaufen wollte. Der Torwart kam Paul entgegen gelaufen und der hohe Ball sprang zwischen Paul und dem Torwart auf, um sich dann gleich weiter in Richtung Tor „auf den Weg zu machen“. Der sich verschätzende Torwart erkannte die Situation, legte den Rückwärtsgang ein, doch es war zu spät, der Ball „rollte“ zum 0:2 ins Tor der Gäste (31. Minute). Das war der Treffer des Tages glaubten die FF Fans, doch sie sollten sich irren, denn einmal ist ja bekanntlich keinmal…

Mit Beginn der zweiten Hälfte kam Babelsberg mit neuer Energie aus der Kabine. Man wollte den Rückstand egalisieren, FF stand nun unter Dauerdruck tief in der eigenen Hälfte. 5 Minuten nach Wiederbeginn wurde das Anrennen von Babelsberg dann auch mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 belohnt. Er platzierter Flachschuss von der Strafraumgrenze konnte der gute zweite Mann im FF-Tor am heutigen Tage (Tom Röver) beim besten Willen nicht halten. Jetzt war richtig Dampf im Kessel, Babelsberg wollte unbedingt auch den Ausgleich, das Spiel wurde körperbetonter und verbissener von beiden Seiten geführt. Am Ende war das Anrennen der Gastgeber erfolgreich, denn in der 53. Minute konnte nach einer Ecke das 2:2 erzielt werden. War das Spiel jetzt gekippt? War es nur eine Frage der Zeit, wann Babelsberg den Sack zumachen würde? Viele der Zuschauer am Spielfeldrand dachten so, doch die Rechnung wurde ohne den Wirt, d.h. den Torwart der Gäste, gemacht. 2 Minuten nach dem Ausgleich gab es einen Freistoß für FF in der Höhe des Mittelfeldes von der rechten Seite, und alle FF Fans konnten ihren Augen nicht glauben: Sie erlebten ein klassisches Déjà-Vu. Wieder war es Gregor Henning, der diesmal mit einem hohen Ball in den Strafraum den Torwart der Babelsberger auf ähnliche Art und Weise wie in der ersten Halbzeit überwinden konnte (2:3, 55.Minute). Babelsberg war geschockt, warf zwar in den letzten Minuten alles nach vorne, doch FF verteidigte geschickt die Führung bis zum Schlusspfiff. Der Jubel bei FF nach Spielende war überschwänglich, ob des glücklichen Sieges. Und da war sie wieder, die Erinnerung an die Geschichte vor 25 Jahren: Der Schütze des 0:1 überwand mit Präzision die aufgestellte Mauer, deren Zweck es war, genau dieses zu verhindern…. Ein glücklicher Sieg, doch im Fußball zählen am Ende nun einmal die geschossenen Tore.

Geschichtsfrage der Woche anlässlich des Mauerfalljubiläums:

Von wem stammt folgendes Zitat: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten?“

A: Egon Honecker

B: Ralf Wagner

C: Walter Ulbricht

D: Willy Brandt

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