Oktoberfest an der Rosenstraße – Spätlesen besiegen Olympiasieger

Die Revanche ist geglückt: Die FF-Spätlesen haben die Neuauflage des Fußball-Freundschaftsspiels gegen die Olympiasieger und Weltmeister mit 8-2 deutlich gewonnen und sich für die 3-4-Niederlage im Vorjahr rehabilitiert. Bei Kaiserwetter feierten beide Mannschaften und die etwa 100 Zuschauer ein herrliches Oktoberfest im Sportpark Rosenstraße und den Beginn einer hoffentlich noch lang anhaltenden Tradition.
Wie im Vorjahr konnte Kanu-Olympiasieger und Spätlesen-Mitglied Andreas Dittmer wieder eine illustre Schar von Olympiasiegern, Welt- und Europameistern nach Falkensee locken, um sich erneut in einem Fußballspiel gegen die Spätlesen zu beweisen. Dabei waren dieses Mal seine Schwester Anja Dittmer (Europameisterin Triathlon), Ronald Rauhe (Olympiasieger Kanu), Patrick Hausding (Olympia-Silber, Welt- und Europameister im Turmspringen), Katrin Baron (Olympiasiegerin Rudern), Stefan Holtz (Weltmeister Kanu), Jens Kruppa (Olympia-Silber und –Bronze, Europameister Schwimmen), Ronny Richter (Weltmeister Drachenboot), Britta Oppelt (Weltmeisterin Rudern) und ihr Mann Thomas Oppelt, Pivo (Musiker), Thomas Lück (Weltmeister Kanu), André Steiner (Olympiasieger Rudern), Christoph Steinicke (Deutscher Meister Turmspringen) und Heiko Richter (Olympiasiegerbesieger, Spätlese und Erfinder des Oktoberfestes in der Mark Brandenburg). Auf der Reservebank und als Joker geschont fürs nächste Jahr waren noch Fanny Fischer (Olympiasiegerin Kanu) und Olympiasieger-Gattin Mo Dittmer mit dabei. Das Standortmarketing in der Heimat scheint so gut zu funktionieren, dass mittlerweile vier Olympiasieger sich auch Falkenseer nennen (Andreas, Ronald Rauhe und seine Frau Fanny Fischer, André Steiner). Mal sehen, wie viele es beim nächsten Mal sind.Ein Jahr Vorbereitung zahlt sich aus
Zum Spiel: Die Spätlesen gingen konzentriert und gut vorbereitet in das Spiel. Schließlich schwirrte die Niederlage im letzten Oktober allen ein Jahr lang im Kopf herum. Und mit den beiden Vorbereitungsspielen gegen das Johannesstift und die Bitburger/Köstritzer waren die Freizeitkicker auf den Punkt fit. Entsprechend hatten die Spätlesen gleich von Beginn an Übergewicht (nur spielerisch natürlich) und konnten durch Stefan (10. Minute) und Bernd (17.) jeweils nach schönen Kombinationen mit 2-0 in Führung gehen. Ein verwandelter Strafstoß von Patrick Hausding – nachdem Andreas sich in den Schienbeinschonern von Christian Ro. verfangen hatte – brachte kurz vor dem Pausenpfiff den 2-1-Anschlusstreffer. Ansonsten versuchten es die Olympioniken vor allem mit Fernschüssen, die aber in der ersten Hälfte zu ungenau kamen. Bürgermeister Heiko Müller, der wie im Vorjahr als Schiedsrichter fungierte, hatte mit der Partie keine Probleme – auch Dank der Assistenz von Max an der Linie (er hat wahrscheinlich die meisten Kilometer hingelegt).

Nach der Pause erwarteten die Gastgeber die große Offensive der Spitzensportler. Im vergangenen Jahr hatten sie ihre Schnelligkeit und überlegene Kondition erfolgreich in die Waagschale geworfen. Aber die Spätlesen blieben gut gestaffelt und gingen in der 50. und 55. Minute durch Kapitän Jens und Uwe G. zum vorentscheidenden 4-1 in Führung. Beste Akteure in dieser Phase waren Klaus und Uwe, die im Mittelfeld umsichtig Regie führten und unterstützt von der sicheren Innenverteidigung um Patrick und Christian die Offensivkräfte immer wieder in Szene setzten. Dann kam der Auftritt von Stefan, der mit einem lupenreinen Hattrick zwischen der 68. und 75 Minute auf  7-1 erhöhen konnte. Auch diese Tore entsprangen schönen Kurzpasskombinationen über das gesamte Spielfeld hinweg. Hätte der Hüne im Gästetor, Jens Kruppa, nicht noch eine Reihe hochkarätigster Chancen vereitelt, wäre das Ergebnis zweistellig ausgefallen. Aber auch Spätlesenkeeper Thomas B. konnte in der zweiten Halbzeit ein halbes Dutzend Mal sein Können unter Beweis stellen – lediglich bei einem Pass von Patrick Hausding von der Grundlinie an den 5-Meter-Raum auf Stefan Holtz (85.) zum 2-7 war er machtlos. Den Entstand besorgen aber die Spätlesen zwei Minuten vor Schluss: Sven war es, der in Mittelstürmerposition von Uwe S. schön von der rechten Seite bedient wurde. Seinen erster Versuch konnte der der Gästekeeper noch abwehren, den Abpraller versenkte Sven im Fallen in Gerd-Müller-Manier. 8-2 hieß es am Schluss verdientermaßen.

Spätlesenbesiegerbesieger
Gute Taktik, kompakt gestanden, regelmäßig gewechselt innerhalb der Blöcke Abwehr, Mittelfeld und Sturm sowie ein sicherer Rückhalt im Tor – das war das Rezept, das letztendlich voll aufging. Wahlweise können sich die Spätlesen jetzt auch Olympiasiegerbesieger oder auch Spätlesenbesiegerbesieger nennen. Die 2014-er Freiluftsaison fand so einen wunderbaren Höhepunkt und ist hoffentlich Ansporn, diese Tradition in 2015 fortzusetzen. Dank an der Stelle allen Beteiligten, vor allem Andreas und dem Gästeteam, dem Schiedsrichtergespann und dem Stadionsprecher Henning. Und an Stefan und Sven und ihre Arbeitgebern Generali und Landskron: Dank ihrer wir uns neuer Trikotsätze, Trainingsjacken und Trainingsleibchen erfreuen. Und nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Das nächste Trainingslager ist schon angesetzt – Ende November im Bundesleistungszentrum in Kienbaum http://www.kienbaum-sport.de/ .

Für die Spätlesen kamen zum Einsatz: Tor: Thomas B., Abwehr: Patrick, Matze, Thomas K., Christian Ro., Christian Re., Mittelfeld: Jens, Klaus ,Uwe G., Bernd, Ralf, Clemens, Maik, Sturm: Reinhold, Sven R., Uwe S., Stefan

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