D-Juniorinnen

Trainer:
Andre Poganiatz
Michael Radel
Tel. 0178/5161267

Email: d-juniorinnen(ät)svff.de

Trainingszeiten
Montag            18:00 – 19:30
Donnerstag     18:00 – 19:30

jeweils Sportpark Rosenstraße

D-Mädchen

14.-17.06.18 D- und C-Juniorinnen – Abschlussfahrt nach Schweden

Nach einem tollen, emotionalen Saisonabschluss verdienten sich unsere Mädels diese Abschlussfahrt nun redlich und die Vorfreude war riesengroß. Wie auch im letzten Jahr führte der Weg nach Südschweden.

Im kleinen Örtchen Gislöv, unweit von Trelleborg, direkt am Ostseestrand, hatten wir diesmal unser „Basislager“ aufgeschlagen.

Nybostrand in Gislöv.

Neben viel Spaß und gemeinsamen Aktivitäten spielten wir drei Matches gegen gleichaltrige schwedische Mädchenmannschaften. Am Donnerstag, den 14.6. fuhren wir direkt von der Fähre nach Skegrie, um dort unser erstes Spiel zu bestreiten. Die Verantwortlichen von Skegrie BK empfingen uns sehr herzlich und unsere D-Mädels starten schon bald nach der Ankunft ins Spiel. Mit einigen neuen Regeln konfrontiert zeigten die FSG-Mädchen von Anfang an ihre spielerische Klasse. Letztlich erspielten sie sich einen klaren ersten Sieg und konnten sich zufrieden dem Spiel der C-Mädchen widmen. Unsere „Großen“ doch sehr geschwächt vom „Jetlag“ nach der langen Anfahrt. Gegen die sehr körperbetont spielenden Schwedinnen taten sich unsere Mädels sehr schwer. Spielerisch eher besser, unterlagen wir deshalb knapp mit 4:5.

Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, denn spätestens nach dem Abendbrot gab es nur noch lächelnde und zufriedene Gesichter. Der spielfreie Freitag war ein Ostseestrandtag wie er im Bilderbuch steht. Sonne satt, ein Traumostseestrand mit einer sehr angenehmen Wassertemperatur und viel sportlicher Bewegung trugen dazu bei, dass es ein unvergesslicher Tag wurde.

Am Strand der Halbinsel Skanör

Am Samstag fuhr der FSG-Tross zum Malmöer Vorstadtclub Hyllie IK, wo wir bereits im Vorjahr gastierten. Die D-Mädels mussten sich an diesem Tag gegen eine Vielzahl sportbegeisterter Mädels durchsetzen. Hyllie hatte zwei Teams zusammengemixt, da alle schwedischen Mädels gegen die Gäste aus Deutschland auf dem Platz zeigen wollten, was sie können. Unsere Mädels boten erneut ein ansehnliches Spiel und mit Teamgeist gewannen sie gegen eine ganz starke schwedische Mädchenmannschaft mit 4:2.

gemeinsamer „Weckruf“ vor dem Anpfiff

internationales Teamfoto

Die C-Mädels hatten ihre Lektion vom Anreisetag gelernt und spielten ein fantastisches Match. In einem sehr hochklassigen Spiel gingen unsere Mädels mit 5:3 als Sieger vom Platz.

vor dem Spiel gegen Hyllie IK

Die D-Mädels als kritische Zuschauer

Nach dem Spiel luden uns die Verantwortlichen von Hyllie IK zum gemeinsamen Grillen ein. Überall trafen wir auf total freundliche, relaxte und dankbare schwedische Trainer, Betreuer, Eltern und Spielerinnen. Nach dem Spiel gab es dann die „Shoppingtour“ durch das größte Einkaufscenter „Emporia“ in Malmö und ganz Schweden.

Am Sonntagvormittag  dann das letzte Aufeinandertreffen mit schwedischen Fußballvereinen. In Gislöv spielte unsere D gegen die heimische Auswahl und siegte diesmal klar mit 8:0.

Abschlussfoto mit den schwedischen Mädchen aus Gislöv

Im anschließenden Spiel der C-Mädels waren wir die „Gastgeber“ für das Team von Gärsnäs AIS. Es herrschte von Anfang an eine total entspannte Atmosphäre und Freude am Fußballspiel. Beide Teams spielten mit unbändiger Spielfreude und Lust Tore zu erzielen. 11:4 für unsere Mädels endete dann auch dieses sehr zuschauerfreundliche Spiel.

Erinnerungsfoto mit den Mädels aus Gärsnäs

Nach der freundlichen Verabschiedung zogen wir zu unserer Unterkunft und genossen die Zeit bis zur Rückfahrt auf dem Gelände bzw. am Strand. Gegen 2.30 Uhr Nachts konnten die Eltern dann ihre Mädels wieder in Empfang nehmen. Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei allen mitgereisten Eltern für die tolle Unterstützung und Mitarbeit in Schweden. Dieses unvergessliche Erlebnis hat unsere Mädels weiter zusammengeschweißt und ist eine große Motivation für uns Trainer, in der nächsten Saison die Mädels persönlich und fußballerisch weiterzuentwickeln.

22. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel bei 1. FFC Turbine Potsdam (D1) – 3:0 (1:0)

Zum Abschluss dieser Saison traten die FSG-Mädchen nach dem grandiosen Pokalsieg eine Woche zuvor nun in Potsdam an. Auf dem neu angelegten Kunstrasenplatz trafen sie auf die D1 der Hausherrinnen des 1. FFC Turbine Potsdam. Parallel lief zur gleichen Zeit das Spiel der D2 gegen den SV Babelsberg 03.

Der gegnerischen Mannschaft hatte man zuletzt vor ziemlich genau 9 Monaten im ersten Spiel der Saison gegenüber gestanden. Eine lange Zeit. Damals gewannen die FSG-Mädels ohne Probleme gegen eine arg überforderte Mannschaft klar mit 10:0. Doch die Vorausseztungen hatten sich geändert. Turbine, Tabellenletzter in dieser Saison, trat verstärkt mit #7 Amy Kroh an (ansonsten aufgrund ihrer Klasse in der C-Jugend aktiv). Unsere Mädels mussten gleich auf 4 kreative Köpfe verzichten. Eine neue Herausforderung und die Trainer erwarteten ein Spiel auf Augenhöhe.

Anpfiff, Augen zu und durch. Beide Mannschaften starteten intensiv. Die FSG-Mädels waren stets darauf bedacht, die gegnerische #7 nicht aus den Augen zu lassen. Jasmin, diesmal im Mittelfeld, hatte alle Hände voll zu tun, diese Manndeckung durchzuhalten. Aber es gelang sehr gut und der Spielfluss der Gastgeberinnen war oft frühzeitig gestoppt. Gleichzeitig schafften es unsere Mädels vor allem über die Außenbahnen, den Ball nach vorn zu tragen und für Druck auf das gegnerische Tor zu sorgen. Doch Turbine verteidigte gut und wehrte sich gegen die Angriffe der FSG-Mädels. In der 18. Minute überwand dann jedoch Lia nach energischem Einsatz und mit viel Tempo die Torfrau der Turbinen und es stand 1:0 für die FSG. Der große Druck war somit erstmal raus und die Mädels konnten freier aufspielen. Doch es blieb eine schwere Partie, denn durch Amy, die mit Abstand beste Spielerin bei Turbine, blieb es stets gefährlich. Sobald sie am Ball war, herrschte Gefahr. Einige gefährliche Distanzschüsse brachte sie auf’s FSG-Tor. Doch der Kasten blieb sauber. Saskia hatte wieder alles im Griff heute.

Nach der Pause kam Turbine etwas verändert zurück auf den Platz. Nun war es Leni, die sich an Amy aufreiben musste. Ein hartes Stück Arbeit, das sie würdig meisterte. Bis zur 50. Minute ging es so auf und ab und dann kam das Momentum für die FSG-Mädels. Nach einigen Abschlägen vom FSG-Tor und diversen Anweisungen der Trainer gelangen Lia und Jula endlich die richtigen Laufwege. Und so folgten in den Minuten 50 und 51 zwei sehenswerte, wunderbar erspielte Tore durch Jula zur 3:0 Führung. Gerade der letzte Treffer zeigte, wie einfach man sich ein Tor erspielen kann, wenn man die Positionen richtig bestetzt und die korrekten Laufwege geht. Lia ging nach dem Abschlag schön zum Ball, verlängerte diesen in Richtung des gegnerischen Tores direkt in den Lauf von Jula, die im Eins-gegen-Eins die Potsdamer Torhüterin umkurvte und locker zum Endstand einnetzte. Glücklich kamen beide Spielerinnen anschließend vom Platz und so konnten die übrigen 8 Spielerinnen das Spiel über die Zeit bringen und den Sieg einfahren. Ein paar hochkarätige Torchancen gab es noch für Leo, doch im Abschluss fehlte ein wenig das Glück des Tüchtigen.

So beendeten unsere Mädels diese Saison mit einem verdienten, ungefährdeten Sieg trotz „dünner“ Besetzung und beschließen dieses Spielzeit auf dem 3. Tabellenplatz. Herzlichen Glückwunsch!

Ein wenig Wehmut war letztlich auch dabei, denn die Trainer Michael Radel und Andre Poganiatz müssen Jasmin, Leo, Naemi und Johanna ziehen lassen. Ihre Zeit in D-Jugend ist vorbei, weiter geht’s im nächsten Jahr bei den C-Mädchen. Danke, dass ihr den „Kleinen“ in dieser Saison solch ein Rückhalt wart und dass ihr euch zu echten Führungsspielerinnen in dieser Saison entwickelt habt. Alles Gute für die Zukunft…

02.06.18 D-Juniorinnen Landespokalfinale 2018 FSG Falkensee – Storkower SC 2:0 (1:0)

Der Ligaspielbetrieb neigt sich dem Saisonende entgegen, der Meistertitel ist bereits vergeben an den Storkower SC, doch im Pokalwettbewerb kam es nun am 2. Juni zum Showdown: Finale in Falkensee. Und mit dabei die D-Mädels der FSG, die sich über einen klaren Erfolg im Viertelfinale in Fürstenwalde und eine knappe Entscheidung in letzter Sekunde im Halbfinale in Belzig für dieses Finale qualifiziert hatten. Nachdem es zum Ende einer extrem heißen Woche hier im Havelland am Vortag ein kräftiges Gewitter mit viel Niederschlag gab, herrschten nun angenehmere Temperaturen bei sehr hoher Luftfeuchte.

Die Gäste aus Storkow waren mit viel Selbstvertrauen im Gepäck angereist. Als ungeschlagener Tabellenführer, hatten sie in dieser Saison sowohl den Hallenmeistertitel, als auch den Meistertitel bereits verbucht. An die letzte Niederlage konnten sich wohl weder die Spielerinnen noch die Trainerin, Betreuer oder Zuschauer so recht erinnern. Und aus Sicht des Storkower SC zählte natürlich auch im Finale nur der Triumph, alles andere war undenkbar. Gut gelaunt gingen die Spielerinnen zur Erwärmung auf’s Feld.

Die FSG-Mädels waren hier somit erstmal der Außenseiter. Mit einigen Niederlagen, teils sehr unglücklich, ist in der Liga nur noch der 3. Tabellenplatz möglich. Auch gegen die Storkowerinnen musste sich die FSG während der Saison zweimal geschlagen geben. Doch mit unseren Neuzugängen Saskia (Tor) und Leonie (Mittelfeld) so kurz vor Saisonende, stabilisierte sich das Spiel der FSG in den letzten Wochen enorm. Hinzu kam der Wechsel in der zentralen Abwehr: Nele brachte hier mit ihrer Konzentration und ihrem Einsatz eine solide Basis für das davor spielende Mittelfeld zurück auf’s Feld. Diese Änderungen wirkten sich auch auf alle anderen Spielerinnen sehr positiv aus – das Selbstbewusstsein und der Glaube an die eigene Stärke ist wieder da! Dennoch waren bestimmt nicht alle Spielerinnen restlos überzeugt, hier und heute einen Sieg einzufahren. Es herrschte Hochspannung vor dem Anpfiff.

Um 13 Uhr liefen beide Teams, die FSG-Mädels begleitet von Ballmädchen in den Vereinsfarben von Blau-Gelb Falkensee und SV Falkensee-Finkenkrug auf. Ein schönes Bild, eine Wertschätzung an die Spielerinnen und ein großer Moment für die Kleinen, die vielleicht in ein paar Jahren in die Fußstapfen der „Großen“ treten können.

Die Zuschauerränge waren geprägt von den Farben schwarz und pink, da all die Eltern, Geschwister und Angehörigen zur Unterstützung ihrer Mädels mit entsprechenden Fan-Shirts ausgestattet einen angemessenen Rahmen bildeten.

Und los ging es in die Partie. Angefeuert von den vielen Fans übernahmen die FSG-Mädels früh das Spiel. Als Hausherrinnen zeigten sie von Beginn an, was man als ständiger Begleiter von ihnen kennt: sie wollen das Spiel gestalten, sie wollen den Ballbesitz und sie wollen Tore schießen. Jeder verloren gegangene Ball wurde schnell zurückerobert, jedem Ball wurde intensiv nachgegangen. Bei jedem gegnerischen Zuspiel wurde versucht, den Ball abzufangen und wenn es doch mal in Richtung des FSG-Strafraums ging, waren die heute sehr überzeugenden Abwehrspielerinnen Jasmin, Nele und Johanna zur Stelle und eroberten sich den Ball, um eigene Angriffe einzuleiten. Die Storkowerinnen konzentrierten sich wie so oft auf eine solide Verteidigung aus der heraus sie mit langen Bällen versuchten eigene Angriffe einzuleiten. Doch gegen die wacker kämpfenden Falkenseerinnen gelang dies heute nicht wie gewohnt. So verlagerte sich das Spiel zusehends in die Hälfte der Gäste und der Druck auf das Storkower Tor wuchs. Die Zuschauer waren voll dabei, feuerten an und versuchten die mit viel Energie spielenden Mädels zusätzlich zu motivieren. In der 15. Minute dann der erlösende Treffer zum 1:0 durch Jasmin. Sie hatte während des gesamten Spiels wohl die schwerste Aufgabe und musste viele Angriffe der Storkowerinnen abwehren und zurecht würdigte sie ihre tolle Leisung mit diesem Tor. Sicher war es ein kleiner Rückschlag für Storkow, doch Spielerinnen und auch die Trainerin hielten vorerst an ihrem Konzept fest. Ein wenig merkte man, wie sich die Intensität in den Zweikämpfen erhöhte. So musste Leo nach einem Sturz mit Schmerzen vom Feld, da das Knie unglücklich landete. Doch die FSG-Mädels kämpften unverändert weiter. Wenn ein Tor geht, dann schafft man gewiss auch ein zweites. Bis zur Halbzeit blieb es allerdings dabei. Unter Jubel gingen die Mädels zur verdienten Pause vom Platz. Den Trainern war klar, dass die kommenden 30 Minuten noch schwieriger und dass das Spiel nun sicher noch körperbetonter werden würde.

Nach dem Wiederanpfiff kam Storkow nun in der Tat energischer zurück. Die von den FSG-Trainern erwartete Umstellung bei den Gästen blieb allerdings aus und so konnte das FSG-Spiel weitergehen, wie zuvor. Und die Mädels kämpften, rannten, kreierten Torchancen, mussten aber auch die Zweikampfhärte spüren, die nun in der Nähe des Storkower Tores angesagt war. Geschenke wurden nun nicht mehr verteilt. Und wenn Storkow dann zu Ballgewinnen kam, dann wurde es durchaus auch das ein oder andere Mal brenzlig vor dem FSG-Tor. ABER: da war ja noch Saskia. Und sie war richtig gut drauf heute. Es gab schon einige Torschüsse, da ging ein Raunen durch die Menge, da die Zuschauer schon den Ball im Netz sahen, aber nicht mit Saskia. Immer wieder schaffte sie es reaktionsschnell noch die Hand an den Ball zu bekommen. Eine tolle Leistung. In der 50. Minute schafften es unsere Mädels dann – diesmal durch Leonie – mit einem strammen Schuss über die zentrale Abwehrspielerin hinweg und unhaltbar für die Storkower Torhüterin, den Ball erneut im Netz unterzubringen. Das war die Vorentscheidung. Die FSG war klar auf der Zielgeraden. Der Triumph in Reichweite. Bis zum Abpfiff mussten die Mädels aber noch einiges einstecken, um die Führung aufrechtzuhalten, denn die Storkowerinnen kämpften nun noch intensiver, drängten mehr und wollten das nicht so einfach hinnehmen. Aber auch die Frustration stieg von Minute um Minute aufgrund der Ohnmacht gegenüber den tapferen Hausherrinnen.

Und dann war Schluss. Die Mädels waren außer sich vor Freude, die Emotionen groß. Mit Lachen und Tränen jubelten sie und feierten. Jetzt fielen Anspannung und Druck ab und die Freude war grenzenlos.

Letztlich war es ein verdienter Sieg des heute klar besseren Teams. Der erste Gewinn des Landespokal für die D-Juniorinnen der FSG in ihrer noch jungen Geschichte. Es war eine überzeugende Vorstellung sowohl offensiv, als auch defensiv und ganz klar auch im Tor! Und es war auch ein Sieg des Willens. Spätestens nach dem ersten Tor wussten alle Mädels, dass hier der „große Wurf“ gelingen kann und investierten mehr denn je. Auch wenn hier einzelne Spielerinnen aufgrund der herausstechenden Momente im Spiel hervorgehoben wurden, war es doch eine Mannschaftsleistung, an der alle 14 Spielerinnen ihren Anteil hatten. Ein riesiges Kompliment und Glückwunsch von den Trainern: „Ihr habt euch endlich belohnt für das, was ihr bereits seit Wochen auf dem Feld zeigt: Spielerische Überlegenheit, eine Menge Torchancen und ein Team, wo jeder Ausfall kompensierbar ist, ohne dass es den Spielfluss stört. Wir freuen uns darauf, mit euch in der neuen Saison erneut anzugreifen!!!“

Unsere Pokal-Heldinnen:  Tor: Saskia (Tor) – Abwehr: Jasmin, Nele, Johanne, Leni, Vanessa – Mittelfeld: Leonie, Lia, Sarah, Leo, Jula, Jolina – Sturm: Keira, Naemi

21. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Heimspiel gegen FC Borussia Belzig – 5:0 (9:0)

Mannschaftlich geschlossen sorgten die D-Juniorinnen am 21. Spieltag für einen verdienten Sieg gegen das Team vom FC Borussia Belzig und kehrten somit zurück in der Erfolgsspur. Mit viel Spielfreude und hoher Laufbereitschaft trotz heißer Temperaturen starteten die Mädchen und boten den Zuschauern eine tolles Fußballspiel. In der Zentrale übernahm diesmal Leonie und organisierte Angriffe mit viel Übersicht. Im Abwehrzentrum sorgten Keira und Nele für Sicherheit nach hinten und unterstützt von den Außenverteidigern Jasmin und Johanna verhinderten sie nahezu jeden Angriffsversuch der Gäste. Selten sollte es den Belzigern an diesem Tag gelingen, einen Torschuss abzugeben oder eine Ecke herauszuholen. Letztlich sicherten auch unsere Torhüterinnen Saskia und Vanessa die Null. Im Angriff waren viele Spielerinnen vertreten. Den Torreigen eröffnete Lia in der 8. Spielminute und kurz darauf legte Jolina nach zum 2:0. Doch die herausragende Spielerin an diesem Tage war Keira, die sich mit 2 weiteren Toren (insgesamt 4 Tore) in den Vordergrund spielte und innerhalb der 60 Minuten auf verschiedensten Positionen dem Spiel die notwendigen Impulse gab. Kurz vor der Halbzeit gewannen die FSG-Mädels im Mittelfeld einen Ball, schalteten blitzschnell um und waren nach tollem Zuspiel aus dem Mittelfeld plötzlich mit 3 Angreifern vor der einsamen Belziger Torhüterin. Keira dribbelte mit Tempo in Richtung Tor, legte dann mustergültig auf die links völlig frei stehende Leo ab und diese erhöhte auf 5:0. Zur Halbzeit wurde erneut munter gewechselt. Wieder waren ausgeruhte, lauffreudige Falkenseerinnen auf dem Feld und brachten die Belzigerinnen zusätzlich ins Schwitzen. Eine neue Situation ergab sich speziell für Naemi: während der Saison ins Tor gerückt stand sie nun nach langer Zeit erstmalig wieder als Feldspielerin auf dem Platz. In vorderster Reihe als Stürmerin zeigte sie eine enorme energische Vorstellung, attackierte ihre Gegnerinnen mit viel Herz und belohnte sich bereits in der 33. Spielminute mit einem Tor. Danach wurde es etwas ruhiger, da auch die Hitze den Mädchen zusetzte und die Lauffreude etwas dämpfte. Doch nach erneuter Trinkpause drehten die Mädchen erneut auf und erspielten sich weitere aussrichtsreiche Torgelegenheiten. In der 53. Minute nutzte Leo einen Abpraller und schoss gezielt zum 7:0 ein und dann war es erneut Keira, die noch nicht genug hatte und noch einmal für Druck vor dem Tor der Gäste sorgte. Mit ihren Toren in der 57. und 60. Spielminute bescherte sie der FSG den Endstand zum 9:0.

Durch die zusätzlichen Trinkpausen konnten die Trainer verschiedene Aufstellungsvarianten aufbieten und ständig frische Spielerinnen auf’s Feld schicken. Dies war deutlich zu sehen und setzte dem Gegner arg zu. Aber vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit war heute mehr als deutlich. Jede Spielerin investierte heute etwas mehr, als vielleicht in dem ein oder anderen Spiel in den letzten Wochen. Vertrauen in die Mitspielerinnen und die Bereitschaft den ein oder anderen Schritt zusätzlich zu gehen, waren ausschlaggebend für die vielen Spielanteile und den verdienten Sieg.

14. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen 1.FFC Turbine Potsdam D-2 – 3:3 (0:0)

Im Nachholspiel gegen das momentan zweitstärkste Team der Liga – 1.FFC Turbine Potsdam (D2) – konnten die FSG-Mädels erstmalig in der laufenden Saison in voller Besetzung antreten. Mit 15 Spielerinnen, die sich alle in den letzten Wochen und Monaten zu sehr guten Fußballerinnen in ihrer Altersklasse entwickelt haben, hatten die Trainer die Qual der Wahl zu entscheiden, wer denn nicht von Beginn an auf’s Feld darf. Letztlich aber auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass man stets adäquaten Ersatz hat, wenn eine Feldspielerin angeschlagen ist und ausgewechselt werden muss. Die mitgereisten Eltern und Zuschauer waren gespannt auf dieses kleine Spitzenspiel, letztlich blieb eine Minimalchance auf’s Erreichen des 2. Tabellenplatz, wenn denn hier ein Sieg für die FSG gelänge. Unglücklich wirkte sich die Terminierung des Spiels aus: unter der Woche und offiziell angesetzt auf 17:30 Uhr gerieten einige Eltern noch in den Feierabendverkehr mit Stau hier und da, sodass eine angemessene Spielvorbereitung nicht möglich war. Entgegen der vorherigen Absprachen unter den Trainern beider Teams, wurde nicht erst um 18 Uhr angepfiffen, sondern bereits um 17:35 Uhr! Fairplay sieht anders aus!

Engagiert gingen beide Mannschaften zu Werke. Die FSG-Mädels hatten auch hier und heute mehr Ballbesitz und drückten in Richtung des Potsdamer Tores. Doch Potsdam ist spielerisch immer sehr gut ausgebildet bereits in diesem jungen Alter. So nutzten die Potsdamerinnen jeden Ballgewinn, um daraus einen eigenen gefährlichen Schnellangriff zu kreieren. Und damit entstand auch Torgefahr auf Seiten der FSG. Doch Saskia, heute erstmalig für die FSG im Tor parierte großartig und hielt den Kasten sauber. Bis zur Halbzeit konnte kein Team ein Tor verbuchen.

Nach dem Seitenwechsel kamen nun auch die FSG-Mädels zu Schnellangriffen. Binnen weniger Minuten trugen erst Leo und dann Keira den Ball vor in Richtung des Tores und hatten eine Überzahlsituation, doch in beiden Angriffen kamen sich die eigenen Spielerinnen dann vor dem Tor in die Quere und der Ball ging verloren. Das waren die großen Torgelegenheiten, einfach und klar herausgespielt. Schade. Kurz darauf waren es dann die Turbine-Mädels, die zum Torerfolg kamen. Ein kleiner Schock nach der vorherigen Überlegenheit. Und nur wenige Minuten später der nächste Schock. Im FSG-Strafraum kam eine Turbine-Spielerin zu Fall, der Ball trudelte ins Toraus, der Schiri pfiff nicht. Die Spielerin blieb liegen, Potsdamer Eltern auf den Rängen reagierten lautstark, der Schiedsrichter machte sich auf dem Weg zur am Boden liegenden Spielerin und dann begann der Schiedsrichter die 9m abzuschreiten. Wir FSG-Trainer und auch die Zuschauer waren schockiert. Er hatte zu keiner Zeit irgendetwas entschieden und nun 9m!

Die Potsdamer Schützin versenkte eiskalt zum 2:0. Eine hohe Hürde! Doch die FSG-Mädchen zeigten Moral und wollten nun erst recht. Und es brauchte nicht lang, da setzte sich Jula, wie schon in den Spielen zuvor energiegeladen vor dem Turbine-Tor durch und markierte den Anschluss. Das Spiel war wieder offen. Bald darauf kam eine FSG-Ecke herrlich vor das Turbine-Tor, wurde nach oben abgewehrt und der sinkende Ball wurde von Leonie direkt aus 2m Entfernung erneut in die Maschen gedroschen. Für alle Außenstehenden schien nun klar, wohin die Reise geht. Aber wie so oft, kommt es manchmal anders als man denkt. Während dieser Phase der Ballkontrolle und des permanenten Angriffs schaffte es Turbine dann doch einen Konter einzuleiten. Die FSG-Abwehr nahm die sehr kleine, aber eben auch sehr schnelle Gegenspielerin wohl nicht ernst genug und so konnte Turbine erneut in Führung gehen – 3:2 und nur noch wenige Minuten zu spielen. Doch erneut fassten sich die FSG-Mädels ein Herz und drückten auf den Ausgleich und sie belohnten sich mit einem schönen Treffer durch Sarah und beendeten die Partie mit 3:3.

Das Spiel war ein Schritt für mehr Teamgeist, denn nie zuvor hatten wir alle Mädels mit an Bord. Die Auswechselspielerinnen waren über die gesamte Spielzeit voll dabei und fieberten von draußen mit und feuerten die spielenden Mädels zusätzlich an. Dieses Zurückkommen nach den Rückständen wird den Mädels Mut und Selbstvertrauen geben.

Freuen wir uns auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag in Falkensee gegen die Mädels aus Belzig um anschließend auf die Zielgerade zum Pokalfinale am 2. Juni einzubiegen.

13. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen FSV Union Fürstenwalde – 6:3 (3:1)

Am 12. Mai, dem Wochenende nach dem Herrentag mussten die FSG-Mädels die Reise nach Fürstenwalde antreten. Das Spiel, das ursprünglich für Anfang März geplant war aber wegen Unbespielbarkeit des Rasens verschoben werden musste, fand somit mit einer knappen Besetzung statt. Die Familien der ein oder anderen Spielerin waren an diesem langen Wochenende verreist und somit ging die FSG mit 8 Spielerinnen an den Start. Die gegnerischen Mädels machten sich bereits vor dem Spiel keine großen Hoffnungen, dennoch zeigten sie in den folgenden 60 Minuten eine engagierte Leistung und versuchten das Unmögliche. Spielerisch dominierten erneut klar unsere FSG-Mädels, aber Nachlässigkeiten im Umschaltspiel und mangelnde Konsequenz bei den Abwehraktionen vor dem eigenen Tor brachten die Mädels aus Fürstenwalde ins Spiel. So gingen unsere Mädels in der 1. Halbzeit bereits mit 3:0 in Führung, leisteten sich dennoch ein Gegentor zum 3:1. In Halbzeit zwei ein ähnliches Bild. In der Offensivbewegung ein gutes Spiel, aber bei Ballverlusten immer anfällig. Dennoch gelangen bis zur 41. Minute erneut 3 Tore, die den Sieg sicherstellten. In der Schlussphase erkämpfte und verdiente sich das Team aus Fürstenwalde zwei weitere Tore, weil sie einfach nicht nachließen trotz der bereits feststehenden Niederlage.

Die Absicherung in der Defensive muss sich in den kommenden Spielen verbessern, um weniger Tormöglichkeiten der Gegner zuzulassen und somit auch gegen stärkere Teams die Chance auf den Sieg zu wahren. Offensiv bieten sich mit den Mädels momentan so viele Möglichkeiten, dass gegen jeden Gegner Mittel und Wege gefunden werden können, um Tormöglichkeiten herauszuspielen. Diese Chancen müssen nur konsequenter genutzt werden.

Mit dabei waren Naemi, Johanna, Leonie, Jasmin, Leo, Jolina, Jula, Lia

19. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen RSV Eintracht – 10:0 (3:0)

Bei schönstem Fußballwetter mussten die FSG Mädels heute beim sehr heimstarken RSV Eintracht antreten, der in der Rückrunde bisher kaum Punkte abgab. Kein gutes Omen war jedoch, dass die FSG vor dem Spiel ohne Torhüterin war. Naemi war verreist und Leo als Ersatz erkrankte kurzfristig. Das waren keine guten Vorrausetzungen, meinten wir …… aber es wurde die Geburtsstunde einer neuen Torhüterin in den FSG Reihen. Vanessa, sonst eher in der zweiten Garde aktiv, meldete sich spontan und recht selbstbewusst, dass sie den Job übernimmt. UND wie sie das tat!!! Schon bei der Erwärmung waren die Trainer erstaunt mit welchem Selbstbewusstsein und welcher Körpersprache Vanessa die Übungen meisterte. Diese Sicherheit schien sich heute auf die gesamte Mannschaft zu übertragen.

Von der ersten Minute an gingen alle Mädels sehr konzentriert und mit ganz viel Leidenschaft in das Spiel. Fast alle Zweikämpfe wurden gewonnen und immer wieder wurde die taktische Grundordnung eingehalten. Feine Spielzüge, immer wieder eingeleitet von den Abwehrspielern, an der Spitze mit Leonie, die auch immer wieder Druck nach vorne ausübte. Keira, die diesmal als Sturmspitze agierte, lief sich immer wieder frei und bekam die Bälle gut serviert und schloss diese auch sehenswert ab. Die Tore fielen zwangsläufig und die Fans und Eltern der RSV Mädels wurden immer ruhiger. Das war heute wirklich eine Galavorstellung unserer Mädels. Ach ja, da war ja noch Vanessa, die hielt die Null fest! Sie spielte klug von hinten mit und vereitelte einmal glänzend, als eine RSV Stürmerin alleine auf sie zulief. Alle Trainer und Eltern waren sich einig: das war mit Abstand die beste spielerische Vorstellung der Saison. Klasse, bitte mehr davon …

Es spielten: Vanessa, Leonie, Nele, Jasmin, Lia, Jolina, Sarah, Keira, Jula

Sieg der D-Juniorinnen im Pokal-Halbfinale am 01. Mai gegen FC Borussia Belzig 3:2 (2:2)

Die FSG-Mädchen stehen im Pokalfinale 2018! Parallel zum Spiel der C-Juniorinnen, die in Falkensee einen souveränen 15:0-Sieg feierten, setzten sich die D-Juniorinnen in Belzig bei starkem Wind und nicht in voller Besetzung letztlich mit 3:2 durch. Damit stehen beide Teams im diesjährigen Finale des Brandenburg-Pokal.

Wie schon im Vorjahr, schafften die D-Juniorinnen der FSG nun auch in 2018 den Finaleinzug. Aufgrund der Tabellensituation und der Leistungen in dieser Saison schien bereits vor Anpfiff klar zu sein, wer am Ende als Sieger vom Platz geht, doch dann kam alles etwas anders. Von vornherein war klar, dass die FSG nicht in voller Besetzung antreten konnte. Aufgrund von Ausfällen waren somit die Jüngeren (teils Jahrgang 2007 und 2008) gefordert. Und dieser Altersunterschied war offensichtlich, denn auf nahezu allen Positionen waren die gegnerischen Spielerinnen gefühlt einen Kopf größer. Zusätzlich mit Rückenwind spielend zeigten sich die Belziger Spielerinnen von Anfgang an kämpferisch und sorgten vom Anpfiff weg für ein Spiel in dem es zwischen den Toren hin und her ging. Torgefahr auf beiden Seiten, viele Zweikämpfe im Mittelfeld und eine FSG-Mannschaft, die sich gerade vor dem gegnerischen Tor schwertat. In der 18. Spielminute dennoch das befreiende Tor zum 1:0. Doch die Freude wurde kurze Zeit später bereits getrübt, da Belzig einen langen Ball über die Köpfe der FSG-Mädchen hinweg auf’s Tor brachte. Die Torhüterin konnte ihn nicht abwehren, es stand 1:1. Doch die Mädchen wollten weiter und kämpften weiter. Gerade über Leo, die etwas verspätet angereist war und mittlerweile auf dem Feld stand, kam Intensität vor das gegnerische Tor. Immer wieder konnte sie sich im Eins-gegen-Eins durchsetzen und nach einer dieser Aktionen flankte sie mustergültig vor das Tor, der Ball wurde abgewehrt und sprang ihr erneut vor die Füße. Mit voller Wucht schoss sie erst die Torhüterin an, ehe sie dann im Nachsetzen den Ball in die Maschen drosch. Eine pure Energieleistung zur erneuten Führung (2:1). Nur zwei Minuten später kam nach einem Zweikampf eine Belziger Spielerin in Höhe der Mittellinie zu Fall. Das Spiel wurde seitens des Schiedsrichters unterbrochen und die verletzte Spielerin vom Feld gebracht. Und anstatt das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortzuführen, gab der Schiedsrichter Freistoß für Belzig. Leider reagierten die Trainer hier nicht rechtzeitig. Der Freistoß ging direkt auf’s Tor, setzte einmal auf und sprang dann über Abwehrspielerin und Torhüterin hinweg zum 2:2 ins Tor der FSG. Wieder der Ausgleich. Und dann eine Situation, die das Blut in den Adern gefrieren ließ. Nachdem die FSG-Torhüterin aus dem Spiel heraus den Ball aufgenommen hatte und vor sich ablegte, um diesen zu spielen, schnappte sich die FSG-Abwehrspielerin das Spielgerät mit der Hand und legte sich den Ball für den Abstoß bereit. Ein Missverständnis, da der Ball zuvor nicht im Aus war. Dem Schiedsrichter blieb keine Wahl, als auf den 9m-Punkt zu zeigen. Trainer und Zuschauer befürchteten bereits das Schlimmste. Doch diesmal war das Glück mit den FSG-Mädchen. Die Spielerin aus Belzig verschoss den Strafstoß weit über das Tor hinaus und es war Zeit für die Halbzeitpause.

Die mitgereisten Zuschauer der FSG waren mit den Nerven bereits am Ende. So eine spannende Partie hatten auch sie nicht erwartet. Und auch die Spielerinnen waren etwas verunsichert nach den ersten 30 Minuten. Obwohl spielerisch überlegen, hatte man sich 2 Gegentore eingehandelt und tat sich schwer vor dem Tor der Gegner. Kleinere Probleme wurden nun angesprochen, um diese in der zweiten Halbzeit abzustellen. Außerdem wurde die Aufstellung verändert, um jeglichen Konter auszuschließen. Und so ging es auch schon weiter. Und mit dem direkten Klären der gegnerischen Angriffsversuche und dem Spiel in der Breite wurden die FSG-Mädchen nun noch dominanter. Nun war auch Sarah, die Jüngste, wieder voll im Geschehen und brachte über die rechte Seite viele Angriffe ins Rollen. Und so ging es Minute für Minute mit Angriff um Angriff vor das Belziger Tor. Nur im Abschluss fehlte das Glück und die Präzision. Die Zuschauer wurden immer unruhiger, denn die Zeit lief langsam ab. Doch dann nahm es erneut Leo „in die Hand“ und setzte sich in der vorletzten Spielminute über die linke Seite kommend erneut durch und hämmerte das Leder ins Tor zum 3:2. Die Freude war riesig! Geschafft. Finale!!!

Alle Mädchen-Teams der FSG im Pokalfinale

Nachdem die E-Juniorinnen bereits vor einigen Wochen den Einzug in das Kreispokalfinale schafften, legten am 1. Mai auch die D- und C-Juniorinnen nach und zogen ins Landespokalfinale am 2. Juni ein. Die D-Mädchen erzielten in der vorletzten Spielminute den 3:2 Endstand bei Borussia Belzig , während die C-Mädchen den Kontrahenten Preussen Mahlow mit 15:0 von der Rosenstrasse fegten. Herzlichen Glückwunsch an alle Teams und viel Glück in den Finalspielen!

Spiele der D-Juniorinnen im Monat Mai 2018

  • 01. Mai: Pokalspiel (A) gegen FC Borussia Belzig
  • 06. Mai: Ligaspiel (A) gegen RSV Eintracht 1949
  • 12. Mai: Ligaspiel (A) gegen FSV Union Fürstenwalde
  • 22. Mai: Ligaspiel (A) gegen 1. FFC Turbine Potsdam D-2
  • 27. Mai: Ligaspiel (H) gegen FC Borussia Belzig

17. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen SV Babelsberg 03 – 7:1 (3:0)

Nach dem kräftezeerenden Spiel am Vorabend gegen Heidesee auf tiefem Rasen mussten die FSG-Mädchen am Samstagmorgen um 10 Uhr erneut auf dem Platz stehen, diesmal in Potsdam-Babelsberg gegen den Tabellenletzten. Die FSG-Mädels hatten natürlich schwere Beine. Und die junge Truppe aus Babelsberg kam ausgeruht daher und strahlte auf heimischem Boden Selbstbewusstsein aus.

Das Spiel begann zäh und beide Teams agierten auf Augenhöhe. Die Genauigkeit fehlte und der ein oder andere Zweikampf ging verloren, da sich die FSG-Spielerinnen mitunter zu spät vom Ball trennten. Die ersten Minuten waren geprägt von Ballverlusten, Einwürfen und eher ungefährlichen Aktionen vor dem Tor. Doch mit zunehmender Dauer sortierten sich die Spielerinnen allmählich, nutzten mehr und mehr die freien Räume und brachten den Ball ab und an auch vor das Tor. In der 21. Minute dann endlich das Tor zum 1:0 für die FSG. Und dieses Tor machte das Spiel nun irgendwie leichter, sodass kurze Zeit später weitere Torchancen genutzt werden konnten (25. und 29. Minute) und es mit einem 3:0 in die Pause ging. Die Spielerinnen wirkten müde an diesem Tag und die Waden schmerzten der ein oder anderen. Aber das Spiel dauert eben 60 Minuten und so ging es trotzallem mit Spaß in den zweiten Abschnitt. Dass Spaß dabei war, zahlte sich dann auch aus, als Jolina in der 25. Minute das nächste Tor erzielte, indem sie sich den Ball vorlegte, nochmal auf’s Tor schaute und dann unbedrängt einen platzierten Schuss unhaltbar für die Torhüterin abfeuerte. Und so ging es auch weiter, Angriff um Angriff wurden die Bälle vorgetragen und Torchancen erarbeitet. Es war nur eine Frage der Zeit, wann das nächste Tor gelingen sollte. Mit guter Vorarbeit von Nele auf der rechten Seite wurden Jula, Jolina und Keira oft in der Mitte in Szene gesetzt. Und diese Möglichkeiten nutzten erst Jula in der 41. Minute und dann auch Leo in der 47. Minute um auf 6:0 zu erhöhen. In der 49. Minute markierte Babelsberg den Anschlusstreffer: aus einem Konter heraus entstand eine Überzahlsituation vor dem FSG-Tor und unsere Torhüterin Naemi war chancenlos. Erneut eine dieser Unachtsamkeiten im FSG-Spiel, die es gegen die Spitzenteams abzustellen gilt. Den Schlusspunkt an diesem Spieltag und an diesem Wochenende setzte Jula mit einer schönen Ballmitnahme und einem satten Schuss zum 7:1 Endstand.

Die beiden Spiele an diesem Wochenende waren mit Sicherheit ein Kraftakt für die Mädels. Für das Spitzenspiel am kommenden Samstag, 28.04. in Falkensee gegen den Tabellenführer aus Storkow sind die Mädels nun aber gewappnet. Es wird ein spannendes Aufeinandertreffen.

12. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Heimspiel gegen Heideseer SV Fortuna – 8:2 (5:2)

Mit einem Nachholspiel des 12. Spieltags starteten die D-Mädchen der FSG am 20. April in einen Doppelspieltag. Zu Gast war das Team aus Heidesee, dem in der Hinrunde ein überraschender Sieg gegen die FSG auf schneebedecktem Boden gelang. Nun sollten die Kräfteverhältnisse wieder zurechtgerückt und der Anlauf auf den zweiten Tabellenplatz genommen werden. Mit einem jungen Schiedsrichter an Bord startete das Spiel ein wenig verzögert aufgrund der späten Anreise der Gäste. Gespielt wurde diesmal auf Rasen, immer wieder eine interessante Erfahrung doch bei den sommerlichen Temperaturen eine dankbare Alternative gegenüber dem aufgeheizten Kunstrasenplatz.

Vom Anpfiff weg waren die FSG-Spielerinnen hellwach und begannen dem Gegner zuzusetzen. Mit guten Zuspielen wurde der Ball vor das gegnerische Tor gebracht und so konnte Jula bereits in der zweiten Spielminute zum 1:0 einnetzen. Während sich die Gäste davon erst einmal nicht beeindrucken liessen, spielten die FSG-Mädels nach Wiederanpfiff geschickt und sicher weiter ihr Spiel. Und es dauerte nicht lang, da war es Leonie, die aus der Abwehr kommend auf 2:0 erhöhte. Die Überlegenheit war bereits so früh im Spiel spürbar, doch dies führte nun zu Nachlässigkeiten. Im Angriff wurden die Positionen nicht eingehalten und die entstandene Unordnung führte nach Ballverlust zu Gefahr auf FSG-Seite. Diese Situation nutzte die stärkste Spielerin bei den Gästen aus und konnte in der 11. Minute den Anschlusstreffer markieren. Aber diesen Fehler machte kurze Zeit später erneut Jula zum 3:1 wieder gut. Und in den Spielminuten 20 und 21 erhöhten Keira und Leo auf 5:1. Das Spiel war bereits entschieden, aber der Gegner nicht müde, sein Glück weiter zu suchen. In der 26. Minute brachte es Heidesee erneut vor das Tor der FSG. Der erste Angriff wurde zur Ecke geklärt und der dann folgende Eckball kam direkt auf den kurzen Pfosten, wurde von einer FSG-Spielerin abgefälscht und sprang direkt vor das Tor, wo jeglicher Versuch, noch zu klären, scheiterte. Mit dem 5:2 ging es in die Halbzeitpause. Bis auf wenige Fehler und kleine Nachlässigkeiten lief das Spiel wieder sehr rund.

In der zweiten Hälfte spielte dann vorrangig eine Mannschaft: die Mädchen der FSG. Dank der sicheren Führung und mit dem Spaß am Kombinieren ging es Angriff um Angriff auf das Tor der Gäste aus Heidesee zu. Vor allem das Einhalten der Positionen brachte immer wieder Spielerinnen in freie Räume, wo die Bälle ohne Druck angenommen und Torschüsse gut vorbereitet werden konnten. Sarah und Leo auf den Außenpositionen profitieren davon besonders. Viele Torchancen wurden von den Spielerinnen herausgespielt. Mit Geduld, Passgenauigkeit und Übersicht zeigten die Mädels ihr Können und demonstrierten eindrucksvoll welche Entwicklung das Team von der Hinrunde bis jetzt genommen hat. Die Gegnerinnen waren zu diesem Zeitpunkt geschlagen und mühten sich dem Ende des Spiels entgegen. Mit drei Toren in der 40., 43. und 45. Spielminute besiegelten die FSG-Mädchen den am Ende klaren und verdienten Sieg zum 8:2.

15. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen Brandenburger SC Süd 05 – 3:0 (2:0)

Bei herrlichem Frühlingswetter mit Sonnenschein satt traten die D-Mädchen der FSG am 08.04.2018 in Brandenburg an der Havel gegen den in der Tabelle vor der FSG auf Platz 3 stehenden Brandenburger SC Süd 05 an – ein spannender und robust spielender Gegner.

Die FSG lief nun erstmals in neuer Formation mit den Winter-Neuzugängen auf und darauf freuten sich besonders die Trainer bereits seit ein paar Wochen. Mit einer erneut starken Abwehrreihe bestehend aus Leonie, Jasmin und Johanna, dem Mittelfeld mit Jolina, Lia und Sarah sowie Leo im Sturm ging es direkt nach Anpfiff voll zur Sache. Die Mädels hatten die Kabinenansprache der Trainer ernst genommen und zeigten sich vom Start weg selbstbewusst und konzentriert. Mit wichtigen Ballgewinnen, gutem Kombinationsspiel und einer soliden Abwehrarbeit setzte die FSG hier die Akzente und bereits nach 3 Minuten nutze Sarah den Abpraller der Torhüterin und netzte aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Das erste Tor gab den Mädels einen zusätzlichen Schub. Nun war der Glaube an die eigene Stärke noch deutlicher spürbar. Während die Brandenburgerinnen sich kämpferisch zeigten und energisch in die Zweikämpfe gingen, konnten sie sich bei Ballbesitz in der Regel nicht durchsetzen. Gefühlt waren die FSG-Mädels heute immer einen Schritt voraus und so dauerte es nicht lang und der Ball landete erneut im Brandenburger Tor. Nach 13 Minuten hatte sich Jula direkt vor dem Tor mit dem unbedingten Willen gegen mehrere Gegenspielerinnen durchgesetzt und die Torhüterin im wahrsten Sinne überrumpelt. Somit stand es 2:0 aus Sicht der Gäste aus Falkensee. Die mitgereisten Zuschauer waren begeistert und feuerten die Mädels an. Die Brandenburger mühten sich, konnten dem Spiel jedoch nicht den Stempel aufdrücken.

Zur Halbzeit durften die Mädchen erstmal durchatmen. Die Temperaturen und das energiegeladene Spiel liessen die Köpfe glühen. Einige Wechsel wurden nun notwendig, um die Intensität beizubehalten. Und mit dem Wiederanpfiff ging es ähnlich weiter wie in der ersten Halbzeit. Im Mittelfeld zog nun Keira die Fäden und mit ihrem schnellen Antritt schaffte sie es bereits nach wenigen Minuten, mehrere Gegner auszuspielen und den Ball erfolgreich zum 3:0 im Tor unterzubringen. Spätestens jetzt war die Partie entschieden. Doch noch waren 25 Minuten zu spielen. Die Kräfte schwanden nun bei der ein oder anderen Spielerin. Das gab den Brandenburgerinnen etwas Auftrieb. Die bislang eher passive Kapitänin der Gastgeber schaltete sich nun mehr und mehr ins Spiel ein und organisierte aus der Abwehr heraus mehrere Angriffe auf das Falkenseer Tor. Doch auch die FSG-Torhüterin hatte wieder einen guten Tag. Mit wichtigen Paraden vereitelte sie die wenigen Torchancen und sorgte mit einem gewagten Dribbling bis fast zur Mittellinie für Unterhaltung auf den Zuschauerrängen.

Die erste Hürde der Rückrunde haben die D-Juniorinnen der FSG erfolgreich genommen. Der 3. Tabellenplatz gehört wieder den Falkenseerinnen. Doch es warten noch einige schwere Spiele in der Rückrunde und im Pokal.

Es spielten: Naemi (Tor), Leonie, Jasmin, Johanna, Keira, Jolina, Lia, Jula, Sarah, Leo und Nele

Spiele der D-Juniorinnen im Monat April 2018

  • 08. April: Ligaspiel (A) gegen Brandenburger SC Süd 05
  • 20. April: Ligaspiel (H) gegen Heideseer SV Fortuna
  • 21. April: Ligaspiel (A) gegen SV Babelsberg 03
  • 28. April: Ligaspiel (H) gegen Storkower SC

Klarer Erfolg der D-Juniorinnen im Pokal-Viertelfinale am 24. März in Fürstenwalde

Am Samstag, den 24. März, reisten die D-Juniorinnen der FSG nach Fürstenwalde zum Pokal-Viertelfinale. Es war gleichzeitig der Auftakt nach der Winterpause, da die für März terminierten Liga-Spiele verschoben werden mussten. Entgegen der Erwartungen und Hoffnungen der Trainer, konnte die Mannschaft nicht in voller Spielstärke antreten, da krankheits- und urlaubsbedingt einige Spielerinnen fehlten. Dies bot hingegen Spielerinnen aus der E-Jugend die Möglichkeit, Erfahrungen im D-Mädchen-Bereich zu sammeln. So waren erstmals Emily im Tor und Jasmin N. in der Abwehr mit an Bord. Beide Spielerinnen fügten sich nahtlos ein und zeigten eine sehr gute Vorstellung.

Aber von Anfang an: Aufgrund des frühen Spielbeginns (9:00 Uhr) mussten alle Falkenseer schon früh aus den Federn. Nach langer Anreise sah man den Spielerinnen an, dass der Tag gefühlt noch gar nicht begonnen hatte. Doch der Ausblick auf das erste Spiel nach Wochen des Wartens und auf ein Stück Kuchen nach erfolgreichen 60 Spielminuten hob sofort die Stimmung: das Spiel konnte beginnen.

Und wie es begann. Sofort nach Anpfiff war die FSG am Ball, der Vorwärtsgang war eingelegt, Abwehrarbeit sollte heute nicht den Schwerpunkt bilden. Und bereits im ersten Angriff, dessen Abschluss erst an gegnerischen Spielerinnen hängen blieb, konnte Keira den Ball knapp neben dem Pfosten ins Tor „stochern“. Ein glückliches Tor, aber ein toller Start. Und es ging munter weiter mit Offensivfussball der FSG. Angriff um Angriff erspielten sich die Mädels Torszenen, der Gegner hatte dem nur wenig entgegenzusetzen. Schon kurze Zeit später folgten Tore durch Lia (6.) und die nun mehr in der Offensive spielende Vanessa (7.). Diese Überlegenheit vorm gegnerischen Tor ließ ein wenig die Spannung bei den FSG-Mädels abflachen. Mitunter wurden einige Wege nicht konsequent genug gegangen und die Abstände zu den Gegenspielerinnen waren teils zu groß, sodass auch die Fürstenwalderinnen ein ums andere Mal den Konter suchten und sich ab und an auch gefährlich dem FSG-Tor näherten. Doch im Abschluss kam dann in der Regel keine Gefahr auf oder aber Emily zeigte tolle Reaktionen und hielt den Kasten sauber. Nach Wechsel im Sturm, konnte sich auch Leo in die Torschützenliste eintragen (9. und 11. Spielminute). Kurz vor der Pause belohnte sich auch Jasmin B. für ihre Mühe und zirkelte den Ball aus größerer Entfernung sehenswert ins linke Eck. Mit 6:0 ging es somit in die Pause. Das Spiel war bereits klar entschieden, dennoch waren die Trainer nicht ganz glücklich mit den ersten 30 Minuten. Bezüglich Körpersprache und kämpferischer Einstellung hatten die Fürstenwalderinnen die Nase vorn. Diese Spielweise der FSG würde nicht reichen, um gegen die „großen“ Gegner, die in den kommenden Wochen warten, zu triumphieren.

Nach einigen Worten der Trainer zum Auftreten auf dem Feld zeigten die FSG-Mädchen in Halbzeit 2 ein sichereres und selbstbewussteres Auftreten. Weiterhin bestimmte die FSG das Spielgeschehen, in der 35. Spielminute schlug erneut Keira zu und erhöhte auf 7:0. Dann ging es eine Weile auf und ab und bis zur 52. Minute wurden gute Torgelegenheiten ausgelassen, ehe erneut Leo zum Torerfolg kam. In den letzten 5 Minuten konnte die FSG letztlich noch zum 11:0-Endstand erhöhen und bestätigte klar die eigenen Ansprüche in dieser Saison.

Mit dem deutlichen Sieg, der gleichzeitig den Einzug ins Pokal-Halbfinale besiegelt, können letztlich Trainer und Spielerinnen mehr als zufrieden sein. Es bleibt noch ein hartes Stück Arbeit, um dem Spiel der FSG-Mädels den Feinschliff zu geben, doch das Engagement in den letzten Trainingseinheiten wird bereits in Kürze Früchte tragen und dies wird sich auf dem Spielfeld zeigen.

24.02.2018 – Plätze 3 und 4 der D-Juniorinnen der FSG beim Hallenturnier in Brandenburg

Als letztes Hallenturnier der Wintersaison 2018 traten die D-Juniorinnen der FSG Ende Februar mit 2 Teams in Brandenburg a. d. Havel an. Es warteten interessante Gegner: neben dem Gastgeber Brandenburger SC Süd 05, dem FC Borussia Belzig und dem SV Babelsberg 03 (alle bekannt aus dem Ligabetrieb) sowie Hohen-Neuendorf (Erfahrungen aus früheren Aufeinandertreffen bei Testspielen und Turnieren) standen auch Teams auf dem Spielplan, gegen die man bisher nicht gespielt hat: SV Pfefferwerk und Viktoria Brandenburg.

Ins Turnier ging es für Team FSG I mit einem Schubser ins kalte Wasser. Aufgrund des vorhergehenden Turniers der Jungsmannschaften, das sich etwas in die Länge zog, begann das Turnier etwas verzögert. Und dann ging es ohne Vorbereitung direkt ins erste Spiel. Gegen den SV Pfefferwerk taten sich die Mädels anfangs schwer. Die Laufwege und die Ordnung waren noch nicht erkennbar. Und auch die nötige Ruhe fehlte. Zwar entwickelte sich ein schnelles Spiel, doch das Miteinander fehlte und einfache Dinge wurden mitunter kompliziert gespielt. Dank eines Tores konnte das Spiel dennoch mit 1:0 verdient gewonnen werden. Und die Trainer hatten nun einiges, was es anzusprechen galt, um es im nächsten Spiel besser zu machen. Im zweiten Spiel erwartete die Mädels von FSG I das Team des SV Babelsberg 03. Eine junge Mannschaft, die spielerisch aber besser mithalten konnte. Doch nun zeigten die FSG-Mädels bereits ihr Spiel. Mit Kombinationen und nur wenigen Fehlern gelangen schöne Angriffe, die auch durch Tore belohnt wurden. Zwar schlich sich der ein oder andere Fehler ein, aber die FSG-Torhüterin hatte stets den richtigen Riecher, sodass nix schiefgehen konnte. Zweites Spiel, zweiter Sieg. Nun also das dritte Spiel der Vorrunde und das gegen einen der stärksten Gegner des Turniers: Brandenburger SC Süd 05. Während die FSG ihre Spielerinnen auf zwei sehr ähnlich starke Teams verteilt hatte, trat Brandenburg mit der besten Besetzung und vielen Auswechselspielerinnen an. Ein harter Brocken. Das Spiel wurde angepfiffen, eine Brandenburgerin tippte den Ball an, eine ihrer Mitspielerinnen drosch den Ball links unten ins Tor, 1:0 für Brandenburg. Die FSG-Trainer waren direkt geschockt, die Mädels wussten gar nicht, was ihnen geschieht. Doch der Fehler war so offensichtlich: die Mitte war komplett offen, der Schuss unhaltbar für die Torhüterin. Die FSG-Mädels waren nun angestachelt. Das wollten und konnten sie nicht auf sich sitzen lassen. Die Partie ging ja erst los. Und wie entfesselt spielten die FSG-Mädels, suchten die Zweikämpfe, kombinierten und belohnten sich mit Toren. Am Ende des Spiels stand es 4:1. Eine Wahnsinnsleistung und ein hochverdientes Ergebnis. So ging FSG I als ungeschlagener Gruppensieger ins Halbfinale.

Für FSG II begann das Turnier gegen Viktoria Brandenburg. Ein recht angenehmer Gegner, der es den FSG-Mädels erlaubte, ruhig das Angriffsspiel aufzubauen und klare Torchancen zu erarbeiten. Am Zusammenspiel haperte es anfangs, denn das Timing und die richtigen Laufwege passten oft nicht. Dennoch gab es auch hier den ersten Sieg. Im zweiten Spiel ging es nun gegen Hohen-Neuendorf, der stärkste Gruppengegener. Und nun taten sich die FSG-Mädels schwer. Die Hohen-Neuendorferinnen hielten hervorragend dagegen, arbeiteten stark und konnten Torchancen herausspielen. Aber auch die FSG kam langsam besser ins Spiel. Mit viel Einsatz kämpften beide Teams um den Gruppensieg. Mit 1:1 trennten sich die Mannschaften gerecht. Somit sollten die letzten beiden Gruppenspiele über die Plätze 1 und 2 in der Vorrunde entscheiden. Da die FSG-Mädels das Spiel gegen FC Borussia Belzig klar für sich entscheiden konnten und letztlich Dank des besseren Torverhältnis gegenüber den punktgleichen Kontrahentinnen aus Hohen-Neuendorf, stand auch FSG II als ungeschlagener Gruppensieger im Halbfinale.

Um es kurz zu machen: Die Halbfinals liefen alles andere als nach Plan. Erst scheiterte FSG I gegen Hohen-Neuendorf. Eine knappe Niederlage, in der man keiner Spielerin einen Vorwurf machen konnte. Doch vor dem Tor versagten die Nerven, die wenigen Chancen konnten nicht genutzt werden. Anschließend musste sich auch FSG II gegen die Gastgeberinnen aus Brandenburg geschlagen geben. Die Brandenburgerinnen kämpften aufopferungsvoll und mit mehr Leidenschaft, da sie das eigene Hallenturnier natürlich unbedingt gewinnen wollten. Leider zeigte sich hier, das nicht alle FSG-Mädels über die volle Distanz dagegen hielten und mit vergebenen Möglichkeiten und Ballverlusten haderten. Das wurde letztlich bestraft.

Das Spiel um Platz 3 mit FSG I gegen FSG II war wohl nicht das, was sich die Trainer im Vorfeld erhofft hatten und sicher hatten auch die Spielerinnen ein anderes Ziel verfolgt. Aber man muss es nehmen, wie es kommt.

Am Ende war das Turnier trotz des Wehmuts auf Seiten der Spielerinnen eine interessante, vielleicht sogar wegweisende Erfahrung für die bald beginnende Rückrunde. Denn sowohl in Liga, als auch im Pokal will die FSG wieder voll angreifen. Die Gegner sollten sich warm anziehen.

28.01.2018 – Turniersiege der D-Juniorinnen der FSG in Birkenwerder und Berlin-Adlershof

An diesem Wochenende konnte die FSG erneut auf sich aufmerksam machen. Der Sonntag, 28. Januar 2018 brachte ein Novum in unserer FSG Historie, welches zeigt, wie breit und stark die FSG in der Zwischenzeit gewachsen ist. Die D-Juniorinnen nahmen an zwei parallel stattfindenden, sehr gut besetzten Hallenturnieren bei Blau-Weiß Hohen Neuendorf und beim SV Berlin-Chemie Adlershof mit jeweils einem Team teil. Die Entscheidung fiel, weil einfach alle Mädels weiterhin Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen sammeln sollen. In Birkenwerder liefen die etwas erfahreneren Mädels auf, während sich in Adlershof die Jüngeren präsentieren konnten. Letztendlich konnten beide Turniere gewonnen werden, ein Erfolg, der trotz des Wissens um die eigene Spielstärke dennoch den ein oder anderen überrascht hat.

Turnier bei Blau-Weiß Hohen-Neuendorf in Birkenwerder

An diesem Tag vertraten die FSG-Farben die älteren Spielerinnen des 2005er-Jahrgangs gemeinsam mit drei leistungsstarken Spielerinnen der Jahrgänge 2007/2008. Das Turnier war ziemlich stark besetzt mit Spitzenteams aus den Landesklassen Berlins. In der Vorrunde mit 4 Teams hatten wir es mit dem Gastgeberteam aus Hohen Neuendorf, dem sehr starken Nordberliner SC und dem SC Staaken zu tun.

Wie so oft immer kamen die FSG Mädels sehr holprig ins Turnier. Im ersten Spiel ging es gleich gegen die technisch sehr versierten und positiv aggressiven Mädels vom Nordberliner SC. Zwei individuelle Fehler im Abwehrverhalten führten zu einem schnellen 0:2 Rückstand. Die anschließenden Angriffsversuche brachten jedoch nur den Anschlusstreffer. Kein guter Start! Im zweiten Spiel waren die Mädels also schon unter Druck. Aber das brauchen sie anscheinend!? Obwohl gegen die Gastgeber ebenfalls nur ein torloses Remis herauskam, so sahen die Fans dann doch schon ein ganz anderes Auftreten unserer Mädels. Aggressiv im Abwehrverhalten und mit schnellem Konterspiel nach Balleroberung erspielten sie sich ein Dutzend klarer Chancen. Aber der Abschluss war noch immer katastrophal. Zum Glück bekamen wir Schützenhilfe vom Nordberliner SC, der alle Vorrundenspiele gewann, sodass wir im letzten Spiel „nur“ noch gegen die Staakener Mädels gewinnen mussten. Aber unsere Mädels waren nun „drin“ im Turnier. Mental viel stärker hatte sich nun die richtige Formation  eingespielt. Mit 4:2 fegten sie den SC Staaken vom Parkett und es ging ins Halbfinale. Hier wartete nun mit SpaKi die bisher torhungrigste Mannschaft im Turnier. Das sind aber genau die Spiele, die unsere Mädels herausfordern und die sie mittlerweile sehr fokussiert bestreiten. Die Spandauerinnen hatten nicht den Hauch einer Chance. Sehr aufmerksam und konzentriert im gesamten Abwehrverhalten auf allen Positionen und das schnelle Konter- und Überzahlspiel führten zu vielen herausgespielten Torchancen, die nun auch endlich verwertet wurden. Klasse Steigerung unserer Damen. Im Finalspiel kam es zum nochmaligen Aufeinandertreffen mit dem Nordberliner SC. Die hatten nun plötzlich jede Menge Respekt und zogen gegen die FSG Mädels ebenfalls mit 3:1 den Kürzeren. Damit verdienten sich unsere Mädels den Turniersieg und jede Menge Respekt der Zuschauer und Eltern nicht zuletzt dank einer Leistungssteigerung zum richtigen Zeitpunkt, im entscheidenden Spiel der Vorrunde. Klasse Steigerung und Siegeswillen!

Es spielten: Naemi, Leonie, Jasmin B., Nele, Sarah und Jolina

Turnier bei SV Berlin-Chemie Adlershof

In Adlershof erwartete die D-Juniorinnen eine Art „Mammut-Turnier“. 3 Spiele in der Vorrunde und 3 Spiele in der Platzierungsrunde mit einer Spielzeit von je 14 Minuten pro Spiel. Und das mit nur 2 Auswechselspielerinnen. Doch neue Herausforderungen bringen auch immer neue Erkenntnisse und aufgrund der sehr langen Pausen zwischen den Spielen blieb den Mädels immer ausreichend Zeit, um für das nächste Spiel Kraft zu tanken.

Durch die Vorrundengruppe B spielten sich die Mädels mit 3 Siegen. Nach sehr gutem Start ins Turnier (3:0 gegen BSC Marzahn) wurde es im zweiten Spiel etwas holperig (1:0 gegen Hertha 03 Zehlendorf), doch spätestens in Spiel 3 war der Kampfgeist geweckt, auch dank kleinerer Veränderungen in der Aufstellung, die mehr Druck vor das gegnerische Tor brachten (2:0 gegen Finsterwalde). Der Gruppensieg in der Vorrunde bedeutete, dass es in der Finalrunde zum Aufeinandertreffen mit den stärkeren Mannschaften der Vorrundengruppe A kommt sowie dem Zweitplatzierten der Gruppe B.

Aufgrund der Turnierplanung bestritten die FSG-Mädchen das erste Finalrundenspiel nun erneut gegen Finsterwalde. Durch eine noch stärkere Vorstellung auf dem Platz konnte auch dieses Spiel mit 3:0 gewonnen werden. Danach wartete der aus Sicht der Trainer wohl gefährlichste Gegner: Berolina Mitte. Die Berolina-Mädchen waren größer und zeigten im Turnierverlauf eine sehr ruhige und geduldige Spielweise. Sie warteten in jedem Spiel sozusagen auf ihre Chancen und konnten damit die meisten Spiele für sich entscheiden. Doch die quirligen FSG-Mädchen waren gefordert, den Gegnerinnen von Beginn an energisch entgegenzutreten, sodass sie nicht ins Spiel kommen können. Es entwickelte sich die erwartete ausgeglichene Partie. Beide Teams kämpften, den Turniersieg vor Augen. Das Spiel schwappte hin und her. Auf beiden Seiten entstanden gefährliche Torsituationen, doch stets waren die Torhüterinnen noch am Ball und konnten Tore verhindern. Das bis zur letzten Sekunde spannende Spiel endete mit 0:0. Ein gerechtes Ergebnis und die in diesem Turnier stärkste Vorstellung der FSG-Mädchen. Damit war klar, dass das letzte Spiel des Turniers über den Turniersieg entscheiden würde. Nun ging es gegen den Gastgeber des SV Berlin-Chemie Adlershof. Da Adlershof in der Finalrunde überraschend gegen Finsterwalde verloren hatte, war klar, dass auch unsere Mädels hier die Oberhand behalten sollten. Spätestens nach dem Spiel gegen Berolina war genug Selbstvertrauen und Sicherheit ins Spiel der FSG eingekehrt. Und entsprendend energisch und mit Siegeswillen begann auch dieses Spiel. Die FSG-Mädels, angeführt von der vorn und hinten extrem stark spielenden Keira, schossen bereits früh das 1:0. Kurze Zeit später konnten sie gar auf 2:0 erhöhen, womit ein gutes Polster geschaffen war, da ein Unentschieden für den Turniersieg ausreichend wäre. Zeit, die Spieler von der Bank auch zum Einsatz zu bringen. Durch die Wechsel bekamen dann die Berlinerinnen etwas die Oberhand und drückten mehr und mehr in Richtung des FSG-Tores. Lele im Tor, die bis zu diesem Spiel noch kein Gegentor kassiert hatte, sorgte für den nötigen Rückhalt. Kurz vor dem Ende gelang es dem Gegner dann doch, den Ball im FSG-Tor zu versenken. Nur noch 2:1, aber auch nur noch 2 Minuten auf der Spieluhr. Adlershof bekam durch das Tor noch mehr Aufwind und spielte weiter sehr energisch. Doch nun war es vor allem Leni, die in der Verteidigung extrem effizient und mit sehr viel Überblick spielte und damit viele Angriffe der Gegner stoppte. Dann war Schluss. Mit 2:1 gewann die FSG auch das letzte Spiel des Turniers und der Turniersieg war perfekt. Ein ganz großes Kompliment an die Mädchen. Dank der Spielansetzungen steigerte sich die Spielstärke der Gegner von Spiel zu Spiel und genauso steigerten sich auch unsere Mädels von Spiel zu Spiel.

Es spielten: Lele, Keira, Johanna, Lia, Jula, Leni und Jasmin N.

Hallenturnier der D-Juniorinnen der FSG bei Turbine Potsdam

Ins Neue Jahr starteten die D-Mädchen der FSG Falkensee gleich am ersten Wochenende nach dem Jahreswechsel. Diesmal ging die Reise nach Potsdam zum AGG-Hallen-Cup von Turbine Potsdam. Es starteten 8 Mannschaften ins Turnier, neben der FSG waren auch Gast-Teams des Chemnitzer FC und vom 1. FC Union Berlin am Start. Turbine Potsdam schickte 4 Mannschaften ins Rennen. Vervollständigt wurde das Teilnehmerfeld durch die E-Junioren der SG Töplitz, die auch ein Mädchen in ihren Reihen haben.

In die Vorrunde, die in 2 Gruppen mit je 4 Teams gespielt wurde, starteten die FSG-Mädchen gegen Turbine Potsdam D2B. Wie so oft war dieses erste Spiel noch sehr holperig und beide Teams mussten hier erst ins Turnier finden. Dennoch zeigten die Mädchen ein sehr ansehnliches Spiel mit guten Torchancen. Vanessa, die in der Liga eher defensiv spielt, belohnte sich und die Mannschaft mit einem von Keira sehr gut vorbereiteten Tor. Dieses 1:0 war dann auch das Endergebnis des Auftaktspiels. Im zweiten Spiel ging es wieder gegen Turbinen, diesmal das Team D1B. Aus den Erfahrungen der Spiele in der Liga sind die Teams ja keine Unbekannten und somit war schon vor dem Spiel klar, dass es diesmal leichter fallen würde. Und die Mädels starten rasant. Tor um Tor gelang in den ersten Minuten und beim 5:0 nutzten die Trainer die Chance und schickten nun nach und nach alle Spielerinnen aufs Feld und gönnten auch Keira und Jasmin, die in der Abwehr eine herausragende Leistung zeigten, eine längere Verschnaufpause. Der Blick war bereits gerichtet auf das dritte Vorrundenspiel gegen den bis dahin stärksten Gegner, den 1. FC Union Berlin. Gut erholt und gut vorbereitet entwickelte sich das Spiel gegen die Berliner zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe. Chancen auf beiden Seiten und ein sehr energisches Spiel beider Teams zeigten, dass es um den Gruppensieg ging. Und so ausgeglichen wie die Partie war letztlich auch das Ergebnis: 1:1. Aufgrund des besseren Torverhältnisses reichte dies den FSG-Juniorinnen für den 1. Platz in der Gruppe B. Das Halbfinale konnte kommen.

In der Gruppe A hatten sich die Spielerinnen des Chemnitzer FC klar durchsetzen können. Mit 3 Siegen aus 3 Spielen standen sie klar als Gruppenerster fest. Dahinter konnte sich Turbine Potsdam mit dem Team D2A einen Platz im Halbfinale sichern.

Somit stand für die FSG nun die dritte Turbine-Mannschaft auf dem Spielplan. Mit der Möglichkeit vor Augen, ins Finale einzuziehen, waren die Mädels nun absolut angekommen im Turnier. Und so zeigten sich diesmal Jula und Lia im Sturm von ihrer besten Seite. Während Keira und Jasmin wieder die Defensivarbeit verrichteten und die Angriffe einleiteten, waren es die jüngeren, quirligen Spielerinnen, die vor dem Tor für Furore sorgten. Lia gelang verdient das 1:0, der Jubel und die Erleichterung waren groß. Und es ging genauso weiter. Nach einer geschickten Abwehraktion von Jasmin, die den Ball schnell nach vorn spielte, schnappte sich Jula den Ball, sprintete regelrecht bis zur Grundlinie und brachte eine tolle Flanke erneut auf Lia, die direkt verwandelte. Dieses 2:0 bedeutete den Einzug ins Finale. Schon bis hierhin eine unglaubliche Leistung dieser jungen Truppe.

Im zweiten Halbfinale konnten sich die Chemnitzer recht klar mit 3:0 gegen den 1. FC Union Berlin durchsetzen. Somit erwartete die FSG-Mädchen wieder ein unbekannter Gegner.

Das Spiel um Platz 3 konnte der 1. FC Union Berlin nach einem absolut ausgeglichenen Spiel und einem spannenden Neunmeterschießen hauchdünn für sich entscheiden, während sich Turbine Potsdam mit dem 4. Platz zufriedengeben musste.

Da einige Spielerinnen im Halbfinale nicht zum Einsatz kamen, wurde nun wieder gewechselt und es sollten alle gemeinsam am Finale mitwirken. Das Motto hieß: gemeinsam gewinnen oder gemeinsam verlieren, aber als Team. Kein Spieler sollte hier als Zuschauer dabei sein. Somit begannnen diesmal Vanessa und Sarah in der Offensive. Und auch das Finale sorgte für gute Unterhaltung bei den Zuschauern. Beide Teams wollten hier gewinnen und zeigten ein intensives Spiel mit viel Laufbereitschaft, guten Zweikämpfen und Torchancen, die mitunter erst auf der Linie vereitelt wurden. Leider erwischte es dann aber die FSG. Keira hatte sich in die Offensive eingeschaltet und verlor unglücklich den Ball, woraufhin die Absicherung nach hinten ausgehebelt war. Die Chemnitzerin, die sich den Ball schnappte, dribbelte sich mit Tempo bis vors Tor der FSG und verwandelte unhaltbar für Emely. Es hieß also 0:1. Doch es war noch genug Zeit auf der Uhr und es saßen noch frische Kräfte auf der Bank. Somit kam nun auch Nele wieder ins Spiel. Leider war ihr Einsatz nur kurz, da sie nach einem sehr körperlichen Zweikampf verletzt wieder das Feld verlassen musste. Nun kehrte Jula zurück auf’s Feld und gemeinsam mit Lia sorgten sie nun erneut für Wirbel vor dem Tor der Sachsen. Dabei kam es durchaus zu hochkarätigen Chancen, bei denen der Ball mehrere Male in letzter Sekunde und nur Zentimeter vor der Torlinie aus der Gefahrenzone befördert wurde. Die Möglichkeit war zum Greifen nahe, aber die Spielzeit reichte letztlich nicht aus. Mit 0:1 mussten sich die FSG-Mädchen hier geschlagen geben. Eine Niederlage im letzten Spiel ist immer bitter, aber schon nach kurzer Zeit war die Enttäuschung wieder verflogen.

Herzlichen Glückwunsch an Emely, Keira, Jasmin, Vanessa, Nele, Sarah, Lia, Jula und Leo (die verletzungsbedingt nur zuschauen konnte) zum Erreichen des 2. Platz.

Für die FSG hätte dieses Turnier kaum besser laufen können. Die Intensität und Stärke der gegnerischen Mannschaften steigerte sich von Spiel zu Spiel. Die FSG-Mädchen kamen ebenfalls von Spiel zu Spiel besser in Fahrt. Der Spaß war allen anzusehen und der 2. Platz ein gerechter Lohn für den hohen Einsatz. Bei 5 verschiedenen Turniergegnern waren auch die Trainer stets gefordert und konnten bei den Aufstellungen viel variieren.

Allianz-Girls-Cup 2017 der D- und C-Juniorinnen der FSG Falkensee

Die FSG Falkensee richtete gemeinsam mit der Allianz zum Abschluss dieses Jahres erstmalig den Allianz-Girls-Cup der D- und C-Juniorinnen in der neuen Stadthalle aus. Jürgen Franke und sein Team aus der Allianz-Vertretung in Falkensee unterstützten das Turnier am 17.12.2017 mit tollen Pokalen, T-Shirts, Bällen, Trinkflaschen und Gewinnspielen. In der neuen Stadthalle Falkensee, wo die FSG nun auch zum ersten Mal ein Turnier veranstalten konnte, wurde allen teilnehmenden Teams sowie den Zuschauern ein toller Rahmen geboten. Für neue sportliche Impulse gelang es dem Organisationsteam, Mannschaften des polnischen Vereins UKS Olimpia Szczecin einzuladen. Vervollständigt wurde das Teilnehmerfeld durch Teams der Vereine Berolina Mitte, SV Berlin-Chemie Adlershof, SG Blau-Weiß Pessin, SV Babelsberg 03, SG Sieversdorf und SV Glienicke.

Turnier der D-Juniorinnen

In den Turniertag starteten am Vormittag die D-Juniorinnen-Teams. Gespielt wurde eine Vorrunde in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften, mit anschließendem Halbfinale und den Platzierungsspielen. Berolina Mitte, SV Berlin-Chemie Adlershof, SG Blau-Weiß Pessin sowie SV Babelsberg 03 gingen hier an den Start und die FSG und auch UKS Olimpia Szczecin schickten jeweils zwei Mannschaften ins Rennen.

Im Auftaktspiel waren gleich die „jungen wilden“ Mädels der FSG (Team FSG II) gefordert. Mit Vanessa, Leni, Sarah, Ashley und Jula spielten hier die jüngsten Spielerinnen des aktuellen D-Mädchen-Teams der FSG gemeinsam mit dem Ziel, Erfahrung und Spielzeit zu sammeln und vielleicht für die ein oder andere kleine Überraschung zu sorgen. Gegenüber stand Team 1 von UKS Olimpia Szczecin mit Ambitionen, das Turnier zu gewinnen. Das erste Spiel eines Turnieres ist in der Regel von Aufregung und großer Anspannung geprägt und mitunter etwas „holprig“. Und genau das merkte man den Mädchen zumindest in den ersten Minuten deutlich an. Doch so langsam kamen alle ins Spiel und es fielen auch Tore, leider nicht für unsere FSG-Mädels, die sich mit 0:3 geschlagen geben mussten. Nach der Begegnung zwischen Chemie Adlershof und Berolina Mitte standen auch die älteren FSG-Spielerinnen (Team FSG I – Jahrgang 2005), mit Leo, Leonie, Jasmin, Keira und Johanna sowie Emily im Tor, vor ihrer ersten Partie. Ihnen gelang ein deutlicher Sieg gegen die Gäste aus Pessin und somit ein Turnierstart ganz nach Wunsch. In den weiteren Spielen gelang der FSG II ein Sieg gegen Chemie Adlershof sowie ein Unentschieden gegen Berolina Mitte und damit Platz 2 in der Vorrunde, wodurch der Halbfinalplatz sicher war. Die Mädels der FSG I gewannen alle Spiele der Vorrunde souverän und sicherten sich somit ebenfalls den Platz im Halbfinale, wo es zum Aufeinandertreffen beider FSG-Teams kam. Hier setzte sich FSG I erst spät durch und konnte durch zwei Treffer in der 10. Spielminute das Spiel für sich entscheiden.

Einschwören auf’s Halbfinale

Das zweite Halbfinale bestritten das Team UKS Olimpia Szczecin I sowie die Gäste von SG Blau-Weiß Pessin. Dieses Spiel konnte das technisch sehr versierte Team aus Polen für sich entscheiden und zog verdient ins Finale ein.

Das Drehbuch für unser diesjähriges Hallenturnier hätte nicht besser geschrieben werden können. Mit Siegen der FSG-Teams in einem spannenden und für alle Zuschauer und Spielerinnen packenden Finale (5:3 nach Elfmeterschießen) gegen UKS Olimpia Szczecin I und im kleinen Finale gegen SG Blau-Weiß Pessin schafften es alle FSG-Mädels auf’s Podium. Dank dieser Pokal-Siege – gekrönt durch die Plätze 1 und 3 – können die Spielerinnen und Trainer gestärkt und mit Vorfreude auf das kommende Jahr schauen.

Turnier der C-Juniorinnen

Am Nachmittag folgte das Turnier der C-Juniorinnen-Teams. Dieses wurde nach dem Modus Jeder-gegen-Jeden gespielt, sodass für alle Gästeteams die Möglichkeit geboten wurde, sich mit jedem anderen Team zu messen. Auch hier traten von Seiten der FSG und des UKS Olimpia Szczecin je zwei Teams an und die Vereine Berolina Mitte, SV Berlin-Chemie Adlershof, SG Sieversdorf und SV Glienicke schickten je ein Team ins Turnier.

Alle Mannschaften starteten gut in ihre Spiele, zeigten sehr anschaulich, welche Entwicklung die Mädchen von der D-Jugend zur C-Jugend nehmen und spielten mit teils sehr schönen Kombinationen Torchancen heraus. Die Mädels vom Team FSG I zeigten auch hier ihre sehr dominante Spielweise und gestalteten die eigenen Spiele in der Regel sehr souverän. Ausschließlich gegen die ebenfalls sehr starken, effizient spielenden polnischen Teams musste FSG I jeweils mit einem Unentschieden vom Platz gehen. Besonders ärgerlich waren die verschenkten Punkte im Spiel gegen UKS Olimpia Szczecin I, wo die FSG bereits mit 2:0 in Führung lag und kurz vor dem Ende noch den Ausgleich hinnehmen musste. Diese Punktverluste kosteten letztendlich den Pokalsieg, der somit an die verdienten Sieger, unsere Gäste von UKS Olimpia Szczecin ging. Auf dem zweiten Platz landete FSG I, gefolgt vom zweiten Team des UKS Olimpia Szczecin.

Die FSG-Mädels zeigten sich spielerisch wieder von ihrer besten Seite und untermauerten mit ihrem Auftreten die erfolgreiche Entwicklung in der laufenden Saison der brandenburgischen Landesklasse der C-Juniorinnen.

Unser Dankeschön

Wir bedanken uns an dieser Stelle erneut bei der Allianz für die Unterstützung, bei allen angereisten Teams und speziell den Spielerinnen für die spannenden und fairen Spiele, bei den Schiedsrichtern und dem Kampfgericht dafür, dass ihnen die Puste nicht ausging und auch bei allen Eltern, Geschwistern und sonstigen fleißigen Helferlein für die Verköstigung. Und nicht zuletzt gilt unser Dank auch allen Zuschauern für das zahlreiche Erscheinen und die großartige Unterstützung der Spielerinnen.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen…

11. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen Heideseer SV Fortuna – 1:2 (1:2)

Zum Abschluss der Hinrunde reisten die FSG-Mädels am 11. Spieltag zum Heideseer SV. Bereits vor der Abfahrt hatte Schneetreiben eingesetzt, sodass sich bis zur Ankunft eine dünne Schneedecke über das Spielfeld gelegt hatte. Während die Heideseer das Spielfeld teilweise beräumten, erwärmten sich die Mädchen mit einer kleinen Schneeballschlacht. Bereits bei der anschließenden Erwärmung am Ball hatten die Spielerinnen mit dem ungewohnten Untergrund so ihre Schwierigkeiten, da der Ball auf Schnee einerseits eher rutscht, als rollt und mitunter plötzlich stark verzögert wird.

Mit dem Anpfiff ging es flott und energisch zu auf dem Spielfeld. Die Witterung machte den Spielerinnen durchaus zu schaffen, sodass der Ball des Öfteren verloren ging und der Ballbesitzt hin und her wechselte. Erkennbar war, dass die Heideseerinnen deutlich lauffreudiger waren und immer in Ballnähe. Sie zeigten den stärkeren Willen, den Ball zu erobern. Aufgrund des druckvollen Auftretens der Gastgeber taten sich die FSG-Mädels an diesem Tage schwer. So war es nur eine Frage der Zeit, wann sich Heidesee mit einem Tor belohnt und in der 12. Minute zappelte der Ball erstmalig im Netz der FSG. Nun zeigten die FSG-Mädchen mit einer Trotzreaktion, dass es gar nicht in ihrem Sinne war, hier als Verlierer vom Platz zu gehen und konnten zwei Minuten später zum 1:1 ausgleichen. Leider behielten sie diese Einstellung nicht konsequent bei. Nach Ballverlusten wurde nicht vehement nachgegangen und bei Ballbesitz des Gegners mitunter sehr nachlässig dagegengehalten. So gelang es Heidesee vor der Pause erneut, in Führung zu gehen. Mit dem 1:2 zur Pause war ja noch alles offen und die Trainer appellierten an die Mädchen, jeder solle etwas mehr zum Spiel beitragen und dann kann man hier als Team auch noch mit dem Sieg vom Platz gehen. Leider zeigten sich die FSG-Mädchen an diesem Tage nicht so kämpferisch und lauffreudig, wie die Mädchen des Heideseer SV, die weiter fleißig liefen und liefen und liefen. Zudem haderten die Mädchen über einige Schiedsrichterentscheidungen und lenkten sich so selbst vom eigentlichen Spielgeschehen ab. So blieb es nach torloser zweiter Halbzeit beim 1:2 aus Sicht der FSG.

Aufgrund der Niederlagen in den letzten Spielen der Hinrunde haben die Mädels nun etwas den Anschluss an die Tabellenspitze verloren. Dennoch haben sie über weite Strecken der Hinrunde gezeigt, dass sie als Team in der Lage sind, gegen jede Mannschaft der Liga auf Augenhöhe zu spielen.

Es spielten : Naemi – Johanna, Vanessa, Leni – Jasmin, Leonie, Nele – Leo, Sarah, Ashley

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