D-Juniorinnen

Trainer:
Andre Poganiatz
Michael Radel
Tel. 0178/5161267

Email: d-juniorinnen(ät)svff.de

Trainingszeiten
Montag       18:00 – 19:30
Mittwoch     18:00 – 19:30

jeweils Sportpark Rosenstraße

D-Mädchen

14.10.2018 D-Juniorinnen (Landesklasse): FSV Union Fürstenwalde – FSG Falkensee 2:9 (0:5)

Im 5. Spiel der Saison, dass in den Oktober vorgezogen wurde, um die anhaltende sommerliche Witterung auszunutzen, setzten sich die FSG-Mädels in Fürstenwalde mit einem klaren 9:2-Erfolg durch und behaupten weiterhin die Tabellenführung. Auf Seiten der Gastgeberinnen wurde gekämpft und mit viel Körpereinsatz gespielt, um sich gegen die drohende Niederlage zur Wehr zu setzen. Unsere Mädels bekamen dies des Öfteren schmerzhaft zu spüren. Dennoch gaben sie sich spielfreudig und bestimmten das Spielgeschehen nahezu nach Belieben. Gerade in der ersten Halbzeit zeigten die Mädels von Beginn an schöne Pass-Staffetten, aus denen aussichtsreiche Torchancen resultierten. Die Schnelligkeit, mit der der Ball bewegt wurde, überforderte den Gegner und so konnte Jula bereits in der 8. Minute erstmalig einnetzen. Mit diesem Schuss, der in hohem Bogen die Torhüterin aus Fürstenwalde überwand, begann nun die Offensive der FSG-Mädels so richtig ins Rollen zu kommen. Zahlreiche Torschüsse wurden abgefeuert auf den Kasten des FSV Union Fürstenwalde. Jolina auf zentraler Position und Jula im Sturm verwandelten in den folgenden Minuten zu weiteren 4 Toren, sodass es mit einem beruhigenden 5:0 in die Pause ging. Im schönsten Angriff des Tages, der das 5:0 markierte, setzten die Mädels genau das um, was die Trainer vor dem Spiel angesprochen hatten. Wie bereits in der gesamten ersten Halbzeit, gelang es Vanessa, den Ball vom eigenen Tor weg zu einer Mitspielerin zu bringen. Das war heute vorrangig Leo, die sich optimal in Stellung brachte und die Bälle vor der Mittellinie gut unter Kontrolle brachte und dann blitzschnell das Spiel eröffnete. Mit Lia, Jula, Nadlen und Jolina starteten gleich 4 FSG-Mädels gedankenschnell. Der Ball ging von Leo auf links quer rüber zu Lia auf rechts. Sie nahm nach Doppelpass mit Jula Tempo auf, legte quer in die Mitte zu Nadlen, diese bewahrte Übersicht und schob weiter auf halblinks zur völlig frei stehenden Jolina, die noch Zeit hatte, genau Maß zu nehmen und dann eiskalt verwandelte. Ein herrlicher Angriff, bei dem die FSG-Offensive aufblitzen ließ, wie schön Fußball sein kann.

In Halbzeit 2 bekamen nun auch wieder Josi und Geburtstagskind Clara etwas mehr Einsatzzeit, um Spielminuten und Erfahrung zu sammeln. Weiter erarbeiteten sich die FSG-Mädels viele Torchancen, doch die Ausbeute ließ etwas nach. Gerade im Nachsetzen vor dem Tor sind unsere Mädels noch zu zögerlich. Der ein oder andere Ball, den die FSV-Torhüterin nur abwehren konnte, wäre für eine FSG-Stürmerin durchaus noch erreichbar gewesen, wenn das Umschalten und der Antritt schneller käme. Fürstenwalde machte nun das Spiel immer schnell, wenn die Torhüterin den Ball hatte. So erarbeiteten sie sich auch einige Angriffe auf das Tor der FSG. Vanessa musste mehrmals in höchster Not klären. Und was in der ersten Halbzeit noch wunderbar klappte, kam nun etwas ins Stottern. Nach Abstoß von Vanessa eroberte eine Fürstenwalderin den Ball und konnte im 1:1 auf das FSG-Tor zulaufen und vollstreckte zum Anschlusstreffer. In diesem Spiel kein Weltuntergang, aber eine Schwachstelle, die in den kommenden Trainingseinheiten abgestellt werden muss. Gleich in der Folgeminute gelang Fürstenwalde sogar ein zweiter Treffer, da ein Fernschuss im Strafraum unglücklich abgefälscht wurde. Das entfesselte nochmal Energie. Mit dem Frust des Eigentores wurde der kleine Schönheitsfehler direkt auf der Gegenseite mit einem strammen Schuss ausgemerzt. Ansonsten hatten gerade Nele und Leni in der Abweherreihe alles im Griff. Angriffsversuche der FSV-Mädels, die über die Außenbahnen eingeleitet wurden, konnten stets abgefangen werden. Den Endstand besiegelte schließlich Leonie, die am Ende im Sturm spielend aus kurzer Distanz zum 9:2 einnetzte.

Die Mannschaftsbilder der letzten Wochen sprechen ihre eigenen Sprache. Dieses extrem wandelbare D-Juniorinnen-Team der FSG schaffte es in allen Partien spielbestimmend zu sein. Die Ausgeglichenheit unter den „ersten“ 12 Spielerinnen eröffnet dem Trainerteam eine Vielzahl an Aufstellungsmöglichkeiten. Die Unbeschwertheit und die Schnelligkeit, mit der die Mädels Neues umsetzen, fordern den Gegnern stets einiges ab. Heute war es das 2:3:2, dass noch mehr Offensive bedeutete und von den Mädels problemlos umgesetzt wurde.

Mit einem sehr guten Gefühl geht die FSG in die letzte Woche vor den Ferien. Für die D-Juniorinnen wird es am kommenden Mittwoch noch ein Kräftemessen gegen die E-Junioren von Eintracht Bötzow geben, ehe für ein paar Tage Ruhe einkehrt. Nach den Ferien kommt es dann schon bald zum nächsten schweren Meisterschaftsspiel gegen die Mädels vom Storkower SC.

06.10.2018 D-Juniorinnen (Landespokal): Storkower SC – FSG Falkensee 2:3 (2:1)

Während ein Großteil des diesjährigen D-Juniorinnen-Teams der FSG bereits am 3. Oktober beim Pokalspiel der C-Juniorinnen mitwirken durfte und eine überzeugende Vorstellung ablieferte (9:1 gegen Blau-Weiß Pessin), stand an diesem Wochenende nun das Viertelfinale im Landespokal der D-Juniorinnen auf dem Programm. Nahezu in Bestbesetzung traten die FSG-Mädels in Storkow an, um nach dem Pokalerfolg in der Vorsaison zu bestätigen, dass sie derzeit das bessere Team sind. Mit Keira, Jula, Leonie, Saskia, Leo, Vanessa, Leni, Lia, Jolina, Sarah waren gleich 10 Mädels mit dabei, die auch den Pokalsieg eingefahren haben: auf geht’s in die Mission Titelverteidigung!

Die Platzverhältnisse stellten die erste Hürde dar an diesem Tag. Auf feuchtem Rasen kamen gerade die aufsetzenden Bälle gut ins Rutschen – immer gefährlich vor dem Tor. Um 10 Uhr kam der Pfiff zum Start in den Pokalfight. Mit Einsatzbereitschaft legten beide Teams los. Während die FSG viel über die Aussenbahnen das eigene Spiel aufbaute, suchte Storkow allzu gern den Weg durch die Mitte. Nicht zuletzt, da mit Marike Dommasch die stärkste Spielerin aus der zentralen Abwehr heraus agierte und den Spielaufbau bis hin zu eigenen Torabschlüssen organisierte. Die FSG-Mädels kamen nur zögerlich ins Spiel. Die Abstände zu den gegnerischen Spielerinnen waren oft zu groß und dies nutzte Storkow nicht selten zu geordnetem Spiel bis hin zum Strafraum der FSG. Es gab einige brenzlige Momente, in denen der Ball den FSG-Strafraum ungehindert querte oder Storkower Spielerinnen zum Torschuss kamen. Die FSG-Abwehr wirkte unsortiert und zu passiv, sodass Ballannahme und Passspiel für Storkow zu oft zu einfach waren. Entsprechend fiel in der 11. Minute das erste Gegentor.  Ein kleiner Schock war es, vielleicht auch ein kleiner Weckruf. Denn: in der vergangenen Saison hat man es nicht geschafft, eine Storkower Mannschaft in Gefahr zu bringen, wenn diese einmal in Führung geht. Doch die FSG-Mädels wurden nun gefährlicher. Nicht zuletzt die Herreinnahme von Jolina brachte einen Energieschub und Spielfreude und dies öffnete Räume für die Mitspielerinnen. Mit mehr Abschlüssen aus der Distanz kamen die FSG-Mädels nun näher zum Storkower Tor und das Spielgeschehen verlagerte sich zusehends. In der 27. Minute dann der Anschlusstreffer, ein strammer Schuss von Leonie aus der Mitte, unhaltbar! Doch Storkow ließ sich nicht beirren und spielte weiter freudig, locker auf und sorgte weiter für Torgefahr. Und dann ging Storkow kurz vor der Halbzeit erneut in Führung. Diesmal durch einen Distanzschuss, der kurz vor dem Tor durch ein völlig freistehende Storkowerin abgefälscht wurde und den Vanessa nicht halten konnte. 1:2 aus Falkenseer Sicht, erneuter Rückstand. Ein ordentlicher erneuter Dämpfer und auch Gesprächsstoff für die Halbzeitansprache. Und da durften sich die Mädels einiges anhören, an vielen Stellen hakten Kleinigkeiten, die in Summe zum Rückstand führten.

Die FSG-Mädels nahmen nun den „Kampf“ an und gingen engagierter zu Werke. Die Gegner wurden konsequenter verteidigt, im Spielaufbau konnten sich gerade Jolina über links und Leo über rechts nun besser durchsetzen und brachten über die Außenbahnen den Ball nach vorn. Es resultierten so einige Ecken aus den Abwehrversuchen der Storkowerinnen und es entsand nun Torgefahr im Minutentakt. In der 37. Minute dann ein Foul im Storkower Strafraum. Der Schiri entschied direkt auf Strafstoß und Jolina verwandelte eiskalt zum Ausgleich – 2:2. Falkensee war nun am Drücker, Angriff um Angriff ging das Spiel nun auf das Tor der Gastgeberinnen, das gesamte Spielgeschehen fand im Halbfeld der Storkowerinnen statt. Und in der 55. Minute ging Falkensee erstmals in Führung. Einen Schuss aus der Ferne konnte die Torhüterin aus Storkow nicht abwehren, da sie von der eigenen Mitspielerin gestört wurde und der Ball abgefälscht ins Tor einschlug. Die FSG nun auf der Siegerstraße. Die letzten 5 Minuten zogen sich natürlich. Storkow bäumte sich auf, konnte aber keine Akzente setzen. Die FSG-Mädels attackierten weiter das Tor, aber kein weiterer Treffer gelang. Und dann war es aus. Sieg im Viertelfinale!!!

Herzlichen Glückwunsch an die Mädels zum Einzug in die nächste Runde. Seien wir gespannt, welchen Gegner und die Losfee bescheren wird…

30.09.2018 D-Juniorinnen (Landesklasse): SG Sieversdorf – FSG Falkensee 1:10 (1:5)

Das letzte Septemberwochenende, mit herrlich sonnigem Herbstwetter, nutzten die FSG-Mädchen für einen Ausflug nach Sieversdorf zum nächsten Auswärtsspiel. Der Trainer hatte schon am Vortag den Platz inspiziert, um nichts dem Zufall zu überlassen 😉 Es wartete eine junge Sieversdorfer Mannschaft, die noch am Anfang ihrer Entwicklung steht, uns in den kommenden Spielzeiten aber sicher wieder einiges abverlangen wird. Doch bis dahin ist es sicher noch ein langer Weg. Die FSG-Mädels im Gegenzug traten an diesem Spieltag nicht in „Bestbesetzung“ an. 5 Spielerinnen, die sonst in der Startformation zu finden sind, fehlten aufgrund von Einsätzen in anderen Teams oder Krankheit. Erneut die Chance, einige „Neulinge“ auf’s Feld zu schicken und Verantwortung auf andere Schultern zu verteilen.

Mit einer im Vergleich zu den sonstigen Spielen veränderten Aufstellungsvariante ging es für die Mädels ins Spiel. Jula sollte als zentrale Verteidigerin sich mehr in die Offensive einbringen, während Leo vom zentralen Mittelfeld den Zug in Richtung Tor suchen sollte. Dieses „Experiment“ glückte jedoch nur bedingt. Oft standen sich die Mädchen im Mittelfeld selbst im Wege. Und hinten klafften immer wieder Lücken, die dem Gegner den Weg zum FSG-Tor ermöglichten. Auch die Außenspieler drängten zu sehr zur Spielfeldmitte und machten die Räume eng. Es hakte also ein wenig in Halbzeit 1. Dennoch gelang in der 11. Minute der Befreiungsschlag und ab der 20. Minute wurde es etwas flüssiger und die Mädels machten mehr richtig. Es entstanden Freiräume und auch der Weg in Richtung Tor öffnete sich ein ums andere Mal. So verbuchten die FSG-Mädchen bis zur 23. Minute bereits eine klare 4:0 Führung. Doch dann wurden sie auch einmal überrumpelt von den schnell umschaltenden Sieversdorferinnen. Vanessa hatte einen sehr sehr guten Tag im Tor und vereitelte einige dieser Konter, doch in der 27. Minute war sie machtlos und musste ihr erstes Gegentor der Saison hinnehmen. Mit einem weiteren Treffer zum 5:1 ging es in die Halbzeitpause. Es war nun Zeit, den Mädels mehr Sicherheit zu geben. Die Aufstellung wurde wieder umgebaut, Jasmin übernahm die zentrale Abwehr und folglich kehrte mehr Ruhe ein. Nun war es das FSG-Spiel, wie man es kennt. Hinten sicher, druckvoll und energisch nach vorn. Für Leni wurde es nun zum intensiven Trainingsspiel. Vorgezogen auf dem rechten Flügel bekam sie über Minuten hinweg einen Ball nach dem anderen von der hinter ihr spielenden Lia aufgelegt und lief unzählige Angriffe auf’s Tor der Gastgeberinnen. Mal war es der direkte Schuss, mal der Pass in die Mitte. Nicht alles gelang, aber es wurde von Minute zu Minute besser. In diesem Spiel hat sie gelernt, auf einer neuen Position zu spielen. Das hätte man in vier Trainingseinheiten nicht schaffen können. Mit einem Tor konnte sie all den Angriffsbemühungen letztlich auch das i-Tüpfelchen aufsetzen. Weiter so. Etwas abgeklärter agierte in dieser Phase Jula, die ihre offensivere Position in Halbzeit zwei zu weiteren Toren nutzte und einmal auch Sophie den vortritt ließ, als der Ball über die Linie geschubst werden musste. Sehr gute Reaktion und sehr mannschaftsdienlich. Weiter so!!!

Lea, Clara und Josi und auch Sophie, die ihr erstes Spiel für die FSG bestritt, konnten heute wieder einige wertvolle Spielminuten verbuchen und das ein oder andere dazulernen. Sie sind eine gute Unterstützung für diese Spiele, wo es Ausfälle gibt und wo es gegen Gegner geht, die spielerisch noch nicht auf Augenhöhe sind.

Nach 4 Siegen in 4 Spielen und mit einem gut eingespielten Kader am Start, wartet am kommenden Samstag, 6. Oktober, nun das erste „Endspiel“ der Saison: Pokal-Viertelfinale gegen den Storkower SC. Gelingt es den Mädels, an die überzeugenden Leistungen anzuknüpfen? Wir sind gespannt…

15.09.2018 D-Juniorinnen (Landesklasse): BSC Preußen 07 – FSG Falkensee 0:10 (0:17)

Um das Fazit kurz vornweg zu nehmen: drittes Spiel, dritter Sieg. Und diesmal auch ein ganz klarer. Beim Auswärtsspiel in Blankenfelde-Mahlow erwartete die FSG-Mädels ein personell geschwächter Gegner. Aufgrund einiger Ausfälle konnten die Gastgeber nicht mit dem stärksten Kader auflaufen und gerieten somit recht schnell unter die Räder. Denn die FSG-Mädchen legten munter los (Jula mit dem ersten von ihren insgesamt sechs Toren in der zweiten Minute) und dominierten klar. Angriff um Angriff lief auf das Tor der Preußen. Diese geringe Gegenwehr führte jedoch früh dazu, dass die Spannung abfiel, wodurch das Spiel nicht die Struktur bekam, die man als Trainer sehen möchte. Aber einige Mädels störten sich daran nicht, sondern entwickelten eine Spielfreude, die man so selten sieht. Gerade Jula vorm Tor und Leo, anfangs über den Flügel spielend, später im zentralen Mittelfeld, nutzten die sich ergebenden Torchancen und netzten munter ein. Zur Halbzeit hatte die FSG bereits 10 Tore verbucht, wobei es noch unzählige weitere Chancen gab. Die Preußen-Mädels kämpften tapfer dagegen. Über 60 Minuten gaben sie nicht auf. Auch das verdient Respekt, wenn man den Spielstand bedenkt. Zur Halbzeit wurde dann gewechselt. Erst rückte Sarah ins Mittelfeld, um sich auf einer neuen Position auszuprobieren. Gleichzeitig kam Clara zu ihrem ersten Einsatz. Das Offensiv-Spiel kam nun erstmal etwas ins Stocken, hier machte sich bemerkbar, dass es mitunter noch Abstimmungsschwierigkeiten gibt, wenn neue Spielerinnen integriert werden. Aber gerade Sarah arbeitete gut im Mittelfeld und versuchte, sowohl ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen, als auch Schüsse aus der Halbdistanz zu nehmen. Da Leo heute so gut aufgelegt war, übernahm sie wenig später die auch für sie neue Aufgabe in der Zentrale. Und wenn man mal einen guten Tag hat, dann läuft’s einfach wie von selbst. Leo rannte und kämpfte und schoss aus allen Lagen und verbuchte am Ende 9 Tore. Dieses Spiel war von soviel Offensive geprägt, dass selbst Leni oft im 16m-Raum auftauchte und die ein oder andere Torchance bekam. Diesmal noch ohne das nötige Glück. Über den Flügel sorgte vor allem Lia für die notwendige Vorarbeit und legte mit ihren Flanken und Querpässen gut auf für ihre lauernden Mitspielerinnen. Die Defensiv-Reihe um Saskia, Jasmin und Leni hatte ansonsten recht wenig mit Abwehrarbeit zu tun. Und wenn dann doch der Ball bis zu ihnen kam, dann war oft eine Preußen-Spielerin auf sich allein gestellt und wurde sauber vom Ball getrennt und es ging wieder in die andere Richtung. Somit hatte auch Vanessa recht wenig zu tun im Tor. Bis auf eine knifflige Szene, als sich die Gastgeberinnen bis vor das FSG-Tor vorgearbeitet hatten und Vanessa mehrere Schüsse abwehren musste. Letztlich gelang es den Preußen zwar, Vanessa im vierten oder fünften Nachschuss zu überwinden, aber da grätschte Saskia noch dazwischen und bugsierte den Ball an den Pfosten. Gut, wenn man zwei Torhüter auf dem Platz hat 😉

Es war ein Spiel, in dem man einiges ausprobieren konnte. Clara konnte sich einfinden, Sarah und Leo konnten sich im Mittelfeld ausprobieren. Und die Mädels konnten etwas für ihre persönliche Torbilanz sowie für das Torverhältnis der Mannschaft tun.

08.09.2018 D-Juniorinnen (Landesklasse): FSG Falkensee – 1. FFC Turbine Potsdam 3:0 (3:0)

Bereits am zweiten Spieltag der aktuellen Saison empfingen die Falkenseer D-Juniorinnen die Turbinen aus Potsdam. Für die Trainer etwas früh, da die FSG-Mädels in Sachen Kondition und Fitness noch einiges aufzuholen haben, auf der anderen Seite ein attraktiver Gegner, den man immer ernst nehmen muss. Das Duell, dass stets von Emotionen auf und neben dem Spielfeld begleitet wird, sollte keine leichte Aufgabe werden für den noch jungen Schiedsrichter. Um 11 Uhr ging es ins Spiel und die FSG-Mädels nahmen „das Heft in die Hand“ und legten zur Freude der heimischen Fans energisch los. Schnell entwickelte sich ein Spiel, das vor allem in eine Richtung lief: auf das Tor von Turbine Potsdam. Die Gäste hatten alle Hände voll zu tun mit den munter aufspielenden FSG-Mädels und die Torgefahr nahm von Minute zu Minute zu. Mit viel Glück gelang es der Potsdamer Torhüterin, ihren Kasten lange Zeit „sauber“ zu halten. Ein Pfostenschuss und ein Lattentreffer verhinderten noch den Rückstand, ehe dann Keira in der 15. Minute die Torhüterin überwand und zum 1:0 einnetzte. Doch Turbine versuchte natürlich auch nach vorn Akzente zu setzen und kam ein ums andere Mal ins Rollen. Doch die FSG-Abwehr ließ nichts anbrennen. Spätestens auf Höhe des 16m-Raums war Schluss und es ging wieder in die richtige Richtung. Dann kam die Phase, in der nach Umstellung im Mittelfeld Jolina ihren großen Auftritt bekam. Mit zwei wunderbaren Toren in der 16. und der 18. Spielminute entschied die FSG dieses Duell frühzeitig. Die Torhüterin aus Potsdam hatte keine Chance, die Schüsse aus der Halbdistanz abzuwehren. Aber Turbine spielte natürlich munter weiter und kämpfte. Und prompt wurde es nach einem Eckball ganz gefährlich. Erst Keira, am langen Pfosten stehend, konnte in höchster Not retten. Nach der Halbzeit kamen nun bei der FSG neue, junge Spielerinnen auf’s Feld. Die Intensität im Vorwärtsgang kam dadurch ein wenig ins Stocken, sodass verstärkt Defensivarbeit zu leisten war. Auch die konditionellen Unterschiede beider Teams wurden nun offensichtlich. Turbine setzte zusehends mehr auf Offensive. Doch Keira, Leni, Jolina, Johanna, Leonie und auch Jula verteidigten stark, liefen die schnellen Konter mit und gewannen die entscheidenden Zweikämpfe. Es ergaben sich nur wenige Schüsse auf das FSG-Tor und diese waren in den meisten Fällen zu unpräzise oder mit zu wenig Druck gespielt, als dass es für Saskia hätte brenzlig werden können.

glückliche Spielerinnen nach dem Erfolg gegen Turbine Potsdam

Die FSG-Mädchen haben einen großen Schritt gegenüber dem vorangegangenen Spieltag getan. Konditionell ist noch einiges aufzuholen, aber spielerisch ist dieses Team schon sehr weit. Die neuen Spielerinnen müssen nach und nach weiter heranrücken, sodass auch bei Auswechslungen die Spielfreude und die Sicherheit beibehalten werden können. Wir sind auf einem guten Weg…

02.09.2018 D-Juniorinnen (Landesklasse): SV Babelsberg 03 – FSG Falkensee 1:2 (0:1)

Durch einen Sieg im ersten Spiel der neuen Saison nahmen die FSG-Mädchen 3 Punkte mit nach Hause. Die ersten Schritte in der neuen Spielzeit waren noch sehr unsicher und es entwickelte sich ein zähes Spiel. Die FSG trat nicht mit der kompletten Mannschaft an, da einige Stammspielerinnen an diesem Wochenende fehlten. Daher rückten neue Spielerinnen mit in den Kader und konnten im Spielverlauf erste Erfahrungen in der D-Jugend sammeln.

Die Babelsbergerinnen konnten, wie erwartet, mit nahezu der gleichen Mannschaft wie im Vorjahr auflaufen. Ein eingespieltes Team also, wo jeder weiß, wie die Laufwege der Mitspielerinnen aussehen. Dennoch zeigte die FSG in der Anfangsphase Spielfreude und ging beherzt in die Partie. Das Spiel sorgte für viele Torgelegenheiten und auch für viele Abschlüsse. Doch die Genauigkeit blieb oft aus und viele Bälle wurden unsauber gespielt. Der ein oder andere notwendige Pass blieb aus und so kam es zu vielen Ballverlusten und einem munteren Hin und Her, nicht nach dem Geschmack der Trainer. Die Defensive zeigte an diesem Tage nicht die notwendige Intensität und so kamen die Gastgeber zu der ein oder anderen gefährlichen Szene vor dem FSG-Tor. Doch Saskia war der Fels in der Brandung und hielt ihren Kasten sauber. Auf der Gegenseite hatte die Torfrau über lange Zeit mehr Glück, da die Torschüsse der FSG doch oft vorbeigingen oder, wie bei einem harten Schuss von Leonie, den Pfosten trafen. Erst spät in der ersten Hälfte belohnten sich die FSG-Mädels mit einem wunderschönen Kopfballtor durch Leo nach tollem Eckball von Leonie. Ein Traumtor und der Moment, wo von den Mädels die gewaltige Last abfiel. Von da an war etwas mehr Sicherheit auf dem Feld und der Vorwärtsgang funktionierte besser. Durch das starke Aufrücken der gesamten Mannschaft entstand in der eigenen Hälfte natürlich viel Freiraum und nun häuften sich nach Ballverlusten die Konter der Babelsbergerinnen. Mehrere Male wurde es richtig gefährlich. Doch ob nun Keira oder Leni, eine Spielerin schaffte es in der Regel noch, die Gefahr zu bannen. In der 40. Minute dann die vermeintliche Vorentscheidung. Nachdem Vanessa kurz zuvor noch an der guten Reaktion der gegnerischen Torhüterin gescheitert war, gelang auch ihr der erste Treffer in der neuen Spielzeit. Wieder ein schönes Tor. Doch Babelsberg ließ nicht locker. Weiter nutzten sie das schnelle Umschaltspiel um mit Kontern das FSG-Tor zu attackieren und in Minute 45 war dann auch Saskia machtlos, als sie einen Torschuss nur ins Tor ablenken, jedoch nicht verhindern konnte. Das Spiel war wieder etwas offener. Leztlich brachten die FSG-Mädchen das Spiel aber über die Zeit und konnten den ersten Saisonsieg verbuchen. Mit viel Arbeit für die kommenden Trainingseinheiten traten sie die Heimreise an…

Spiele der D-Juniorinnen im Monat September 2018

  • 02. September: Ligaspiel (A) gegen SV Babelsberg 03
  • 08. September: Ligaspiel (H) gegen 1. FFC Turbine Potsdam
  • 15. September: Ligaspiel (A) gegen BSC Preußen 07
  • 30. September: Ligaspiel (A) gegen SG Sieversdorf

D-Juniorinnen der FrauenSpielGemeinschaft (FSG) Falkensee in der Saison 2018/2019

Auch in die neue Spielzeit, Saison 2018/2019, startet die FSG wieder mit einem D-Juniorinnen-Team. Nach dem Pokalsieg in der Vorsaison und einem Kader, der sich kaum verändert hat, wollen die Mädels in Liga und Pokal-Wettbewerb wieder voll angreifen. Es ist für die FSG bereits die 5. Saison, in der eine D-Mädchen-Mannschaft im Spielbetrieb teilnimmt. Nach dem Erringen des Kreispokal in der ersten gemeinsamen Saison (2014/2015) und dem Brandenburg-Pokal in der vorangegangenen Spielzeit (2017/2018) sowie sehr guten Platzierungen im Liga-Spielbetrieb soll nun die Tabellenspitze ins Visier genommen werden. Den Kern der Mannschaft bilden Spielerinnen der D-Jahrgänge 2006/2007.

Wir drücken den D-Mächen die Daumen für eine erfolgreiche Saison mit dem Trainerteam Andre Poganiatz und Michael Radel.

Bei den D-Juniorinnen spielen derzeit Mädchen aus Falkensee und den umliegenden Gemeinden (Dallgow, Brieselang, Bötzow, Schönwalde, Nauen, Spandau). Neue Spielerinnen sind stets gern gesehen.

14.-17.06.18 D- und C-Juniorinnen – Abschlussfahrt nach Schweden

Nach einem tollen, emotionalen Saisonabschluss verdienten sich unsere Mädels diese Abschlussfahrt nun redlich und die Vorfreude war riesengroß. Wie auch im letzten Jahr führte der Weg nach Südschweden.

Im kleinen Örtchen Gislöv, unweit von Trelleborg, direkt am Ostseestrand, hatten wir diesmal unser „Basislager“ aufgeschlagen.

Nybostrand in Gislöv.

Neben viel Spaß und gemeinsamen Aktivitäten spielten wir drei Matches gegen gleichaltrige schwedische Mädchenmannschaften. Am Donnerstag, den 14.6. fuhren wir direkt von der Fähre nach Skegrie, um dort unser erstes Spiel zu bestreiten. Die Verantwortlichen von Skegrie BK empfingen uns sehr herzlich und unsere D-Mädels starten schon bald nach der Ankunft ins Spiel. Mit einigen neuen Regeln konfrontiert zeigten die FSG-Mädchen von Anfang an ihre spielerische Klasse. Letztlich erspielten sie sich einen klaren ersten Sieg und konnten sich zufrieden dem Spiel der C-Mädchen widmen. Unsere „Großen“ doch sehr geschwächt vom „Jetlag“ nach der langen Anfahrt. Gegen die sehr körperbetont spielenden Schwedinnen taten sich unsere Mädels sehr schwer. Spielerisch eher besser, unterlagen wir deshalb knapp mit 4:5.

Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, denn spätestens nach dem Abendbrot gab es nur noch lächelnde und zufriedene Gesichter. Der spielfreie Freitag war ein Ostseestrandtag wie er im Bilderbuch steht. Sonne satt, ein Traumostseestrand mit einer sehr angenehmen Wassertemperatur und viel sportlicher Bewegung trugen dazu bei, dass es ein unvergesslicher Tag wurde.

Am Strand der Halbinsel Skanör

Am Samstag fuhr der FSG-Tross zum Malmöer Vorstadtclub Hyllie IK, wo wir bereits im Vorjahr gastierten. Die D-Mädels mussten sich an diesem Tag gegen eine Vielzahl sportbegeisterter Mädels durchsetzen. Hyllie hatte zwei Teams zusammengemixt, da alle schwedischen Mädels gegen die Gäste aus Deutschland auf dem Platz zeigen wollten, was sie können. Unsere Mädels boten erneut ein ansehnliches Spiel und mit Teamgeist gewannen sie gegen eine ganz starke schwedische Mädchenmannschaft mit 4:2.

gemeinsamer „Weckruf“ vor dem Anpfiff

internationales Teamfoto

Die C-Mädels hatten ihre Lektion vom Anreisetag gelernt und spielten ein fantastisches Match. In einem sehr hochklassigen Spiel gingen unsere Mädels mit 5:3 als Sieger vom Platz.

vor dem Spiel gegen Hyllie IK

Die D-Mädels als kritische Zuschauer

Nach dem Spiel luden uns die Verantwortlichen von Hyllie IK zum gemeinsamen Grillen ein. Überall trafen wir auf total freundliche, relaxte und dankbare schwedische Trainer, Betreuer, Eltern und Spielerinnen. Nach dem Spiel gab es dann die „Shoppingtour“ durch das größte Einkaufscenter „Emporia“ in Malmö und ganz Schweden.

Am Sonntagvormittag  dann das letzte Aufeinandertreffen mit schwedischen Fußballvereinen. In Gislöv spielte unsere D gegen die heimische Auswahl und siegte diesmal klar mit 8:0.

Abschlussfoto mit den schwedischen Mädchen aus Gislöv

Im anschließenden Spiel der C-Mädels waren wir die „Gastgeber“ für das Team von Gärsnäs AIS. Es herrschte von Anfang an eine total entspannte Atmosphäre und Freude am Fußballspiel. Beide Teams spielten mit unbändiger Spielfreude und Lust Tore zu erzielen. 11:4 für unsere Mädels endete dann auch dieses sehr zuschauerfreundliche Spiel.

Erinnerungsfoto mit den Mädels aus Gärsnäs

Nach der freundlichen Verabschiedung zogen wir zu unserer Unterkunft und genossen die Zeit bis zur Rückfahrt auf dem Gelände bzw. am Strand. Gegen 2.30 Uhr Nachts konnten die Eltern dann ihre Mädels wieder in Empfang nehmen. Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei allen mitgereisten Eltern für die tolle Unterstützung und Mitarbeit in Schweden. Dieses unvergessliche Erlebnis hat unsere Mädels weiter zusammengeschweißt und ist eine große Motivation für uns Trainer, in der nächsten Saison die Mädels persönlich und fußballerisch weiterzuentwickeln.

22. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel bei 1. FFC Turbine Potsdam (D1) – 3:0 (1:0)

Zum Abschluss dieser Saison traten die FSG-Mädchen nach dem grandiosen Pokalsieg eine Woche zuvor nun in Potsdam an. Auf dem neu angelegten Kunstrasenplatz trafen sie auf die D1 der Hausherrinnen des 1. FFC Turbine Potsdam. Parallel lief zur gleichen Zeit das Spiel der D2 gegen den SV Babelsberg 03.

Der gegnerischen Mannschaft hatte man zuletzt vor ziemlich genau 9 Monaten im ersten Spiel der Saison gegenüber gestanden. Eine lange Zeit. Damals gewannen die FSG-Mädels ohne Probleme gegen eine arg überforderte Mannschaft klar mit 10:0. Doch die Vorausseztungen hatten sich geändert. Turbine, Tabellenletzter in dieser Saison, trat verstärkt mit #7 Amy Kroh an (ansonsten aufgrund ihrer Klasse in der C-Jugend aktiv). Unsere Mädels mussten gleich auf 4 kreative Köpfe verzichten. Eine neue Herausforderung und die Trainer erwarteten ein Spiel auf Augenhöhe.

Anpfiff, Augen zu und durch. Beide Mannschaften starteten intensiv. Die FSG-Mädels waren stets darauf bedacht, die gegnerische #7 nicht aus den Augen zu lassen. Jasmin, diesmal im Mittelfeld, hatte alle Hände voll zu tun, diese Manndeckung durchzuhalten. Aber es gelang sehr gut und der Spielfluss der Gastgeberinnen war oft frühzeitig gestoppt. Gleichzeitig schafften es unsere Mädels vor allem über die Außenbahnen, den Ball nach vorn zu tragen und für Druck auf das gegnerische Tor zu sorgen. Doch Turbine verteidigte gut und wehrte sich gegen die Angriffe der FSG-Mädels. In der 18. Minute überwand dann jedoch Lia nach energischem Einsatz und mit viel Tempo die Torfrau der Turbinen und es stand 1:0 für die FSG. Der große Druck war somit erstmal raus und die Mädels konnten freier aufspielen. Doch es blieb eine schwere Partie, denn durch Amy, die mit Abstand beste Spielerin bei Turbine, blieb es stets gefährlich. Sobald sie am Ball war, herrschte Gefahr. Einige gefährliche Distanzschüsse brachte sie auf’s FSG-Tor. Doch der Kasten blieb sauber. Saskia hatte wieder alles im Griff heute.

Nach der Pause kam Turbine etwas verändert zurück auf den Platz. Nun war es Leni, die sich an Amy aufreiben musste. Ein hartes Stück Arbeit, das sie würdig meisterte. Bis zur 50. Minute ging es so auf und ab und dann kam das Momentum für die FSG-Mädels. Nach einigen Abschlägen vom FSG-Tor und diversen Anweisungen der Trainer gelangen Lia und Jula endlich die richtigen Laufwege. Und so folgten in den Minuten 50 und 51 zwei sehenswerte, wunderbar erspielte Tore durch Jula zur 3:0 Führung. Gerade der letzte Treffer zeigte, wie einfach man sich ein Tor erspielen kann, wenn man die Positionen richtig bestetzt und die korrekten Laufwege geht. Lia ging nach dem Abschlag schön zum Ball, verlängerte diesen in Richtung des gegnerischen Tores direkt in den Lauf von Jula, die im Eins-gegen-Eins die Potsdamer Torhüterin umkurvte und locker zum Endstand einnetzte. Glücklich kamen beide Spielerinnen anschließend vom Platz und so konnten die übrigen 8 Spielerinnen das Spiel über die Zeit bringen und den Sieg einfahren. Ein paar hochkarätige Torchancen gab es noch für Leo, doch im Abschluss fehlte ein wenig das Glück des Tüchtigen.

So beendeten unsere Mädels diese Saison mit einem verdienten, ungefährdeten Sieg trotz „dünner“ Besetzung und beschließen dieses Spielzeit auf dem 3. Tabellenplatz. Herzlichen Glückwunsch!

Ein wenig Wehmut war letztlich auch dabei, denn die Trainer Michael Radel und Andre Poganiatz müssen Jasmin, Leo, Naemi und Johanna ziehen lassen. Ihre Zeit in D-Jugend ist vorbei, weiter geht’s im nächsten Jahr bei den C-Mädchen. Danke, dass ihr den „Kleinen“ in dieser Saison solch ein Rückhalt wart und dass ihr euch zu echten Führungsspielerinnen in dieser Saison entwickelt habt. Alles Gute für die Zukunft…

02.06.18 D-Juniorinnen Landespokalfinale 2018 FSG Falkensee – Storkower SC 2:0 (1:0)

Der Ligaspielbetrieb neigt sich dem Saisonende entgegen, der Meistertitel ist bereits vergeben an den Storkower SC, doch im Pokalwettbewerb kam es nun am 2. Juni zum Showdown: Finale in Falkensee. Und mit dabei die D-Mädels der FSG, die sich über einen klaren Erfolg im Viertelfinale in Fürstenwalde und eine knappe Entscheidung in letzter Sekunde im Halbfinale in Belzig für dieses Finale qualifiziert hatten. Nachdem es zum Ende einer extrem heißen Woche hier im Havelland am Vortag ein kräftiges Gewitter mit viel Niederschlag gab, herrschten nun angenehmere Temperaturen bei sehr hoher Luftfeuchte.

Die Gäste aus Storkow waren mit viel Selbstvertrauen im Gepäck angereist. Als ungeschlagener Tabellenführer, hatten sie in dieser Saison sowohl den Hallenmeistertitel, als auch den Meistertitel bereits verbucht. An die letzte Niederlage konnten sich wohl weder die Spielerinnen noch die Trainerin, Betreuer oder Zuschauer so recht erinnern. Und aus Sicht des Storkower SC zählte natürlich auch im Finale nur der Triumph, alles andere war undenkbar. Gut gelaunt gingen die Spielerinnen zur Erwärmung auf’s Feld.

Die FSG-Mädels waren hier somit erstmal der Außenseiter. Mit einigen Niederlagen, teils sehr unglücklich, ist in der Liga nur noch der 3. Tabellenplatz möglich. Auch gegen die Storkowerinnen musste sich die FSG während der Saison zweimal geschlagen geben. Doch mit unseren Neuzugängen Saskia (Tor) und Leonie (Mittelfeld) so kurz vor Saisonende, stabilisierte sich das Spiel der FSG in den letzten Wochen enorm. Hinzu kam der Wechsel in der zentralen Abwehr: Nele brachte hier mit ihrer Konzentration und ihrem Einsatz eine solide Basis für das davor spielende Mittelfeld zurück auf’s Feld. Diese Änderungen wirkten sich auch auf alle anderen Spielerinnen sehr positiv aus – das Selbstbewusstsein und der Glaube an die eigene Stärke ist wieder da! Dennoch waren bestimmt nicht alle Spielerinnen restlos überzeugt, hier und heute einen Sieg einzufahren. Es herrschte Hochspannung vor dem Anpfiff.

Um 13 Uhr liefen beide Teams, die FSG-Mädels begleitet von Ballmädchen in den Vereinsfarben von Blau-Gelb Falkensee und SV Falkensee-Finkenkrug auf. Ein schönes Bild, eine Wertschätzung an die Spielerinnen und ein großer Moment für die Kleinen, die vielleicht in ein paar Jahren in die Fußstapfen der „Großen“ treten können.

Die Zuschauerränge waren geprägt von den Farben schwarz und pink, da all die Eltern, Geschwister und Angehörigen zur Unterstützung ihrer Mädels mit entsprechenden Fan-Shirts ausgestattet einen angemessenen Rahmen bildeten.

Und los ging es in die Partie. Angefeuert von den vielen Fans übernahmen die FSG-Mädels früh das Spiel. Als Hausherrinnen zeigten sie von Beginn an, was man als ständiger Begleiter von ihnen kennt: sie wollen das Spiel gestalten, sie wollen den Ballbesitz und sie wollen Tore schießen. Jeder verloren gegangene Ball wurde schnell zurückerobert, jedem Ball wurde intensiv nachgegangen. Bei jedem gegnerischen Zuspiel wurde versucht, den Ball abzufangen und wenn es doch mal in Richtung des FSG-Strafraums ging, waren die heute sehr überzeugenden Abwehrspielerinnen Jasmin, Nele und Johanna zur Stelle und eroberten sich den Ball, um eigene Angriffe einzuleiten. Die Storkowerinnen konzentrierten sich wie so oft auf eine solide Verteidigung aus der heraus sie mit langen Bällen versuchten eigene Angriffe einzuleiten. Doch gegen die wacker kämpfenden Falkenseerinnen gelang dies heute nicht wie gewohnt. So verlagerte sich das Spiel zusehends in die Hälfte der Gäste und der Druck auf das Storkower Tor wuchs. Die Zuschauer waren voll dabei, feuerten an und versuchten die mit viel Energie spielenden Mädels zusätzlich zu motivieren. In der 15. Minute dann der erlösende Treffer zum 1:0 durch Jasmin. Sie hatte während des gesamten Spiels wohl die schwerste Aufgabe und musste viele Angriffe der Storkowerinnen abwehren und zurecht würdigte sie ihre tolle Leisung mit diesem Tor. Sicher war es ein kleiner Rückschlag für Storkow, doch Spielerinnen und auch die Trainerin hielten vorerst an ihrem Konzept fest. Ein wenig merkte man, wie sich die Intensität in den Zweikämpfen erhöhte. So musste Leo nach einem Sturz mit Schmerzen vom Feld, da das Knie unglücklich landete. Doch die FSG-Mädels kämpften unverändert weiter. Wenn ein Tor geht, dann schafft man gewiss auch ein zweites. Bis zur Halbzeit blieb es allerdings dabei. Unter Jubel gingen die Mädels zur verdienten Pause vom Platz. Den Trainern war klar, dass die kommenden 30 Minuten noch schwieriger und dass das Spiel nun sicher noch körperbetonter werden würde.

Nach dem Wiederanpfiff kam Storkow nun in der Tat energischer zurück. Die von den FSG-Trainern erwartete Umstellung bei den Gästen blieb allerdings aus und so konnte das FSG-Spiel weitergehen, wie zuvor. Und die Mädels kämpften, rannten, kreierten Torchancen, mussten aber auch die Zweikampfhärte spüren, die nun in der Nähe des Storkower Tores angesagt war. Geschenke wurden nun nicht mehr verteilt. Und wenn Storkow dann zu Ballgewinnen kam, dann wurde es durchaus auch das ein oder andere Mal brenzlig vor dem FSG-Tor. ABER: da war ja noch Saskia. Und sie war richtig gut drauf heute. Es gab schon einige Torschüsse, da ging ein Raunen durch die Menge, da die Zuschauer schon den Ball im Netz sahen, aber nicht mit Saskia. Immer wieder schaffte sie es reaktionsschnell noch die Hand an den Ball zu bekommen. Eine tolle Leistung. In der 50. Minute schafften es unsere Mädels dann – diesmal durch Leonie – mit einem strammen Schuss über die zentrale Abwehrspielerin hinweg und unhaltbar für die Storkower Torhüterin, den Ball erneut im Netz unterzubringen. Das war die Vorentscheidung. Die FSG war klar auf der Zielgeraden. Der Triumph in Reichweite. Bis zum Abpfiff mussten die Mädels aber noch einiges einstecken, um die Führung aufrechtzuhalten, denn die Storkowerinnen kämpften nun noch intensiver, drängten mehr und wollten das nicht so einfach hinnehmen. Aber auch die Frustration stieg von Minute um Minute aufgrund der Ohnmacht gegenüber den tapferen Hausherrinnen.

Und dann war Schluss. Die Mädels waren außer sich vor Freude, die Emotionen groß. Mit Lachen und Tränen jubelten sie und feierten. Jetzt fielen Anspannung und Druck ab und die Freude war grenzenlos.

Letztlich war es ein verdienter Sieg des heute klar besseren Teams. Der erste Gewinn des Landespokal für die D-Juniorinnen der FSG in ihrer noch jungen Geschichte. Es war eine überzeugende Vorstellung sowohl offensiv, als auch defensiv und ganz klar auch im Tor! Und es war auch ein Sieg des Willens. Spätestens nach dem ersten Tor wussten alle Mädels, dass hier der „große Wurf“ gelingen kann und investierten mehr denn je. Auch wenn hier einzelne Spielerinnen aufgrund der herausstechenden Momente im Spiel hervorgehoben wurden, war es doch eine Mannschaftsleistung, an der alle 14 Spielerinnen ihren Anteil hatten. Ein riesiges Kompliment und Glückwunsch von den Trainern: „Ihr habt euch endlich belohnt für das, was ihr bereits seit Wochen auf dem Feld zeigt: Spielerische Überlegenheit, eine Menge Torchancen und ein Team, wo jeder Ausfall kompensierbar ist, ohne dass es den Spielfluss stört. Wir freuen uns darauf, mit euch in der neuen Saison erneut anzugreifen!!!“

Unsere Pokal-Heldinnen:  Tor: Saskia (Tor) – Abwehr: Jasmin, Nele, Johanne, Leni, Vanessa – Mittelfeld: Leonie, Lia, Sarah, Leo, Jula, Jolina – Sturm: Keira, Naemi

21. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Heimspiel gegen FC Borussia Belzig – 5:0 (9:0)

Mannschaftlich geschlossen sorgten die D-Juniorinnen am 21. Spieltag für einen verdienten Sieg gegen das Team vom FC Borussia Belzig und kehrten somit zurück in der Erfolgsspur. Mit viel Spielfreude und hoher Laufbereitschaft trotz heißer Temperaturen starteten die Mädchen und boten den Zuschauern eine tolles Fußballspiel. In der Zentrale übernahm diesmal Leonie und organisierte Angriffe mit viel Übersicht. Im Abwehrzentrum sorgten Keira und Nele für Sicherheit nach hinten und unterstützt von den Außenverteidigern Jasmin und Johanna verhinderten sie nahezu jeden Angriffsversuch der Gäste. Selten sollte es den Belzigern an diesem Tag gelingen, einen Torschuss abzugeben oder eine Ecke herauszuholen. Letztlich sicherten auch unsere Torhüterinnen Saskia und Vanessa die Null. Im Angriff waren viele Spielerinnen vertreten. Den Torreigen eröffnete Lia in der 8. Spielminute und kurz darauf legte Jolina nach zum 2:0. Doch die herausragende Spielerin an diesem Tage war Keira, die sich mit 2 weiteren Toren (insgesamt 4 Tore) in den Vordergrund spielte und innerhalb der 60 Minuten auf verschiedensten Positionen dem Spiel die notwendigen Impulse gab. Kurz vor der Halbzeit gewannen die FSG-Mädels im Mittelfeld einen Ball, schalteten blitzschnell um und waren nach tollem Zuspiel aus dem Mittelfeld plötzlich mit 3 Angreifern vor der einsamen Belziger Torhüterin. Keira dribbelte mit Tempo in Richtung Tor, legte dann mustergültig auf die links völlig frei stehende Leo ab und diese erhöhte auf 5:0. Zur Halbzeit wurde erneut munter gewechselt. Wieder waren ausgeruhte, lauffreudige Falkenseerinnen auf dem Feld und brachten die Belzigerinnen zusätzlich ins Schwitzen. Eine neue Situation ergab sich speziell für Naemi: während der Saison ins Tor gerückt stand sie nun nach langer Zeit erstmalig wieder als Feldspielerin auf dem Platz. In vorderster Reihe als Stürmerin zeigte sie eine enorme energische Vorstellung, attackierte ihre Gegnerinnen mit viel Herz und belohnte sich bereits in der 33. Spielminute mit einem Tor. Danach wurde es etwas ruhiger, da auch die Hitze den Mädchen zusetzte und die Lauffreude etwas dämpfte. Doch nach erneuter Trinkpause drehten die Mädchen erneut auf und erspielten sich weitere aussrichtsreiche Torgelegenheiten. In der 53. Minute nutzte Leo einen Abpraller und schoss gezielt zum 7:0 ein und dann war es erneut Keira, die noch nicht genug hatte und noch einmal für Druck vor dem Tor der Gäste sorgte. Mit ihren Toren in der 57. und 60. Spielminute bescherte sie der FSG den Endstand zum 9:0.

Durch die zusätzlichen Trinkpausen konnten die Trainer verschiedene Aufstellungsvarianten aufbieten und ständig frische Spielerinnen auf’s Feld schicken. Dies war deutlich zu sehen und setzte dem Gegner arg zu. Aber vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit war heute mehr als deutlich. Jede Spielerin investierte heute etwas mehr, als vielleicht in dem ein oder anderen Spiel in den letzten Wochen. Vertrauen in die Mitspielerinnen und die Bereitschaft den ein oder anderen Schritt zusätzlich zu gehen, waren ausschlaggebend für die vielen Spielanteile und den verdienten Sieg.

14. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen 1.FFC Turbine Potsdam D-2 – 3:3 (0:0)

Im Nachholspiel gegen das momentan zweitstärkste Team der Liga – 1.FFC Turbine Potsdam (D2) – konnten die FSG-Mädels erstmalig in der laufenden Saison in voller Besetzung antreten. Mit 15 Spielerinnen, die sich alle in den letzten Wochen und Monaten zu sehr guten Fußballerinnen in ihrer Altersklasse entwickelt haben, hatten die Trainer die Qual der Wahl zu entscheiden, wer denn nicht von Beginn an auf’s Feld darf. Letztlich aber auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass man stets adäquaten Ersatz hat, wenn eine Feldspielerin angeschlagen ist und ausgewechselt werden muss. Die mitgereisten Eltern und Zuschauer waren gespannt auf dieses kleine Spitzenspiel, letztlich blieb eine Minimalchance auf’s Erreichen des 2. Tabellenplatz, wenn denn hier ein Sieg für die FSG gelänge. Unglücklich wirkte sich die Terminierung des Spiels aus: unter der Woche und offiziell angesetzt auf 17:30 Uhr gerieten einige Eltern noch in den Feierabendverkehr mit Stau hier und da, sodass eine angemessene Spielvorbereitung nicht möglich war. Entgegen der vorherigen Absprachen unter den Trainern beider Teams, wurde nicht erst um 18 Uhr angepfiffen, sondern bereits um 17:35 Uhr! Fairplay sieht anders aus!

Engagiert gingen beide Mannschaften zu Werke. Die FSG-Mädels hatten auch hier und heute mehr Ballbesitz und drückten in Richtung des Potsdamer Tores. Doch Potsdam ist spielerisch immer sehr gut ausgebildet bereits in diesem jungen Alter. So nutzten die Potsdamerinnen jeden Ballgewinn, um daraus einen eigenen gefährlichen Schnellangriff zu kreieren. Und damit entstand auch Torgefahr auf Seiten der FSG. Doch Saskia, heute erstmalig für die FSG im Tor parierte großartig und hielt den Kasten sauber. Bis zur Halbzeit konnte kein Team ein Tor verbuchen.

Nach dem Seitenwechsel kamen nun auch die FSG-Mädels zu Schnellangriffen. Binnen weniger Minuten trugen erst Leo und dann Keira den Ball vor in Richtung des Tores und hatten eine Überzahlsituation, doch in beiden Angriffen kamen sich die eigenen Spielerinnen dann vor dem Tor in die Quere und der Ball ging verloren. Das waren die großen Torgelegenheiten, einfach und klar herausgespielt. Schade. Kurz darauf waren es dann die Turbine-Mädels, die zum Torerfolg kamen. Ein kleiner Schock nach der vorherigen Überlegenheit. Und nur wenige Minuten später der nächste Schock. Im FSG-Strafraum kam eine Turbine-Spielerin zu Fall, der Ball trudelte ins Toraus, der Schiri pfiff nicht. Die Spielerin blieb liegen, Potsdamer Eltern auf den Rängen reagierten lautstark, der Schiedsrichter machte sich auf dem Weg zur am Boden liegenden Spielerin und dann begann der Schiedsrichter die 9m abzuschreiten. Wir FSG-Trainer und auch die Zuschauer waren schockiert. Er hatte zu keiner Zeit irgendetwas entschieden und nun 9m!

Die Potsdamer Schützin versenkte eiskalt zum 2:0. Eine hohe Hürde! Doch die FSG-Mädchen zeigten Moral und wollten nun erst recht. Und es brauchte nicht lang, da setzte sich Jula, wie schon in den Spielen zuvor energiegeladen vor dem Turbine-Tor durch und markierte den Anschluss. Das Spiel war wieder offen. Bald darauf kam eine FSG-Ecke herrlich vor das Turbine-Tor, wurde nach oben abgewehrt und der sinkende Ball wurde von Leonie direkt aus 2m Entfernung erneut in die Maschen gedroschen. Für alle Außenstehenden schien nun klar, wohin die Reise geht. Aber wie so oft, kommt es manchmal anders als man denkt. Während dieser Phase der Ballkontrolle und des permanenten Angriffs schaffte es Turbine dann doch einen Konter einzuleiten. Die FSG-Abwehr nahm die sehr kleine, aber eben auch sehr schnelle Gegenspielerin wohl nicht ernst genug und so konnte Turbine erneut in Führung gehen – 3:2 und nur noch wenige Minuten zu spielen. Doch erneut fassten sich die FSG-Mädels ein Herz und drückten auf den Ausgleich und sie belohnten sich mit einem schönen Treffer durch Sarah und beendeten die Partie mit 3:3.

Das Spiel war ein Schritt für mehr Teamgeist, denn nie zuvor hatten wir alle Mädels mit an Bord. Die Auswechselspielerinnen waren über die gesamte Spielzeit voll dabei und fieberten von draußen mit und feuerten die spielenden Mädels zusätzlich an. Dieses Zurückkommen nach den Rückständen wird den Mädels Mut und Selbstvertrauen geben.

Freuen wir uns auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag in Falkensee gegen die Mädels aus Belzig um anschließend auf die Zielgerade zum Pokalfinale am 2. Juni einzubiegen.

13. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen FSV Union Fürstenwalde – 6:3 (3:1)

Am 12. Mai, dem Wochenende nach dem Herrentag mussten die FSG-Mädels die Reise nach Fürstenwalde antreten. Das Spiel, das ursprünglich für Anfang März geplant war aber wegen Unbespielbarkeit des Rasens verschoben werden musste, fand somit mit einer knappen Besetzung statt. Die Familien der ein oder anderen Spielerin waren an diesem langen Wochenende verreist und somit ging die FSG mit 8 Spielerinnen an den Start. Die gegnerischen Mädels machten sich bereits vor dem Spiel keine großen Hoffnungen, dennoch zeigten sie in den folgenden 60 Minuten eine engagierte Leistung und versuchten das Unmögliche. Spielerisch dominierten erneut klar unsere FSG-Mädels, aber Nachlässigkeiten im Umschaltspiel und mangelnde Konsequenz bei den Abwehraktionen vor dem eigenen Tor brachten die Mädels aus Fürstenwalde ins Spiel. So gingen unsere Mädels in der 1. Halbzeit bereits mit 3:0 in Führung, leisteten sich dennoch ein Gegentor zum 3:1. In Halbzeit zwei ein ähnliches Bild. In der Offensivbewegung ein gutes Spiel, aber bei Ballverlusten immer anfällig. Dennoch gelangen bis zur 41. Minute erneut 3 Tore, die den Sieg sicherstellten. In der Schlussphase erkämpfte und verdiente sich das Team aus Fürstenwalde zwei weitere Tore, weil sie einfach nicht nachließen trotz der bereits feststehenden Niederlage.

Die Absicherung in der Defensive muss sich in den kommenden Spielen verbessern, um weniger Tormöglichkeiten der Gegner zuzulassen und somit auch gegen stärkere Teams die Chance auf den Sieg zu wahren. Offensiv bieten sich mit den Mädels momentan so viele Möglichkeiten, dass gegen jeden Gegner Mittel und Wege gefunden werden können, um Tormöglichkeiten herauszuspielen. Diese Chancen müssen nur konsequenter genutzt werden.

Mit dabei waren Naemi, Johanna, Leonie, Jasmin, Leo, Jolina, Jula, Lia

19. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen RSV Eintracht – 10:0 (3:0)

Bei schönstem Fußballwetter mussten die FSG Mädels heute beim sehr heimstarken RSV Eintracht antreten, der in der Rückrunde bisher kaum Punkte abgab. Kein gutes Omen war jedoch, dass die FSG vor dem Spiel ohne Torhüterin war. Naemi war verreist und Leo als Ersatz erkrankte kurzfristig. Das waren keine guten Vorrausetzungen, meinten wir …… aber es wurde die Geburtsstunde einer neuen Torhüterin in den FSG Reihen. Vanessa, sonst eher in der zweiten Garde aktiv, meldete sich spontan und recht selbstbewusst, dass sie den Job übernimmt. UND wie sie das tat!!! Schon bei der Erwärmung waren die Trainer erstaunt mit welchem Selbstbewusstsein und welcher Körpersprache Vanessa die Übungen meisterte. Diese Sicherheit schien sich heute auf die gesamte Mannschaft zu übertragen.

Von der ersten Minute an gingen alle Mädels sehr konzentriert und mit ganz viel Leidenschaft in das Spiel. Fast alle Zweikämpfe wurden gewonnen und immer wieder wurde die taktische Grundordnung eingehalten. Feine Spielzüge, immer wieder eingeleitet von den Abwehrspielern, an der Spitze mit Leonie, die auch immer wieder Druck nach vorne ausübte. Keira, die diesmal als Sturmspitze agierte, lief sich immer wieder frei und bekam die Bälle gut serviert und schloss diese auch sehenswert ab. Die Tore fielen zwangsläufig und die Fans und Eltern der RSV Mädels wurden immer ruhiger. Das war heute wirklich eine Galavorstellung unserer Mädels. Ach ja, da war ja noch Vanessa, die hielt die Null fest! Sie spielte klug von hinten mit und vereitelte einmal glänzend, als eine RSV Stürmerin alleine auf sie zulief. Alle Trainer und Eltern waren sich einig: das war mit Abstand die beste spielerische Vorstellung der Saison. Klasse, bitte mehr davon …

Es spielten: Vanessa, Leonie, Nele, Jasmin, Lia, Jolina, Sarah, Keira, Jula

Sieg der D-Juniorinnen im Pokal-Halbfinale am 01. Mai gegen FC Borussia Belzig 3:2 (2:2)

Die FSG-Mädchen stehen im Pokalfinale 2018! Parallel zum Spiel der C-Juniorinnen, die in Falkensee einen souveränen 15:0-Sieg feierten, setzten sich die D-Juniorinnen in Belzig bei starkem Wind und nicht in voller Besetzung letztlich mit 3:2 durch. Damit stehen beide Teams im diesjährigen Finale des Brandenburg-Pokal.

Wie schon im Vorjahr, schafften die D-Juniorinnen der FSG nun auch in 2018 den Finaleinzug. Aufgrund der Tabellensituation und der Leistungen in dieser Saison schien bereits vor Anpfiff klar zu sein, wer am Ende als Sieger vom Platz geht, doch dann kam alles etwas anders. Von vornherein war klar, dass die FSG nicht in voller Besetzung antreten konnte. Aufgrund von Ausfällen waren somit die Jüngeren (teils Jahrgang 2007 und 2008) gefordert. Und dieser Altersunterschied war offensichtlich, denn auf nahezu allen Positionen waren die gegnerischen Spielerinnen gefühlt einen Kopf größer. Zusätzlich mit Rückenwind spielend zeigten sich die Belziger Spielerinnen von Anfgang an kämpferisch und sorgten vom Anpfiff weg für ein Spiel in dem es zwischen den Toren hin und her ging. Torgefahr auf beiden Seiten, viele Zweikämpfe im Mittelfeld und eine FSG-Mannschaft, die sich gerade vor dem gegnerischen Tor schwertat. In der 18. Spielminute dennoch das befreiende Tor zum 1:0. Doch die Freude wurde kurze Zeit später bereits getrübt, da Belzig einen langen Ball über die Köpfe der FSG-Mädchen hinweg auf’s Tor brachte. Die Torhüterin konnte ihn nicht abwehren, es stand 1:1. Doch die Mädchen wollten weiter und kämpften weiter. Gerade über Leo, die etwas verspätet angereist war und mittlerweile auf dem Feld stand, kam Intensität vor das gegnerische Tor. Immer wieder konnte sie sich im Eins-gegen-Eins durchsetzen und nach einer dieser Aktionen flankte sie mustergültig vor das Tor, der Ball wurde abgewehrt und sprang ihr erneut vor die Füße. Mit voller Wucht schoss sie erst die Torhüterin an, ehe sie dann im Nachsetzen den Ball in die Maschen drosch. Eine pure Energieleistung zur erneuten Führung (2:1). Nur zwei Minuten später kam nach einem Zweikampf eine Belziger Spielerin in Höhe der Mittellinie zu Fall. Das Spiel wurde seitens des Schiedsrichters unterbrochen und die verletzte Spielerin vom Feld gebracht. Und anstatt das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortzuführen, gab der Schiedsrichter Freistoß für Belzig. Leider reagierten die Trainer hier nicht rechtzeitig. Der Freistoß ging direkt auf’s Tor, setzte einmal auf und sprang dann über Abwehrspielerin und Torhüterin hinweg zum 2:2 ins Tor der FSG. Wieder der Ausgleich. Und dann eine Situation, die das Blut in den Adern gefrieren ließ. Nachdem die FSG-Torhüterin aus dem Spiel heraus den Ball aufgenommen hatte und vor sich ablegte, um diesen zu spielen, schnappte sich die FSG-Abwehrspielerin das Spielgerät mit der Hand und legte sich den Ball für den Abstoß bereit. Ein Missverständnis, da der Ball zuvor nicht im Aus war. Dem Schiedsrichter blieb keine Wahl, als auf den 9m-Punkt zu zeigen. Trainer und Zuschauer befürchteten bereits das Schlimmste. Doch diesmal war das Glück mit den FSG-Mädchen. Die Spielerin aus Belzig verschoss den Strafstoß weit über das Tor hinaus und es war Zeit für die Halbzeitpause.

Die mitgereisten Zuschauer der FSG waren mit den Nerven bereits am Ende. So eine spannende Partie hatten auch sie nicht erwartet. Und auch die Spielerinnen waren etwas verunsichert nach den ersten 30 Minuten. Obwohl spielerisch überlegen, hatte man sich 2 Gegentore eingehandelt und tat sich schwer vor dem Tor der Gegner. Kleinere Probleme wurden nun angesprochen, um diese in der zweiten Halbzeit abzustellen. Außerdem wurde die Aufstellung verändert, um jeglichen Konter auszuschließen. Und so ging es auch schon weiter. Und mit dem direkten Klären der gegnerischen Angriffsversuche und dem Spiel in der Breite wurden die FSG-Mädchen nun noch dominanter. Nun war auch Sarah, die Jüngste, wieder voll im Geschehen und brachte über die rechte Seite viele Angriffe ins Rollen. Und so ging es Minute für Minute mit Angriff um Angriff vor das Belziger Tor. Nur im Abschluss fehlte das Glück und die Präzision. Die Zuschauer wurden immer unruhiger, denn die Zeit lief langsam ab. Doch dann nahm es erneut Leo „in die Hand“ und setzte sich in der vorletzten Spielminute über die linke Seite kommend erneut durch und hämmerte das Leder ins Tor zum 3:2. Die Freude war riesig! Geschafft. Finale!!!

Alle Mädchen-Teams der FSG im Pokalfinale

Nachdem die E-Juniorinnen bereits vor einigen Wochen den Einzug in das Kreispokalfinale schafften, legten am 1. Mai auch die D- und C-Juniorinnen nach und zogen ins Landespokalfinale am 2. Juni ein. Die D-Mädchen erzielten in der vorletzten Spielminute den 3:2 Endstand bei Borussia Belzig , während die C-Mädchen den Kontrahenten Preussen Mahlow mit 15:0 von der Rosenstrasse fegten. Herzlichen Glückwunsch an alle Teams und viel Glück in den Finalspielen!

Spiele der D-Juniorinnen im Monat Mai 2018

  • 01. Mai: Pokalspiel (A) gegen FC Borussia Belzig
  • 06. Mai: Ligaspiel (A) gegen RSV Eintracht 1949
  • 12. Mai: Ligaspiel (A) gegen FSV Union Fürstenwalde
  • 22. Mai: Ligaspiel (A) gegen 1. FFC Turbine Potsdam D-2
  • 27. Mai: Ligaspiel (H) gegen FC Borussia Belzig

17. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Auswärtsspiel gegen SV Babelsberg 03 – 7:1 (3:0)

Nach dem kräftezeerenden Spiel am Vorabend gegen Heidesee auf tiefem Rasen mussten die FSG-Mädchen am Samstagmorgen um 10 Uhr erneut auf dem Platz stehen, diesmal in Potsdam-Babelsberg gegen den Tabellenletzten. Die FSG-Mädels hatten natürlich schwere Beine. Und die junge Truppe aus Babelsberg kam ausgeruht daher und strahlte auf heimischem Boden Selbstbewusstsein aus.

Das Spiel begann zäh und beide Teams agierten auf Augenhöhe. Die Genauigkeit fehlte und der ein oder andere Zweikampf ging verloren, da sich die FSG-Spielerinnen mitunter zu spät vom Ball trennten. Die ersten Minuten waren geprägt von Ballverlusten, Einwürfen und eher ungefährlichen Aktionen vor dem Tor. Doch mit zunehmender Dauer sortierten sich die Spielerinnen allmählich, nutzten mehr und mehr die freien Räume und brachten den Ball ab und an auch vor das Tor. In der 21. Minute dann endlich das Tor zum 1:0 für die FSG. Und dieses Tor machte das Spiel nun irgendwie leichter, sodass kurze Zeit später weitere Torchancen genutzt werden konnten (25. und 29. Minute) und es mit einem 3:0 in die Pause ging. Die Spielerinnen wirkten müde an diesem Tag und die Waden schmerzten der ein oder anderen. Aber das Spiel dauert eben 60 Minuten und so ging es trotzallem mit Spaß in den zweiten Abschnitt. Dass Spaß dabei war, zahlte sich dann auch aus, als Jolina in der 25. Minute das nächste Tor erzielte, indem sie sich den Ball vorlegte, nochmal auf’s Tor schaute und dann unbedrängt einen platzierten Schuss unhaltbar für die Torhüterin abfeuerte. Und so ging es auch weiter, Angriff um Angriff wurden die Bälle vorgetragen und Torchancen erarbeitet. Es war nur eine Frage der Zeit, wann das nächste Tor gelingen sollte. Mit guter Vorarbeit von Nele auf der rechten Seite wurden Jula, Jolina und Keira oft in der Mitte in Szene gesetzt. Und diese Möglichkeiten nutzten erst Jula in der 41. Minute und dann auch Leo in der 47. Minute um auf 6:0 zu erhöhen. In der 49. Minute markierte Babelsberg den Anschlusstreffer: aus einem Konter heraus entstand eine Überzahlsituation vor dem FSG-Tor und unsere Torhüterin Naemi war chancenlos. Erneut eine dieser Unachtsamkeiten im FSG-Spiel, die es gegen die Spitzenteams abzustellen gilt. Den Schlusspunkt an diesem Spieltag und an diesem Wochenende setzte Jula mit einer schönen Ballmitnahme und einem satten Schuss zum 7:1 Endstand.

Die beiden Spiele an diesem Wochenende waren mit Sicherheit ein Kraftakt für die Mädels. Für das Spitzenspiel am kommenden Samstag, 28.04. in Falkensee gegen den Tabellenführer aus Storkow sind die Mädels nun aber gewappnet. Es wird ein spannendes Aufeinandertreffen.

12. Spieltag 17/18 Landesklasse (D-Juniorinnen) – Heimspiel gegen Heideseer SV Fortuna – 8:2 (5:2)

Mit einem Nachholspiel des 12. Spieltags starteten die D-Mädchen der FSG am 20. April in einen Doppelspieltag. Zu Gast war das Team aus Heidesee, dem in der Hinrunde ein überraschender Sieg gegen die FSG auf schneebedecktem Boden gelang. Nun sollten die Kräfteverhältnisse wieder zurechtgerückt und der Anlauf auf den zweiten Tabellenplatz genommen werden. Mit einem jungen Schiedsrichter an Bord startete das Spiel ein wenig verzögert aufgrund der späten Anreise der Gäste. Gespielt wurde diesmal auf Rasen, immer wieder eine interessante Erfahrung doch bei den sommerlichen Temperaturen eine dankbare Alternative gegenüber dem aufgeheizten Kunstrasenplatz.

Vom Anpfiff weg waren die FSG-Spielerinnen hellwach und begannen dem Gegner zuzusetzen. Mit guten Zuspielen wurde der Ball vor das gegnerische Tor gebracht und so konnte Jula bereits in der zweiten Spielminute zum 1:0 einnetzen. Während sich die Gäste davon erst einmal nicht beeindrucken liessen, spielten die FSG-Mädels nach Wiederanpfiff geschickt und sicher weiter ihr Spiel. Und es dauerte nicht lang, da war es Leonie, die aus der Abwehr kommend auf 2:0 erhöhte. Die Überlegenheit war bereits so früh im Spiel spürbar, doch dies führte nun zu Nachlässigkeiten. Im Angriff wurden die Positionen nicht eingehalten und die entstandene Unordnung führte nach Ballverlust zu Gefahr auf FSG-Seite. Diese Situation nutzte die stärkste Spielerin bei den Gästen aus und konnte in der 11. Minute den Anschlusstreffer markieren. Aber diesen Fehler machte kurze Zeit später erneut Jula zum 3:1 wieder gut. Und in den Spielminuten 20 und 21 erhöhten Keira und Leo auf 5:1. Das Spiel war bereits entschieden, aber der Gegner nicht müde, sein Glück weiter zu suchen. In der 26. Minute brachte es Heidesee erneut vor das Tor der FSG. Der erste Angriff wurde zur Ecke geklärt und der dann folgende Eckball kam direkt auf den kurzen Pfosten, wurde von einer FSG-Spielerin abgefälscht und sprang direkt vor das Tor, wo jeglicher Versuch, noch zu klären, scheiterte. Mit dem 5:2 ging es in die Halbzeitpause. Bis auf wenige Fehler und kleine Nachlässigkeiten lief das Spiel wieder sehr rund.

In der zweiten Hälfte spielte dann vorrangig eine Mannschaft: die Mädchen der FSG. Dank der sicheren Führung und mit dem Spaß am Kombinieren ging es Angriff um Angriff auf das Tor der Gäste aus Heidesee zu. Vor allem das Einhalten der Positionen brachte immer wieder Spielerinnen in freie Räume, wo die Bälle ohne Druck angenommen und Torschüsse gut vorbereitet werden konnten. Sarah und Leo auf den Außenpositionen profitieren davon besonders. Viele Torchancen wurden von den Spielerinnen herausgespielt. Mit Geduld, Passgenauigkeit und Übersicht zeigten die Mädels ihr Können und demonstrierten eindrucksvoll welche Entwicklung das Team von der Hinrunde bis jetzt genommen hat. Die Gegnerinnen waren zu diesem Zeitpunkt geschlagen und mühten sich dem Ende des Spiels entgegen. Mit drei Toren in der 40., 43. und 45. Spielminute besiegelten die FSG-Mädchen den am Ende klaren und verdienten Sieg zum 8:2.

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