Haie in Kienbaum gesichtet – ein Trainingslagertagebuch der E2

Montag, 22.10.2018

Am ersten Ferientag der Herbstferien, dem 22.10.2018, trafen sich 13 gut gelaunte und ausgeruhte Haie auf dem REWE-Parkplatz im Dallgow, um auf die beiden vereinseigenen Busse aufgeteilt zu werden (vielen lieben Dank an dieser Stelle, dass die E2 diese tolle Möglichkeit des Transfers nutzen durfte). Mit im Gepäck waren Fußballschuhe, Hallenschuhe, Kartenspiele, Baseballmaterialien, Schwimmhose, Roller, Kuscheltiere und ganz vorne beim Fahrer sitzend, unser Haimaskottchen Bruce. Zielkoordinaten: Olympisches und Paraolympisches Trainingszentrum Kienbaum.

Schnell wurden die Koffer, Taschen und Roller verstaut, letzte Süßigkeiten eingekauft, dann ging es auf die Reise. Ein jeder von uns war gespannt auf das neue Domizil – würde Kienbaum mit der Sportschule Lindow (in der wir im vergangenen Jahr erstmals im Trainingslager waren) mithalten? Wie sieht der Platz aus, wie die Unterkünfte?

Nach knapp 80 Minuten Fahrtzeit erhielten wir unsere Schlüssel für die Unterkünfte in Kienbaum 2 – knapp 1,2km vom Hauptgebäude (und damit der Mensa) entfernt. Aber kein Grund zur Sorge, wir waren gut vorbereitet und hatten unsere Roller an Bord. Die Unterbringung präsentierte sich dann von seiner besten Seite, zwar etwas abseits vom Schuss, dafür aber mit perfekten Trainingsbedingungen. Der Rasenplatz vor der Tür glich einem Teppich (und stand uns komplett zur Verfügung), die Ballspielhalle 4 war modern ausgestattet und ebenfalls in unmittelbarer Nähe, zwei riesige Trockenräume mit Waschmaschine und Trockner und die Zimmer geräumig wie auch die Betten. Wir waren also sehr angenehm von der Unterbringung überrascht.

Nach dem Mittagessen und der Einweisung in die Verhaltensregeln stand die erste Trainingseinheit auf dem Plan: FUNino-intensiv! Auf zwei Feldern spielten wir zunächst die Varianten „Steilpässe in die Schusszone“ und parallel das durch die Exerlights unterstützte wechselnde Konterspiel. Hier zeigte sich sofort der Trainingseffekt der Lichter, denn wer den Blick nicht vom Ball löst um seine Umgebung wahrzunehmen, schießt nur allzu oft ein Eigentor. Nach der ersten Turnierrunde änderten wir die Spielformen in die Varianten „Eishockey“ sowie „Powerplay“ bei den Exerlights.

FUNino ist einfach eine verdammt anstrengende und effiziente wettkampfnahe Spielform um die Spielintelligenz zu fördern. Alle Haie haben gut mitgezogen und eine tolle erste Trainingseinheit absolviert – auch wenn zum Ende der zweiten Runde der erschöpfungsbedingte Frustrationslevel deutlich gesunken war.

Nach dem Abendbrot bezogen wir die große Ballspielhalle 1 für unser traditionelles Brenn-Baseball-Spiel. Danke an Kenny für die Schläger, die Softballs und die Fängerhandschuhe. Und auch hier zeigte sich abermals, dass man nur zu Punkten gelangt, wenn man den Kopf hochnimmt und nicht einfach drauf losrennt – denn dann wird man leider nur allzu oft verbrannt.

Am Ende dieses ersten Tages herrschte noch helle Aufregung bei den Haien – keiner wollte so recht ins Bett gehen, was sich allerdings in den nächsten Tagen ändern würde. Ein gelungener und vielversprechender erster Tag in Kienbaum ging zu Ende.

Dienstag, 23.10.2018

Der zweite Tag begann mit einer frühen Krafteinheit. 6.30 Uhr holten wir die müden Haie aus den Federn und brachten unseren Kreislauf zu Powermusik in der Ballspielhalle 4 auf Trab. Liegestütz, Hampelmänner und Kniebeugen trieben so manchen die Schweißperlen auf die Stirn und später auch den Kater in die Muskeln (zumindest bei den Trainern, die aber eisern mitmachen).

Die Vormittagseinheit fand bei windigem und regnerischen Bedingungen statt – der Herbst kündigte sich also tatsächlich an. Ausgerechnet, wenn wir ins Trainingslager fahren. Wie auch immer, wir sind ja nicht aus Zucker und die wunderschönen Trainingsjacken wollen ja auch getragen werden. Die Vormittagseinheit war geprägt von der Maxime „Tore erzielen“. In verschiedenen Spiel- und Übungsformen intensivierten wir Torschuss, 1-gg-1 und abermals Torschuss in spaßigen und anstrengenden Variationen. Zumindest was die Schusstechnik betrifft haben unsere Haie mittlerweile wieder Anschluss gefunden – ihr habt einen Mörderschuss bekommen und eure Schusstechnik ist wirklich gut, meine liebe Haie, zumindest wenn die Ballvorlage stimmt. Nach einem sehr intensiv geführten Abschlussspiel ging es schnell unter die heiße Dusche und dann zum Essen.

Und auch an diesem Tag hatten die meisten Haie noch kein Bedürfnis, Mittagsruhe zu halten. Augenscheinlich steckte noch genug Energie in diesen kleinen Muskeln. Unfassbar eigentlich!

Thema der Theorieeinheit nach der Mittagsruhe war „Spieleröffnung“ – ein Thema, dass wir ab März dieses Jahres in verschiedenen Varianten angegangen sind, um den Nachteil eines Abstoßes zu einem Vorteil zu verwandeln. Die Haie haben mittlerweile mehrere Varianten an der Hand und machen die spielerische Spieleröffnung mal mehr, mal weniger gut (mit deutlicher Tendenz zu mehr – insbesondere in den letzten Wochen). Für die Torwarte ist es wichtig unsere Rückendeckung zu erhalten und auch die Verantwortung zu entscheiden, welche Spieleröffnung wir spielen. Und mit der neue besprochenen (wohlgemerkt nicht statisch einstudierten) Spieleröffnung ist unser Portfolio sogar noch größer geworden.

In dem nachmittäglichen Testspiel gegen die E1 von Petershagen-Eggersdorf (4. Platz in der Kreisliga Ostbrandenburg) konnten unsere Haie die neue Spieleröffnung sogleich einbringen und festigen. Petershagen-Eggersdorf war ein kompletter 2009er-Jahrgang, aber eine sehr angenehme und freundliche Mannschaft samt Trainerteam, da auch sie versuchten immer ihre Probleme auf dem Feld spielerisch zu lösen – eine wundervolle Eigenschaft, die wir auch so sehr fördern und die man leider zu selten in unserer Altersklasse sieht. Zu oft geht es um feste Positionen und Ergebnisse bzw. 3 Punkte.

Am Ende stand ein verdientes 8:3 zu Buche, wobei Petershagen mehrere Hochkaräter nicht nutzten – und wir verletzungsbedingt die letzten 10 Minuten in Unterzahl spielten. Was übrigens eine überraschend ungewohnte Situation für die Haie war. Zum Ende war dann bei kaltem Wind und klirrend kaltem Regen auch die Luft ein wenig raus. Fazit: Eine nette Mannschaft samt Trainer kennengelernt und Tore erzielt – was willst du mehr? Torschützen waren: Jonas, Luigi x 2, Elisa x 2, Sebastian x 2, Levent.

Abends ging es dann für einige ins Schwimmbad – leider schlich sich ab diesem Tag ein Mageninfekt bei uns im Team ein und erlegte zunächst Elisa. Weitere Haie kränkelten in den nachfolgenden Tagen.

Mittwoch, 24.10.2018

Am Mittwoch ließen wir die Haie ausschlafen – und tatsächlich stellten sich jetzt so etwas wie Müdigkeit und Muskelkater ein – erste Erschöpfungsanzeichen. Unser Koord- und Katzenhaidompteur Karsten fand prompt die richtige Aufwärmeinheit um den Spaß sofort zurückzubringen.

Die wunderschön herbstlich-sonnige Vormittagseinheit stand im Zeichen von „Finten“ – und bei den Bewegungen, die unsere Haie mittlerweile zeigen, bei der Leichtfüßigkeit mit denen sie über den Rasen fintieren, mit der Ballkontrolle, die sie auch bei schwereren Finten zeigen, sind wir Trainer mehr als zufrieden. Es war/ist eine Freude euch fintieren zu sehen – Cristiano, doppelter Übersteiger, Ribery, Zidane, Ze Roberto entweder alleine oder kombiniert! Wahnsinn! Großes Kompliment.

In der abschließenden wettkampfnahen Spielform ging es in die Wabe mit diversen Provokationsregeln. Und trotz schwerer Beine, trotz ersten Erschöpfungsanzeichen zeigten die Haie eine hervorragende Einstellung und ackerten konzentriert bis zum Schluss. Diese Spiele auf die großen Toren werden immer besser, wahrscheinlich, weil die Haie mittlerweile die spielerischen Fähigkeiten besitzen, um auch auf kleinem Feld sich spielerisch durchzusetzen.

Nach dem Mittagessen erwischte der Infekt dann unseren Cheftrainer Florian – vermutlich hatte er sich bei während der Krankenwache nachts bei Elisa angesteckt.

Die anderen Haie konzentrierten sich in der Theorie (nebenher: in der Mittagsruhe war es dann endlich mal still auf dem Flur – die Müdigkeit hat gesiegt!) dann auf das Thema Konter- und Umschaltspiel. Themen wie „hinter den Ball kommen“ oder „in die Tiefe spielen“ werden mittlerweile von unseren gereiften Haien verstanden und teils echt gut umgesetzt.

Zur nachmittäglichen Trainingseinheit kann ich nicht viel schreiben – da ich krank im Bett lag – außer dass die Haie vorbildlich trainiert und viel Spaß gehabt haben.

Abends gab es dann bei Knabber- und Süßkram den Spielabend – Wizard, Hol’s der Geier, Double… das waren die Favoriten bei den Kids.

Donnerstag, 25.10.2018

Am Donnerstag schlossen sich Elisa und Florian wieder der Truppe an – nach einem nicht wirklich schönen Tag waren wir beide wieder fit genug, um mitzuwirken. Der vorletzte Tag begann erneut mit einer Kraftrunde in der Ballspielhalle. Die Haie waren guter Laune und hatten ihren Erschöpfungspunkt wohl überwunden.

Die Vormittagseinheit war eine echte Augenweide: Während ich zunächst ein kleines Turnier Handball/Kopfball spielen ließ (viele gut durchdachte Kopfballtore aus dem Rückraum – auch dies ist wieder ein deutlicher Schritt nach vorne gewesen), durfte das jeweils wartende Team bei Olli mal die brasilianische Art des Fußballspielens kennen lernen. Zu Sambamusik und einem tanzenden Karsten (trotz Kreuzbandriss – und mich nennen sie verrückt!) zelebrierten unsere Haie die Leichtigkeit des Fintierens in tanzender Form. Und wer hätte es gedacht: Allen hat es Spaß gemacht zu tanzen! Sie wollten gar nicht mehr aufhören!

Abschließend gab es dann noch einmal einen Durchgang „Doppeltes 2-gg-1“, eine Übungsform bei der man deutlich sehen kann, ob man beim Verwerten der Überzahlsituation den Kopf einschalten oder nicht. Die Haie zeigen weiterhin Nerven bei dieser Übungsform – vielleicht auch ein Indikator die Übung mal ein paar Wochen ad acta zu legen.

Beim Mittagessen erwischte es dann unsere Pferdelunge Tim und unseren Levent. Beide setzten mit Übelkeit aus – insbesondere Timi hatte es schon schwer erwischt.

In der Theorie stand erneut das Thema „Spieleröffnung“ auf dem Plan, aber auch das Thema „Spielaufbau“. Und ja, auch mit dem Begriff MAMAM konnten unsere Haie umgehen und das Erklärte nachvollziehen. Sie werden halt langsam echt groß!

Nachmittags ging es umgezogen wie bei den Profis mit den Bussen zum Testspiel nach Rüdersdorf – es fehlten eigentlich nur noch die Kulturbeutelchen und die Kopfhörer! Rüdersdorf spielt in der 1. Kreisklasse in Ostbrandenburg auf einem der vorderen Tabellenplätze. Von den Haien wollten wir insbesondere Kreativität in der Spieleröffnung und dem Spielaufbau sehen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase (wie immer rotierten wir auch in diesem Testspiel sehr viel durch) stand es durch zwei wunderschöne Tore schnell und verdient 2:0. Insbesondere das 2:0 war eine lehrbuchgültige Umsetzung von MAMAM, mit viel Übersicht von Sili zurückgelegt und viel Gefühl von Joni in die lange Ecke geschoben. Toll.

Danach verfielen wir dann leider in Kopflosigkeit – unnötige Dribblings und Ballverluste häuften und paarten sich mit haarsträubendem Abwehr- und Deckungsverhalten. So kam es, dass wir nach überzeugendem Beginn gegen einen spielerisch unterlegenen Gegner plötzlich 2:4 zurücklagen. Natürlich steckte den Haien die volle Intensität von 6 Einheiten (+ 2 Krafteinheiten) innerhalb von 3 Tagen in den Beinen, merkwürdigerweise lag es aber nicht an der Spritzigkeit oder einem besonders laufstarken Gegner (das waren sie nämlich nicht), sondern vielmehr daran, dass jeder sein eigenes Ding auf dem Platz machen wollte. Kein Zusammenspiel mehr, kein feines Balllaufen lassen, keine klaren Aktionen mehr.

In der Halbzeitansprache gab es von einem unzufriedenem Florian eine Ansage, wie man einen solchen Gegner ausspielt. Und in Halbzeit 2 wurde es dann allmählich wieder besser, so dass drückend überlegene Haie schnell zum Anschluss kamen. In dieser Phase war von Rüdersdorf wirklich nichts mehr zu sehen, auf der anderen Seite hingegen verhinderten Pech, Aluminium und ein famos aufgelegter Schlussmann der Gastgeber eine mittlerweile wieder verdiente klare Führung. Der Druck der Haie war in dieser Phase gewaltig. Aber dann kommt es halt manchmal anders und ein Foulelfmeter brachte den Gegner erneut mit 5:4 in Front. Allerdings nur für eine Schrecksekunde! Postwendend glichen die Haie aus und erhöhten umgehend auf 7:5 durch tolle Kombination.

In den letzten 10 Minuten haben wir dann nochmals unsere beiden langjährigen Maskottchen Lenni (2010er) und Julius (2013er) eingesetzt – und beide fügten sich nahtlos ein. Lenni holte sich bei der Spieleröffnung den Ball, drehte sich um die eigene Achse und zog mit schnellem Antritt an seinem Gegner vorbei, um dann Jonas in der Mitte ins Spiel zu bringen. Eine super Aktion! Julius stand immer gut anspielbar, verpatzte zwei gute Einschussgelegenheiten durch fehlenden Erstkontakt, eher er dann das 8:5 für Jonas nach Doppelpass mit eben jenem auflegte. Auch eine tolle, schnelle Aktion gewesen!

8:5 war auch das Endergebnis – ein bisschen knapper als es tatsächlich war, und das zweite erfolgreiche Spiel binnen 48h, dass die Haie trotz Mehrfachbelastung spielten. Als Torschützen durften sich dieses Mal folgende Haie eintragen: Brian x 2, Jonas x 2, Mathis, Furkan, Louis, Elisa.

So ging es dann abends ins Haiquartiert zurück, einige Haie gingen noch Schwimmen, die anderen setzte sich zusammen und spielten im Aufenthaltsraum. Unser Schachexperte Silas bekam nach zwei Jahren endlich sein Duell gegen mich – allerdings hatte ich in beiden Partien keine Chance. Zweimal setzte mich unser Denker Schachmatt.

Freitag, 26.10.2018

Am letzten Tag des Trainingslagers stand nur noch eine Spaßeinheit auf dem Programm, sowie unser traditionelles Elfmeterkönigturnier (machen wir seit der F-Jugend). Karsten baute zu Beginn sein neues Pass-Chinesisch-Spiel auf; eine wahnsinnig witzige Idee Passspiel unter Zeitdruck auf einem kleinen Feld zu trainieren! Hat uns alles wirklich viel Spaß gemacht.

Im Anschluss führten wir dann unser Elfmeterschießen durch. Alle 15 Kinder (13 Haie + die beiden Maskottchen) wurden vorab in 3 5er-Gruppen eingeteilt. Im Modus „Jeder muss für eine Runde ins Tor“ qualifizierten sich die beiden Gruppenersten fest für das Viertelfinale, die anderen für die Silberrunde. Am Ende der Vorrunde erreichten folgende Kinder das Viertelfinale: Silas, Sebastian, Elisa, Louis, Mathis, Furkan, Luigi und Jonas. Bevor die KO-Phase jedoch ausgetragen wurde, traten die ausgeschiedenen Haie im Modus „jeder gegen jeden“ an und spielten die Silberrunde aus. Überraschend und dennoch recht eindeutig gewann unser 5-jähriges Maskottchen Julius die Silberrunde. Zwar konnte er nicht einen Ball halten, dafür hat er alle seiner fünf Elfmeter eiskalt verwandelt.

In der KO-Runde standen einige sehr spannende Spiele an, so entschied bspw. erst der letzte Schuss von Luigi gegen Elisa das Spiel zugunsten von Elisa. Die Katze Kumru (Furkan) musste gar gegen Mathis „The Hammer“ in die Verlängerung. Das war ein toller, freundschaftlicher und spannender Fight, den Furkan für sich entscheiden konnte. Im Halbfinale herrschte dann beim Aufeinandertreffen der wuchtigen Schützen Sebastian und Silas große Spannung. Silas setzte sich 4:2 durch, da seine Schüsse einfach platzierter waren. Im zweiten Halbfinale legte Elisa mit 4 von 4 Elfmetern eine echte Hausmarke vor, die jedoch von Furkan ausgeglichen werden konnte. In der Verlängerung gelang dann Elisa der einzige gehaltene Ball im Tor. Da sie anschließend bei ihren beiden Elfmetern der Verlängerung cool blieb, standen die Paarungen für das kleine und große Finale fest. Es spielten Furkan gegen Sebastian um Platz 3 – und nach Verlängerung holte sich unsere Katze Kumru Platz 3 – sowie Elisa gegen Silas um Platz 1. Beide hatten zuvor schon mindestens einmal diesen Wettbewerb gewinnen können. Elisa bei der aller ersten Durchführung in der F-Jugend, Silas war mit bisherigen 2 Siegen unser Rekordgewinner.

Elisa begann gut und legte 2 Treffer vor – den 3. Schuss erahnte Silas jedoch und hielt. Nun wollte Elisa aus ihrer Erfolgsecke auf die andere Seite schwenken … und verschoss. Damit war das Turnier schon beinahe entschieden. Silas hatte bislang jeden Elfmeter sicher verwandelt, Elisa bislang erst einen Ball gehalten. Und es kam wie erwartet: Silas versenkte seine ersten drei Bälle sicher und krönte sich damit zum dritten Mal als Elfmeterkönig der Haie.

Uns als Trainer hat das Turnier viel Freude bereitet, da wir in diesem Jahr erstmals kaum mehr schwache Elfmeter gesehen haben – weder was Wucht noch Präzision betraf. Die meisten Haie schossen in die Ecken und legten ordentlich Schmalz in die Schüsse. Hier haben wir doch einen deutlichen Schritt nach vorne gesehen seit dem letzten Jahr.

Nach der letzten Einheit packten wir unsere Sachen zusammen und verteilten uns auf die Busse, um dann gegen 14.30 Uhr wieder von strahlenden Eltern auf dem REWE-Parkplatz in Empfang genommen zu werden.

Fazit

Unser zweites Trainingslager mit den Haien war ein absoluter Erfolg – und ich denke für die Kids auch wieder ein Höhepunkt. Es ist einfach schön zu sehen, wie die Kids sich fünf Tage lang miteinander beschäftigen, sich auf den Fußball konzentrieren und auch Konflikte austrugen. Die ganze Haiorga hatte unheimlich viel Spaß und ist so stolz auf diese tollen Kinder. Vom Verhalten her merkt man ihnen das zweistellige Alter nun deutlich an (auch wenn die ein oder andere Heimweh-Träne abends geflossen ist). Auch was die Theorie betrifft waren wir Trainer hellauf begeistert. Im vergangenen Jahr waren unsere Themen (und auch die Antworten der Haie) eher Stückwerk, mittlerweile versuchen die Kids die Fachsprache auf komplexere Szenarien zu übertragen. Das zeigt zumindest, dass die Haie viele Aspekte des Spiels in der Theorie verinnerlicht habe. Wenn da nur nicht immer der blöde Gegner wäre J

Am beeindruckendsten im Vergleich zum vergangenen Jahr aber war die fußballerische Leistung und der Wille, jede Einheit mit vollster Konzentration anzugehen. Wo im vergangenen Jahr noch Ausfälle wegen Müdigkeit oder Schlappheit zu verzeichnen waren, sprudelte die Energie aus den Haien in diesem Jahr geradezu hinaus. Ein ganz, ganz großes Lob, meine liebe Haien, für dieses Trainingslager! Ich bin so stolz auf euch – schön, dass es euch gibt.

Abschließend möchte ich den seelenguten und fleißigen Mainzelmännchen hinter den drei Trainern danken. Ein von Herzen kommendes Dankeschön an unsere nimmermüden und stets offenherzigen Betreuer Petra, Klaus und Michaela (- auch an unsere in diesem Jahr Daheim gebliebene Betreuerin Susan). Ihr habt die Haie (und die Trainer) hervorragend und mit viel Geduld versorgt, Wehwehchen und Heimweh getröstet und Krankenwache liebevoll abgehalten. Ohne euch wäre das Hairudel nicht das, was wir sind. DANKE.

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