D-Mädchen bei Hallenturnieren in Mühlenbeck und Berlin

Am Wochenende 19./20.01.2019 traten die D-Juniorinnen der FSG bei zwei Turnieren an. Am Samstag hieß der Spielort Mühlenbeck. Dort wartete ein gut besetztes Turnier der D-Junioren des SV Mühlenbeck mit Teams des BFC Dynamo, RFC Liberta, SV Glienicke Nordbahn, FSV Schorfheide und Fortuna Glienicke. Eine schwere Aufgabe für unsere Mädels! Doch sie nahmen die Herausforderung an und zeigten einen tollen Auftritt. Bereits im ersten Spiel konnten sie die Zuschauer überzeugen durch das intensive Angehen der Gegner und den ansehnlichen Fußball. Die Gegner hatten plötzlich Respekt. So ging die erste Partie nur knapp mit 0:1 verloren. Ein erstes Ausrufezeichen! Im weiteren Verlauf des Turniers boten die Mädels jedem Gegner starke Gegenwehr. Leider konnten sie an diesem Tag kein Spiel gewinnen, dennoch brachten sie auch einige eigene Bälle im gegnerischen Tor unter und konnten letztendlich mit erhobenem Haupt und mit viel Anerkennung der gegnerischen Teams und der Zuschauer dieses Turnier abschließen. Im Nachhinein fragten wir uns natürlich, warum wir nicht am Vormittag zu dem etwas schwächer besetzten Turnier eingeladen wurden. Die Verantwortlichen hatten einfach zu großen Respekt vor uns und waren überzeugt, dass die Mädels am Vormittag die anderen Mannschaften an die Wand gespielt hätten 🙂

Das Wochenende wurde abgerundet durch den Turnierbesuch beim FC Internationale Berlin. Bei Turnieranmeldung war der Gedanke, hier viele Mädchen auflaufen zu lassen, die noch viel zu lernen haben und sonst eher wenig Spielzeit bekommen. Doch als die Teilnehmerliste bekannt wurde, zeigte sich, dass es so nicht gehen kann. Die Organisatoren hatten hier die besten Teams aus Berlin und Brandenburg geladen. Mit Turbine Potsdam und der FSG Falkensee die Spitzenreiter in Brandenburg, mit Adler Berlin, Hertha 03 Zehlendorf, FC Union, Lübars und zwei eigenen Mannschaften war es wie eine Berlin-Brandenburg-Hallenmeisterschaft. Natürlich waren nicht alle Mannschaften in Bestbesetzung angetreten. Der ein oder andere will sich aufgrund der noch ausstehenden Berliner Hallenmeisterschaft natürlich nicht in die Karten schauen lassen, aber starke Gegner auch mit der „B-Elf“. In der vermutlich etwas leichteren Gruppe starteten die FSG-Mädels gegen Union Berlin. Ein Unentschieden zum Auftakt wäre für den Start wichtig, doch die Mädels legten gleich richtig los. Ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die FSG die gefährlicheren Angriffe spielte und letztlich auch mit dem 1:0 belohnt wurde. Somit ein optimaler Auftakt. Im zweiten Spiel warteten nun die Gastgeberinnen. Eine große Mannschaft, die im Gegensatz zu den gut kombinierenden Unionerinnen eher auf Willenskraft setzte. Und mit dieser Energie gelang es ihnen, in einem ebenfalls sehr ausgegelichenen Spiel das eine Tor für sich zu verbuchen, sodass sich die FSG-Mädels 0:1 geschlagen geben mussten. Das hieß, dass im 3. Vorrundenspiel ein Unentschieden reichte. Doch nun spielten unsere Mädels einen dominierenden Fußball. Der Gegner war über weite Strecken in der gegnerischen Hälfte gebunden und Angriff um Angriff ging auf das Tor der Gegner. Doch man glaubt nicht, wie oft der Ball nicht ins Tor traf. Die Pfosten wurden so oft beschossen, dass sie nun vermutlich krumm sind, die gegnerische Torhüterin hielt gut und der ein oder andere Schuss ging einfach daneben. Wahnsinn. Mit dem erlösenden Treffer zum 1:0 sorgten unsere Mädels dennoch für einen weiteren Sieg und somit zogen sie als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. In der anderen Gruppe waren Turbine Potsdam und Adler Berlin die dominierenden Teams. Sie hatten auch das letzte Spiel der Vorrunde zu bestreiten und Potsdam setzte sich knapp durch. Somit ging es für die FSG nun gegen Turbine. Ein stets interessantes Duell. An diesem Tag hatte Turbine alle Trümpfe im Ärmel: eine bärenstarke Torhüterin, ein gut besetztes Team und den Torfluch der FSG 😉 Die FSG-Mädels setzten also auf stabile, energische Abwehrarbeit und eine Sturmspitze für Überraschungsangriffe. Und vom Start weg klappte dies fast optimal. Aus der Tiefe der Abwehr gingen die Steilpässe in die Spitze und Angriffe auf’s Potsdamer Tor wurden erspielt. Doch leider klebte weiter der Pech am Schuh. Hochkarätige Chancen wurden nicht verwandelt. Und: Turbine „zitterte“ förmlich. Sie bekamen kaum Kontrolle in ihr Spiel und ließen sich von der FSG die Butter vom Brot nehmen. Doch dann kam dieser eine gute Angriff, bei dem es die FSG eiskalt erwischte. Dem Gegentreffer wollten unsere Mädels nun mit aller Macht ein eigenes Tor entgegensetzen, aber es reichte nicht mehr. Mit 0:1 endete dieses Spiel und die Mädchen standen im Spiel um Platz 3, erneut gegen die Mädels vom FC Internationale. Nun sollte der Patzer aus der Vorrunde ausgemerzt werden. Die Mädchen mussten sich nach dem Halbfinale erstmal sammeln und den Blick wieder nach vorn richten. Die verpasste Chance beschäftigte die Mädels sehr. Doch sie zeigten nun ein tolles Spiel und kreierten viel Torgefahr, wobei sie die Gegner hinten gut kontrollierten. Aber wieder schafften sie es nicht, den Ball im Tor zu versenken. Wahnsinn! 0:0 nach 10 Minuten bedeutete: Entscheidung im 7m-Schießen. Nun war die FSG gefühlt im Vorteil. Saskia im FSG-Tor wünschte sich schon vor dem Spiel dieses Ausschießen und war größer als die gegnerische Torfrau. Den ersten Schuss des FC Internationale hielt Saskia ohne mit der Wimper zu zucken. Extrem abgebrüht! Nadlen trat als erstes für die FSG an. Antritt, Hammerschuss, halbhoch rechts, TOR!!! Unhaltbar, 1:0. Nun stand erneut Saskia im Fokus. Die gegnerische Schützin trat an und schoss weit neben das Tor. Nun war Leonie an der Reihe. Sie hatte alle Spiele komplett absolviert, alles investiert und gekämpft wie eine Löwin. Nun wollte sie die Entscheidung. Und: Hammerschuss, halbhoch links, unhaltbar, TOR, 2:0! Die Entscheidung!!! Erleichterung und Freude bei den FSG-Mädels. Ein gelungener Abschluss des Turniers aus FSG-Sicht. Glückwunsch für diesen Kampfgeist heute. Mit 2!!!!!! Toren aus dem Spiel heraus im gesamten Turnier, holten sich die Mädels den 3. Platz. Unglaublich. Daran sollten wir allerdings arbeiten…

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